uniQure hat am Mittwoch seine Zahlen zum dritten Quartal 2026 veröffentlicht. Der Umsatz lag bei 5,2 Millionen $, der Nettoverlust bei 61,2 Millionen $.
uniQure Aktie: Expertengremium zu AMT-130 geplant
Im dritten Quartal 2026 erzielte uniQure 5,2 Millionen Dollar Umsatz; die FDA prüft den Antrag für AMT-130 vorrangig.

Finanzmittel sollen bis 2030 reichen
Den Verlust je Stammaktie bezifferte das Unternehmen auf 0,88 $, sowohl unverwässert als auch verwässert. Zum 30. September verfügte uniQure über liquide Mittel, Zahlungsmitteläquivalente und Wertpapieranlagen von insgesamt 768,4 Millionen $. Nach Einschätzung des Unternehmens reicht diese Finanzierung aus, um den Geschäftsbetrieb bis ins Jahr 2030 zu tragen.
Gestern stieg die Aktie um 4,0% auf einen Schlusskurs von 19,46 €. Medienberichten zufolge gab es für den Kursanstieg keinen konkret benannten neuen Auslöser.
FDA prüft Antrag für Huntington-Therapie
Am Montag hatte uniQure mitgeteilt, dass die FDA den Zulassungsantrag für die experimentelle Huntington-Therapie ifezuntirgene inilparvovec angenommen hat. Die Behörde gewährte für das auch als AMT-130 bezeichnete Präparat eine vorrangige Prüfung im beschleunigten Zulassungsverfahren.
Als Zieltermin für ihre Entscheidung setzte die FDA den 1. Mai 2027 fest. Die Behörde plant zudem vorläufig eine Beratung durch ein Expertengremium. Laut uniQure soll die Voruntersuchung potenzieller Teilnehmer für die Bestätigungsstudie in den USA bis Ende 2026 beginnen.
Die Annahme des Antrags und die vorrangige Prüfung sind Verfahrensschritte; eine Zulassung der Therapie ist damit noch nicht erteilt.
Als nächste Investorentermine nennt uniQure die Guggenheim Healthcare Conference am 10. November und die Stifel Healthcare Conference am 11. November. Für den 16. November steht außerdem die UBS Global Biopharma Conference im angekündigten Veranstaltungskalender des Unternehmens.
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