Nun kann man über die Frage streiten, ob es nur an „get woke, go broke“ gelegen hat. Eigentlich steckt etwas anderes dahinter, die Missachtung der Kundenwünsche, der aus Sicht mancher Verantwortungsträger hinter deren politisches Engagement (und deren Ambitionen?) zurückzutreten habe. Wer die Stammkundschaft derart verprellt, muss sich über Reaktionen nicht wundern. Das sollte eigentlich Marketing-Wissen der ersten Semester sein. Erstaunlich, dass man es ohne dieses Wissen in einem Weltkonzern bis in den Rang eines Vizepräsidenten schafft, für die Aktionäre allerdings ist es hochgradig erschreckend. Auch das leidige Thema „Gendern“ wird von immer mehr Unternehmen umgesetzt, obwohl diese Verhunzung der Sprache von der Mehrheit der Menschen stabil abgelehnt wird. Wenn die „Kunden“ trotzdem bezahlen (müssen), wie beim sogenannten Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk, der inzwischen eher einer virtuellen Umerziehungseinrichtung für Erwachsene gleicht, kann man sich natürlich über die Kundenwünsche hinwegsetzen. In der Privatwirtschaft ist das schon schwieriger: So beschied der Hamburger Versandriese Otto einem Kunden am 29.10.2021 auf Twitter: „Stimmt, so einfach ist das: Wir gendern. Und du musst nicht bei uns bestellen.
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