Brexit: Wo ist eigentlich das Problem?

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neuester Beitrag:  25.04.21 09:51
eröffnet am: 26.06.16 11:43 von: Karlchen_V Anzahl Beiträge: 229
neuester Beitrag: 25.04.21 09:51 von: Utagmysa Leser gesamt: 20131
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27.06.16 12:19 #51 kiiwii, falls du es noch nicht bemerkt haben
solltest, die britischen Bürger haben sich mehrheitlich für den Brexit entschieden
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27.06.16 12:19 #52 in deiner Altersgruppe sogar zu 90%

surprise

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27.06.16 12:25 #53 Man kiiwii...
Wenn man irgendwo austritt, dann muss man auch irgendwo eingetreten sein. Sowohl bei Austritt müssten dann die selben Regeln gelten. Um im Bilde zu bleiben: Auch beim Eintritt in die EU ne Volksentscheidung mit mind. zwei Dritteln an Mehrheit. Wüsste nicht, dass das irgendwo gefordert oder praktiziert worden wäre. Auch nicht bei anderen EU-relevanten Abstimmungen.

Und komisch wird es, wenn man erst nach der Niederlage über die Spielregeln jammert. Spricht nicht gerade für Sportsgeist - obwohl die Spielregeln niemanden benachteiligt haben. Übles Nachtreten ist das lediglich.

Und eins sollte man wissen: England bzw. UK hatten nie eine Verfassung.  
27.06.16 12:29 #54 im Volksmund nennt man sowas: schlechte verl.
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27.06.16 12:58 #55 ich jammere nicht über den Brexit;ich bedauere .
weil er für das Kraftegleichgewicht in der EU ein Rückschlag ist. Alles andere is mir wurscht; die Wirtschaft wirds irgendwie verkraften, die Konsumenten müssen mehr löhnen - das alles ist marginal  
27.06.16 13:00 #56 54 - wen du mit "schlechte Verlierer" meinst,
müßtest du mal erklären (sofern du in der Lage bist, sachlich zu argumentieren, woran ich grade nach deinem #52 besondere Zweifel hege...)  
27.06.16 13:14 #57 wenn du nicht von alleine draufkommst

macht es eh keinen Sinn mit DIR darüber zu diskutieren
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27.06.16 13:34 #58 Wie nennt sich das Ganze am Ende eigentlich
DK - Divided Kingdom?
#56 - na, das ging schnell mit dem qed! :-)
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Hauptsache, ihr habt Spaß.
27.06.16 13:50 #59 Die Zukunft Europas wird in den nächsten Jahr.
entschieden. Wenn Europa den Brexit als Weckruf begreift und es Europa jetzt gelingt, sich zu reformieren und in einer Demokratie mit föderaler Struktur zu vereinen, dann wird es überleben.

Aber die Verfechter eines Mammut-Europa trommeln jetzt zum weiteren Ausbau einer Transfer-Union mit einer zentralistischen Institutions-Bürokratie und zum Abbau der Reste demokratischer Strukturen. Wenn sich diese Kräfte durchsetzen, dann wird Europa irgendwann als "Völkergefängnis" gesehen werden wie vor rund hundert Jahren das Habsburger Reich. Und genauso in einer Katastrophe enden.  
27.06.16 13:54 #60 57 - warum du dann überhaupt Laut gibst -
das verstehe, wer wolle...  
27.06.16 13:56 #61 Ich werde bald in den erlauchten...
Kreis der Reichsbürger erhoben.
Ich fühle mich durch die EU ohnehin mehr bedroht als verstanden...
 
27.06.16 14:05 #62 59 - Die EU ist kein Völkergefängnis;allein dies.
Sprachgebrauch ist unangemessen, denn er weckt Assoziationen, wie sie verkehrter kaum sein können.
Alle europäischen Staaten der Jetztzeit sind Demokratien mit freien Wahlen und staatlicher Souveränität - bei den einen mit mehr , bei den anderen mit etwas weniger direkter Demokratie.

Es bestehen grenzenlose Reise- und ebensolche Beschäftigungsmöglichkeiten. Und das alles innerhalb der E.Union. Man mache das Gedankenspiel und denke sich die EU weg. Was glaubst Du, wie lange es dauern würde, bis alle diese Errungenschaften auf den Altären der national(istisch)en Ambitionen geopfert worden wären... Und es begänne wieder eine Politik der Allianzen mit XY und gegen Z oder mit XZ gegen Y  etc etc und umgekehrt ... und der militärischen Aufrüstung der Einzelstaaten...Das wäre wahrlich ein Rückfall in die Zeiten der Auflösung der "Reiche", wo jeder sein Heil im Nationalismus suchen würde... und wie lange es dann noch dauert, bis aus inter-staatlichen Konflikten militärische werden, mag jeder für sich selbst ausrechnen...
 
