Jetzt hat die OECD aber einen rausgehauen. Demnach sind Flüchtlinge in D oft überqualifiziert und die schleppende Integration in den Arbeitsmarkt scheitert in erster Linie an den Deutschkenntnissen. Die scheinen Bildungsabschlüsse aus dem Nahen Osten und Afrika immer noch mit denen in D gleichzusetzen.
Fest steht, dass selbst das am besten qualifizierte Drittel der Migranten uns teuer zu stehen kommen wird - von den unteren 2/3 Dritteln ganz zu schweigen. Warum?
Nun, die Flüchtlinge sind im Schnitt um die 30 Jahre. Nimmt man nun an, dass sie mindestens 5 Jahre brauchen (Aussage Raffelhüschen und ich finde sehr das sehr optimitisch), um vernünftig in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, sind sie mindestens Mitte 30. Heute braucht ein Durchschnittsverdiener aber schon 40-45 Jahre Beitragsjahre in der GRV, um zum Renteneintritt über der Grundsicherung zu liegen. D.h. das selbst das am besten qualifizierte Drittel nicht über die Grundsicherung kommt und daraus folgt, dass quasi für fast jeden Flüchtling zu Rentenbeginn Sozialleistungen anfallen. Die Kosten, um die Flüchtlinge soweit fit zu machen, dass sie in den Arbeitsmarkt integriert werden können, sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt. So viel zu der Mär, dass sich die Flüchtlinge wirtschaftlich gesehen auf lange Sicht für uns rechnen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...lifiziert-a-1111237.html |