Silber - alles rund um das Mondmetall

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eröffnet am: 21.02.14 19:10 von: Canis Aureus Anzahl Beiträge: 4883
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26.03.26 22:41 #4876 Gold bleibt Gold

Kurzfristig gerät der Goldpreis unter Druck, da die Furcht vor einem lang andauernden Krieg und einer möglichen Krise der Weltwirtschaft wächst. Der Goldpreis hat innerhalb weniger Tage seit seinem Hoch bei 5.598 Dollar je Feinunze knapp 20 Prozent an Wert verloren. Langfristig sprechen jedoch viele Faktoren weiterhin für das Edelmetall.

  • Gold ist und bleibt das einzige Asset, das kein Gegenparteirisiko hat. Es kann weder seinen Wert komplett verlieren, noch sanktioniert werden. Gerade in geopolitischen Krisen bleibt das ein entscheidender Vorteil.
  • Zudem ist die Sorge groß, dass sich die Krise ausweitet und der Konflikt zu einem Flächenbrand wird. Das treibt auch die Risikovorsorge massiv in die Höhe.
  • Hinzu kommt: Notenbanken kaufen seit Jahren massiv Gold. Vor allem China, Indien und die Türkei kaufen seit 2024 Gold in Rekordmengen und stocken ihre Bestände weiter auf. Hintergrund ist das Bestreben nach noch stärkerer Unabhängigkeit vom US-Dollar, besonders wenn die USA Drohungen und Sanktionen als politisches Werkzeug einsetzen.
  • Und selbst beim Thema Zinsen zeigt sich ein mögliches Limit: Wenn die Wirtschaft durch hohe Energiepreise einbricht, können Zentralbanken die Zinsen nicht unbegrenzt erhöhen, um einen positiven Realzins zu erreichen.

Genau in solchen Phasen – schwache Wirtschaft, hohe Inflation, Wertverlust des Geldes – hat Gold historisch seine Stärke gezeigt. Trotz kurzfristiger Rücksetzer durch Zinsängste bleiben viele Analysten langfristig optimistisch. J.P. Morgan sieht Gold bis Ende 2026 sogar bei 6.300 US-Dollar pro Unze.

Kurz gesagt: Der aktuelle Rückgang ist kein Zeichen von Schwäche. Er zeigt vielmehr, dass Gold weiterhin genau das tut, was es immer getan hat – auf lange Sicht Wert bewahren.

https://www.t-online.de/finanzen/ratgeber/geldanlage/id_101182050/goldpreis-faellt-trotz-krise-diese-gruende-stecken-dahinter.html
Krieg, steigende Ölpreise, wachsende Risiken – und trotzdem verliert Gold an Wert. Klingt widersprüchlich, folgt aber einer logischen Entwicklung der Märkte.
 
27.03.26 12:04 #4877 kumuliert: über 800 Millionen Unzen Defizit
Der Silbermarkt befindet sich in einer Phase struktureller Angebotsdefizite, wobei für das Jahr 2026 von einem anhaltenden und signifikanten Fehlbetrag ausgegangen wird.
Defizitprognose 2026: Das Silver Institute prognostiziert für 2026 ein weiteres Defizit, wobei der Fehlbetrag auf etwa 67 Millionen Unzen geschätzt wird.
Kumuliertes Defizit: Zwischen 2021 und 2025 hat sich das Defizit auf über 800 Millionen Unzen summiert, was in etwa einer gesamten Jahresfördermenge entspricht.
Hintergrund: Es handelt sich um das sechste Defizitjahr in Folge, angetrieben durch eine hohe industrielle Nachfrage (Photovoltaik, Elektronik) bei gleichzeitigem Produktionslimit, da Silber überwiegend als Nebenprodukt der Basismetallförderung anfällt.

Trotz dieser physischen Angebotsknappheit wird der Silberpreis aktuell durch Zinsdruck und einen starken Dollar beeinflusst.  

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31.03.26 22:00 #4878 Inflation explodiert weregn Iran-Krieg

Die Inflation ist im März auf 2,7 Prozent gestiegen – nach 1,9 Prozent im Februar. Haupttreiber sind höhere Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs.

Ökonomen erwarten, dass die Teuerung weiter anzieht. Regierungsberater halten bis zu 3,5 Prozent für möglich, die Berenberg Bank sogar bis zu vier Prozent. 

Eine Modellrechnung zeigt, wo Haushalte besonders draufzahlen.

Lebensmittel: Bis zu 145 Euro mehr für Essen

Aktuell steigen die Preise für Lebensmittel tatsächlich unterdurchschnittlich. Im März lag ihre Inflationsrate nur bei 0,9 Prozent. Aber: Der Iran-Krieg wird die Lebensmittelpreise zeitverzögert ansteigen lassen. 

Erstens erhöhen sich die Transportkosten. Sie machen bei Lebensmitteln einen höheren Anteil aus als bei vielen anderen Produkten. Zweitens wird Stickstoffdünger weltweit hauptsächlich aus Erdgas gewonnen. Die steigenden Gaspreise verteuern also den Dünger. Bauern haben also die Wahl, entweder mehr Geld für Dünger auszugeben oder weniger Dünger einzusetzen. Letzteres führt zu schlechteren Ernten. Beides verteuert Lebensmittelpreise. ...

https://www.focus.de/finanzen/news/...3c6-42a1-886a-762fc6f47368.html  
11.04.26 16:27 #4879 TSM deutliche Umsatzsteigerung trotz Iran-Ko.
HSINCHU (dpa-AFX) - Der taiwanesische Chiphersteller TSMC hat seinen Umsatz im ersten Quartal kräftig gesteigert. Der Erlös lag mit 1,13 Billionen Taiwan-Dollar (30,4 Mrd Euro) 35 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie der weltgrößte Auftragschiphersteller und wichtige Zulieferer von Nvidia und Apple am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt etwas weniger erwartet. Im März, als der Krieg in der Golfregion schon lief, stieg der Umsatz um 45 Prozent.

Der Quartalsbericht deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach KI-Chips in den ersten Wochen des Iran-Krieges weitgehend ungebrochen geblieben ist. Der Konflikt hat die internationalen Schifffahrtsrouten beeinträchtigt und die Öl- und Gaspreise nach oben getrieben. Die Anleger suchen nun nach Hinweisen, ob sich die Folgen des Konflikts auf die Investitionspläne großer Technologiekonzerne auswirken.

Quelle: dpa-AFX · 10.04.2026, 09:27 Uhr (aktualisiert: 10.04.2026, 09:40 Uhr)
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An der Börse gehts zu wie im Dschungel  -- nur die Beute zählt

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