Shell drückt beim Aktienrückkauf weiter aufs Tempo. Kurz vor Ablauf der aktuellen Tranche kaufte und löschte der Konzern am 13. April fast 750.000 Papiere. Anleger blicken nun auf den 7. Mai. Dann präsentiert der Ölriese seine Quartalszahlen. Parallel dazu rechnet der Markt fest mit einem neuen Milliarden-Programm.
Licht und Schatten in der Produktion
Das operative Umfeld im ersten Quartal liefert ein gemischtes Bild. Ein schwerer Zwischenfall überschattet die Produktion. Mitte März legte ein Angriff mit anschließendem Feuer einen Teil der Pearl-Anlage in Katar lahm. Das ist die weltweit größte Gas-to-Liquids-Fabrik. Die Folge: ein massiver Produktionsausfall. Shell senkte daraufhin die Prognose für das integrierte Gassegment auf 880.000 bis 920.000 Barrel Öläquivalent pro Tag.
Die Rettung kommt aus dem Handel. Die geopolitischen Spannungen trieben die Preise am Energiemarkt. Davon profitierte Shells Handelsabteilung enorm. Die Gewinne im Ölhandel fielen deutlich stärker aus als im Vorquartal. Hinzu kommt ein starkes Raffineriegeschäft. Hier kletterte die erwartete Marge von 14 auf 17 US-Dollar pro Fass.
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Analysten heben Prognosen an
Diese starken Handelsgewinne überzeugen auch Analysten. Die Erste Group Bank hob ihre Gewinnschätzung für 2026 kürzlich von 6,44 auf 7,28 US-Dollar pro Aktie an. Der Marktkonsens liegt mit 7,67 US-Dollar sogar noch höher.
An der Börse legte die Aktie zuletzt eine Verschnaufpause ein. Aktuell notiert das Papier bei 38,59 Euro. Auf Wochensicht verzeichnet der Kurs ein Minus von rund fünf Prozent. Der RSI-Wert von 30,9 signalisiert dabei einen fast überverkauften Zustand. Langfristig glänzt die Bilanz. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp 20 Prozent auf der Anzeigetafel.
Der 7. Mai markiert den wichtigsten Termin im aktuellen Quartal. Dann legt Shell die finalen Zahlen vor. Die Handelsgewinne müssen den teuren Produktionsausfall in Katar abfedern. Gelingt dies, liefert die Bilanz frische Argumente für das nächste Rückkaufprogramm. Bis zum 1. Mai wickelt Morgan Stanley die aktuelle 3,5-Milliarden-Dollar-Tranche ab. Danach startet Shell voraussichtlich direkt in die nächste Runde.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 38,145 € | 37,86 € | 0,285 € | +0,75% | 22.04./10:52 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| GB00BP6MXD84 | A3C99G | 41,32 € | 28,20 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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38,145 € | +0,75% | 10:52 |
| Frankfurt | 38,165 € | +2,02% | 10:37 |
| Xetra | 38,04 € | +0,89% | 10:29 |
| Stuttgart | 38,05 € | +0,55% | 10:31 |
| Hamburg | 37,595 € | -0,34% | 08:45 |
| München | 37,57 € | -0,37% | 08:00 |
| Düsseldorf | 37,51 € | -0,44% | 08:11 |
| Hannover | 37,51 € | -0,57% | 08:03 |
| Nasdaq OTC Other | 44,79 $ | -0,60% | 21.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 360 | Die "neue" SHELL | 16.04.26 |
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