Barclays hat PayPal am 29. Oktober von „Equal Weight“ auf „Underweight“ herabgestuft. Medienberichten zufolge senkte das Analysehaus zugleich sein Kursziel von 56 $ auf 53 $. Zur Begründung verwies Barclays unter anderem auf das nachlassende Wachstum beim Bezahlen über die PayPal-Schaltfläche.
PayPal Aktie: Barclays stuft auf Underweight ab
PayPal hob das bereinigte Gewinnziel für 2026 an, während der GAAP-Gewinn je Aktie im dritten Quartal zurückging.

Bezahlgeschäft und Übernahmeaussichten belasten Bewertung
Darüber hinaus führte Barclays strukturellen Druck auf die PayPal-Schaltfläche sowie geringere Übernahmechancen an. Die Herabstufung stützte sich damit sowohl auf die Entwicklung des Bezahlgeschäfts als auch auf die gesunkenen Aussichten auf eine Übernahme.
Auch Freedom Broker senkte seine Einschätzung am Dienstag medienberichten zufolge von „Buy“ auf „Hold“. Das Kursziel fiel von 72 $ auf 63 $.
Analyst Mikhail Paramonov begründete diesen Schritt mit dem weggefallenen Übernahmeaufschlag, nachdem Stripe und Advent ihren Vorschlag zurückgezogen hatten. Zusätzlich verwies er auf den Umsatz des dritten Quartals, der hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.
Höheres bereinigtes Gewinnziel trotz rückläufigem GAAP-Ergebnis
PayPal hatte vor rund zwei Wochen für das dritte Quartal 2026 einen Umsatzanstieg um 2% gemeldet. Der Umsatz erreichte nach Unternehmensangaben 8,6 Milliarden $.
Der verwässerte Gewinn je Aktie nach GAAP sank dagegen um 4% auf 1,25 $. Das Unternehmen hob dennoch seine Prognose für den bereinigten Jahresgewinn an.
Für das Gesamtjahr 2026 erhöhte PayPal die Prognose des Non-GAAP-Gewinns je Aktie von rund 5,38 $ auf rund 5,60 $. Die Prognose für den GAAP-Gewinn je Aktie bestätigte das Unternehmen bei rund 5,07 $.
Eine weitere Pflichtmitteilung betraf Frank Keller: Er meldete am 28. Oktober den Verkauf von 732 PayPal-Aktien. Zuvor hatte ein Formular 144 den Verkauf vorgeschlagen.
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