27.06.16 14:06 #63 61 - vielleicht weil du dich unverständlich aus-
drückst ??  
 
27.06.16 14:06 #64 Das sind die feuchten Träume
der Nationalisten! Endlich wieder mit dem doofen Nachbarn hadern! Man gönnt sich ja sonst nix!
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Alles ist relativ.
27.06.16 14:10 #65 @BarCode, bist du in deiner
Freizeit vielleicht ein Amateurboxer?

Das würde mich mal interessieren.
Danke.  
27.06.16 14:13 #66 @Rigomax ...
wenn keine qualifizierte Mehrheit erreicht wird, macht keine solch gravierende Veränderung keinen Sinn, u.a. weil diese Veränderung entgültig ist und im Gegensatz zu einer Grundgesetzänderung im späteren Verlauf nicht korrigiert werden kann.

Und bei 48% zu 52% kann man nicht ernsthaft von Minderheit und Mehrheit sprechen.  
27.06.16 14:16 #67 #53 EU Beitritt GB mit 2/3 Mehrheit ...
the UK hatte mit Eintritt eine Volksabstimmung praktiziert, bei der sich 67% für den EU-Beitritt aussprachen.

https://de.wikipedia.org/wiki/..._im_Vereinigten_K%C3%B6nigreich_1975

https://de.wikipedia.org/wiki/...terung_.28Norderweiterung.29_EG_1973  
27.06.16 14:23 #68 Man barcode: Du kennst dich aber nun
wirklich nicht in Geschichte aus. Man bricht doch keine Kriege vom Zaun, weil man mit den Nachbarn hadern will, sondern weil materielle Interessen oder Ideologien (oder beides) im Spiel sind. Und da wird es spannend. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten mal wieder eine Ideologie ausgebreitet, die die Bevölkerung als dumme Knechte ansieht, die von oben her gelenkt werden müsse. Am besten auf die Weise, dass sie erst garnicht weiter gefragt werden, sondern demokratisch nicht legitimerte und somit abgehobene "Experten" entscheiden. Und wenn die Leute da nicht mitspielen wollen, werden sie als hinterwälderisch gebranntmarkt. Was früher mal die katholische Kirche war, ist heute die EU. Die Ideologen beider ähneln sich in den Grundzügen ziemlich stark.

Übrigens: Die Nicht-EU-Mitglieder Schweiz und Norwegen zoffen sich doch nicht mit ihren Nachbarn - und auch nicht untereinander.  
27.06.16 14:25 #69 interessant wäre ein Referendum ..
darüber ob der Bürger möchte, dass GB in seine Einzelteile zerfällt.
Ich denke viele Briten haben nicht daran gedacht, dass ein Brexit solch weitreichende Folgen mit sich bringen würde.  
27.06.16 14:27 #70 rein mathematisch sind
50,001 Mehrheit und 49,999 Minderheit.
 
27.06.16 14:29 #71 sry, karlchen, aber das ist nun Quatsch, der Ve.
eich der EU mit der kath Kirche.

Wer viel stärkeren Einfluss ausübt, das sind die Medien, in denen du (du hast da sicher nicht vergessen) ja auch schon ab und an ganz gerne aufgetreten bist. Da werden statt Informationen heute primär Meinungen verkauft und Leute beeinflusst. Oft von Experten, die nur selbsternannte sind, und deren Aussagen von der Mehrheit der Bevölkerung kaum zu überprüfen ist. Also fass dich schnell mal an die eigene Nase...  
27.06.16 14:31 #72 Der Vergleich passt super
27.06.16 14:32 #73 ja, mit 50,001 gegen 49,999 %
27.06.16 14:33 #74 @TonyFord
Man hats den Leuten aber deutlich gesagt!
Die schottische SNP hat glaub ich keinen Zweifel offengelassen, wie sie sich verhalten würden.  
27.06.16 14:34 #75 Tony: Mal nicht auf unsere Käseblätter hier guc.
Die wollen nur Stimmung machen. Lies die englischen Zeitungen - da wird sowas überhaupt nicht groß diskutiert. Was da diskutiert wird ist eher, dass sich gerade die Labour Party selbst zerlegt:
http://www.theguardian.com/politics/live/2016/jun/...n-shadow-cabinet  
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