Der Pharmariese Pfizer galt lange als das Sorgenkind der Branche, nachdem der Corona-Boom abgeebbt war. Doch während viele Privatanleger noch zögern, decken sich große institutionelle Investoren klammheimlich wieder ein. Die Wetten laufen auf einen neuen Megatrend: Kann die aggressive Strategie im lukrativen Abnehm-Sektor die Aktie endlich aus dem Dornröschenschlaf wecken oder ist das nur ein kurzes Strohfeuer?
Das "Smart Money" kauft zu
Auslöser für die neue Zuversicht ist eine deutliche Korrektur der Gewinnerwartungen. Die Experten von Zacks Research haben ihre Prognosen für die Jahre 2026 und 2027 spürbar angehoben. Das entgeht auch dem sogenannten „Smart Money“ nicht: Neue Daten zeigen, dass Großinvestoren ihre Positionen massiv ausgebaut haben.
So hat beispielsweise die Johnson Financial Group ihre Anteile im letzten Quartal um über 40 Prozent aufgestockt. Auch die Korea Investment Corp setzt Millionen auf den Pharmakonzern. Diese Schwergewichte spekulieren offenbar darauf, dass der Boden erreicht ist und die Wende unmittelbar bevorsteht.
Angriff auf die Platzhirsche
Hinter den optimistischen Zahlen steckt eine klare strategische Neuausrichtung, die das „Warum“ der Investorenkäufe erklärt. Mit der 10-Milliarden-Dollar-Übernahme von Metsera bläst Pfizer zum direkten Angriff auf das Duopol von Novo Nordisk und Eli Lilly im boomenden Markt für Abnehmpräparate (GLP-1).
Die Pipeline ist gefüllt mit potenziellen Konkurrenzprodukten, und Analysten sehen hier den entscheidenden Hebel, um das Wachstum wieder anzukurbeln. Die Bewertung der Aktie erscheint im Vergleich zu den hochgejubelten Konkurrenten fast schon günstig: Discounted-Cash-Flow-Modelle deuten auf eine massive Unterbewertung hin.
Vorsichtige Analysten, attraktive Dividende
Trotz der Fantasie um die neuen Schlankmacher bleibt die breite Masse der Analysten skeptisch. Das vorherrschende Rating lautet weiterhin „Halten“. Dennoch winkt geduldigen Anlegern ein Trostpflaster: Pfizer glänzt mit einer historisch hohen Dividendenrendite und blickt auf 16 Jahre kontinuierlicher Erhöhungen zurück.
Technisch kämpft der Titel allerdings noch mit den Bären. Die Aktie notiert aktuell bei 22,21 € und spiegelt mit einem Minus von rund 14 % seit Jahresbeginn die anhaltende Skepsis des Marktes wider. Für eine echte Trendwende muss der Kurs erst wichtige Widerstandszonen durchbrechen.
Für Anleger bleibt die Situation eine Geduldsprobe mit Chancencharakter. Die Dividende sichert nach unten ab, doch für eine Neubewertung muss Pfizer beweisen, dass die Integration von Metsera reibungslos gelingt. Sollten die neuen Medikamente einschlagen, könnte die aktuelle Unterbewertung schnell Geschichte sein.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 27,00 $ | 26,67 $ | 0,33 $ | +1,24% | 24.04./21:56 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US7170811035 | 852009 | 28,74 $ | 21,97 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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23,05 € | +1,05% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 23,095 € | +1,58% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 22,95 € | +1,53% | 24.04.26 |
| Hannover | 22,935 € | +1,50% | 24.04.26 |
| AMEX | 27,055 $ | +1,50% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 22,945 € | +1,44% | 24.04.26 |
| NYSE | 27,00 $ | +1,24% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 26,975 $ | +1,18% | 24.04.26 |
| Hamburg | 22,855 € | +1,15% | 24.04.26 |
| Xetra | 22,835 € | +0,97% | 24.04.26 |
| München | 22,82 € | -0,39% | 24.04.26 |
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