Broadcom und Google vertiefen ihre Zusammenarbeit. Bisher drehte sich alles um maßgeschneiderte Chips. Jetzt rückt die Software in den Fokus.
Google Cloud startet den neuen Dienst Cloud Network Insights. Die Technik dahinter stammt von Broadcoms Tochterunternehmen AppNeta. Das System nutzt KI-Modelle, um komplexe Netzwerke zu überwachen. Administratoren können Fehler so frühzeitig erkennen. Herkömmliche Methoden übersehen oft 95 Prozent der Netzwerkpfade. Genau diese Lücke schließt das neue Angebot.
Konkurrenz im Chip-Geschäft
Die Ankündigung folgt auf unruhige Tage. Berichten zufolge verhandelt Google mit Marvell Technology über zwei neue KI-Chips. Dabei geht es um einen Speicherprozessor und eine spezielle Recheneinheit. Der Suchmaschinenkonzern will offenbar seine Lieferkette breiter aufstellen. Ein einzelner Zulieferer soll kein Monopol aufbauen. Broadcom bleibt indes der wichtigste Partner. Beide Unternehmen haben ihren Vertrag erst kürzlich bis 2031 verlängert.
Marktforscher von Counterpoint Research sehen Broadcom weiterhin vorn. Sie prognostizieren dem Konzern bis 2027 einen Marktanteil von rund 60 Prozent bei maßgeschneiderten KI-Beschleunigern. Marvell kommt demnach auf etwa 25 Prozent.
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Der gesamte Markt für diese Spezialchips wächst massiv. Experten erwarten in den kommenden Jahren ein Volumen von 118 Milliarden US-Dollar.
Starke Zahlen treiben den Kurs
Das operative Geschäft wächst rasant. Im ersten Quartal verdoppelte Broadcom seinen KI-Umsatz auf 8,4 Milliarden US-Dollar. Das Management erwartet eine weitere Beschleunigung. Im zweiten Quartal sollen die KI-Erlöse auf 10,7 Milliarden US-Dollar steigen.
An der Börse spiegelt sich dieses Wachstum wider. Die Aktie notiert aktuell bei 356,80 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von 116 Prozent auf der Anzeigetafel. Damit bewegt sich der Kurs nur knapp unter dem jüngsten Rekordhoch.
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Analysten sehen hohes Bewertungsniveau
Goldman Sachs rät weiterhin zum Kauf. Die Analysten verweisen auf einen erweiterten KI-Vertrag mit Meta und belassen ihr Kursziel bei 480 US-Dollar. Im Marktdurchschnitt fällt die Erwartung mit rund 435 US-Dollar etwas geringer aus.
Die Bewertung ist ambitioniert. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von fast 80 ist die Aktie teuer. Der breite Markt kommt durchschnittlich auf einen Wert von 25. Die abgeschlossene Übernahme von VMware und der neue Google-Deal stärken nun das margenstarke Softwaregeschäft. Das macht die Gewinne künftig weniger abhängig von reinen Chip-Verkäufen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 422,58 $ | 419,98 $ | 2,60 $ | +0,62% | 24.04./23:33 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US11135F1012 | A2JG9Z | 423,08 $ | 178,32 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
360,70 € | +0,36% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 422,58 $ | +0,62% | 24.04.26 |
| NYSE | 422,52 $ | +0,57% | 24.04.26 |
| AMEX | 421,29 $ | +0,32% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 359,85 € | +0,21% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 360,50 € | -0,36% | 24.04.26 |
| München | 358,80 € | -0,42% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 356,80 € | -1,01% | 24.04.26 |
| Hamburg | 359,45 € | -1,76% | 24.04.26 |
| Hannover | 357,80 € | -2,20% | 24.04.26 |
| Xetra | 354,25 € | -3,29% | 24.04.26 |
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