Uniper mit Volldampf voraus

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neuester Beitrag:  25.03.26 13:13
eröffnet am: 09.09.16 13:03 von: goldfather Anzahl Beiträge: 3311
neuester Beitrag: 25.03.26 13:13 von: snug_hoodie Leser gesamt: 1809554
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28.11.25 14:48 #3301 #snug + lordslowhand
Das mit den über 3 Milliarden Cashberg ist natürlich eine gute Sache. Insbesondere wenn man zu dem kleinen Kreis der freien Aktionäre gehört. Was in diesem Zusammenhang allerdings nicht mehr viele auf dem Schirm haben, ist: Uniper hat gegen Russland vor dem EGH einen gültigen Schadenersatztitel über 13 Milliarden in der Schublade. Aktuell hat der natürlich nur einen Buchwert. Sollte aber der Frieden mit den Russen eingetütet werden, dürfte dieser Titel präsentiert werden.  

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01.12.25 17:43 #3302 Das ist ja interessant
13 Milliarden sind schon eine ernstzunehmende Größe bei einer Friedensverhandlung.. Allerdings denke ich auch, wenn viele Unternehmen solche Titel halten gibt es da durchaus auch ein Szenario, in dem diese Titel nichtig gemacht werden, um diplomatisch etwas zu erreichen.

Spannend auf jeden Fall.  
09.12.25 08:29 #3303 kaum das Papier wert

Laut aktueller russischer Rechtsprechung müsste eher Uniper Ersatzzahlungen an Gazprom leisten als umgekehrt https://correctiv.org/aktuelles/...r-russlands-druck-auf-deutschland/ , und solange Putin an der Macht ist, wird der EGH-Titel definitiv nichts wert sein.

Sorry, aber wer sein Invest von solchen Hoffnungen abhängig macht, ....

33465400  
11.12.25 13:34 #3304 #lordslowhand
Irgendwann wird Russland den Ukraine Krieg beenden und sich wieder in die Gemeinschaft der üblichen Verdächtigen einbringen. Ob die 13 Mrd dann komplett oder teilweise verrechnet werden, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Zu null geht der Russe da sicher nicht  raus. Da der Bund bis dahin allerdings seine 99% Beteiligung  drastisch reduziert haben muss, wird es an kaufkräftigen Investoren nicht fehlen.  

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11.12.25 17:14 #3305 Wirksamkeit
"EGH-Titel definitiv nichts wert" da stimme ich grundsätzlich zu. Es ist einfach Verhandlungsmasse, so wie auch die Gegenforderung. Das wird dann null und nichtig erklärt und damit ein Preis für einen kleinen Teil der Friedensverhandlungen draufgetackert.
Für Aktionäre von Uniper wird das keinen Vorteil bringen, würde ich vermuten. Aber hier hat auch keiner gesagt dass er seine Investment Entscheidung davon abhängig macht.


 
11.03.26 11:19 #3306 Uniper
Uniper erreicht Finanzziele für das Geschäftsjahr 2025 und schlägt Dividendenzahlung von 0,72 € pro Aktie vor
https://www.uniper.energy/news/de/...enzahlung-von-072--pro-aktie-vor
Seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden?  
13.03.26 21:59 #3307 Uniper
Verständnisfrage.
Aktuell würde man bei dem aktuellem Kurs eine Dividende von knapp 2% bekommen und das bei knapp zwei Milliarden Gewinn aus dem Vorjahr.

Auf die Vergangenheit bezogen (2019, 2020) wo man grob nur eine halbe Milliarde Gewinn gemacht hatte, liegt der aktuelle Kurs fast doppelt so hoch (Wenn man sich nur die Dividende und den Gewinn anschaut und mal andere Daten nicht betrachtet)

Warum steigt dann überhaupt der aktuelle Kurs, anstatt auf ca. 10-20€ zu fallen?
Übersehe ich vielleicht irgendwelche wichtige Details?
 

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16.03.26 12:11 #3308 Vermutlich
AKW Boom vorraus…..da wurden unsere Helden in Berlin sicherlich privat beraten.
 
18.03.26 09:46 #3309 Kein Boom
Es gibt einfach nicht so viele Aktien am Markt und ein paar große Player stehen bereit wenn die Bundesregierung ihren Anteil an einem sehr mächtigen und profitablen Unternehmen abgibt. Für die ist das freefloat weg kaufen kaffeekasse.  
18.03.26 21:59 #3310 Squeeze
möglich,wie damals bei Audi oder Man St?
 
25.03.26 13:13 #3311 Squeeze
Squeeze out ist sehr wahrscheinlich, aber zum Durchschnittskurs von drei in der Zukunft liegenden Monaten und da wird vorher Sorge getragen werden, dass der Kurs gemütlich und ohne Aufregung immer weiter runterdümpelt.

Ein Shortsqueeze mit Mondpreisen wird es hier nicht geben, weil ja bekannt ist wie wenig handelbare Aktien grad verfügbar sind. Aber mal eine grotesk hohe Verkaufsorder einzustellen hat noch keinem geschadet.  
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