Travel + Leisure Co. hat die Erwartungen der Wall Street am Mittwoch deutlich übertroffen. Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2025 einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,83 Dollar – vier Cent über der Analystenschätzung von 1,79 Dollar. Der Umsatz kletterte auf 1,03 Milliarden Dollar und lag damit klar über den erwarteten 1,00 Milliarden Dollar.
Die Aktie reagierte mit einem Plus von 0,78 Prozent im nachbörslichen Handel. Auf Jahressicht steht ein beeindruckendes Plus von 25,92 Prozent zu Buche.
Vacation Ownership treibt das Geschäft
Das Kerngeschäft zeigte sich robust: Die Verkäufe von Ferienimmobilienanteilen legten um acht Prozent auf 638 Millionen Dollar zu. Verantwortlich dafür waren ein Anstieg der Besichtigungstouren um fünf Prozent und ein Wachstum beim durchschnittlichen Verkaufsvolumen pro Gast um zwei Prozent.
Das bereinigte EBITDA erreichte 272 Millionen Dollar und übertraf damit sowohl die Schätzung von Oppenheimer (255 Millionen Dollar) als auch den Konsens der Analysten (258 Millionen Dollar) deutlich. Der Vacation-Ownership-Bereich allein steigerte seinen Umsatz um acht Prozent auf 875 Millionen Dollar, während das bereinigte EBITDA sogar um 14 Prozent auf 252 Millionen Dollar zulegte.
Resort-Optimierung kostet kurzfristig
Die positive Entwicklung wurde allerdings von erheblichen Sonderbelastungen überschattet. Travel + Leisure verbuchte Abschreibungen und Wertminderungen in Höhe von 210 Millionen Dollar, was zu einem Nettoverlust von 61 Millionen Dollar oder 0,95 Dollar je Aktie führte.
Hintergrund ist eine strategische Überprüfung des Resort-Portfolios: Das Management identifizierte 17 Anlagen, die entweder erhebliche Reinvestitionen erfordern oder sich in Märkten befinden, die nicht mehr zur Nachfrage passen. Diese Resort-Optimierungsinitiative soll ab 2026 einen jährlichen EBITDA-Vorteil von 15 bis 25 Millionen Dollar bringen.
Ausblick und Aktionärsfreundlichkeit
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet Travel + Leisure ein bereinigtes EBITDA zwischen 1,03 und 1,055 Milliarden Dollar. Die Verkäufe von Ferienimmobilienanteilen sollen auf 2,5 bis 2,6 Milliarden Dollar steigen.
Der Verwaltungsrat hat zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm über 750 Millionen Dollar genehmigt. Darüber hinaus plant das Unternehmen, die Dividende für das erste Quartal 2026 auf 0,60 Dollar je Aktie anzuheben.
Oppenheimer reagierte auf die starken Zahlen und erhöhte das Kursziel von 75 auf 85 Dollar bei unveränderter Outperform-Einstufung. CEO Michael D. Brown zeigte sich zufrieden: Die Ergebnisse 2025 würden die Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells unter Beweis stellen. Mit solidem Umsatzwachstum, Margenausweitung und bedeutenden Aktionärsrenditen habe man die Jahresprognose übertroffen.
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| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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64,50 € | -0,77% | 13.04.26 |
| AMEX | 76,77 $ | +0,66% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 66,50 € | 0,00% | 16.04.26 |
| München | 66,48 € | 0,00% | 16.04.26 |
| NYSE | 76,18 $ | 0,00% | 01:00 |
| Stuttgart | 63,50 € | -0,78% | 07:32 |
| Düsseldorf | 65,00 € | -1,52% | 16.04.26 |
| Nasdaq | 76,04 $ | -3,06% | 16.04.26 |
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