Das Aufwärtstempo des Aktienkurses vom Einkaufscenter-Investor Deutsche Euroshop kann DIC Asset zwar nicht mitgehen. Ganz allmählich zeigt sich aber auch die Notiz des Gewerbeimmobilienspezialisten DIC von seiner freundlicheren Seite und ist zurück über de Marke von 7 Euro gekehrt. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von gut sieben Prozent zu Buche. Unterstützung kommt von den soliden Quartalszahlen. So legte der Funds From Operations (FFO) – die wesentliche Cashflow-Größe bei der Bewertung von Immobilienunternehmen – im ersten Jahresviertel um sieben Prozent auf 12,0 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2014 bestätigte Vorstandschef Ulrich Höller das Ziel, wonach der Spezialist für Gewerbeimmobilien mit einem FFO von 47 bis 49 Mio. Euro rechnet. Demzufolge wird der SDAX-Titel (Marktkapitalisierung: 495,8 Mio. Euro) derzeit etwa mit dem Faktor zehn auf den oberen Abschnitt der FFO-Planung bewertet – daran gibt es nichts auszusetzen. Den Substanzwert (NAV) je Aktie gaben die Frankfurter zum Jahresende 2013 mit 12,58 Euro an, woraus sich ein hoher Abschlag von 42 Prozent zum gegenwärtigen Aktienkurs von 7,23 Euro ergibt. Ein Malus bei DIC Asset ist allerdings die vergleichsweise hohe Finanzverschuldung von 1,734 Mrd. Euro. Der Verschuldungsgrad blieb mit 66,9 Prozent konstant. Mittelfristig strebt Höller bei der Relation von Kreditsumme zum Verkehrswert der Immobilien eine Marke von 60 Prozent an. Interessant ist die Aktie von DIC Asset auf jeden Fall für Anhänger von hohen Dividenden. Zur Hauptversammlung am 2. Juli 2014 steht erneut eine Gewinnbeteiligung von 0,35 Euro pro Anteilschein zur Abstimmung. Damit käme das Papier auf eine Rendite von immerhin 4,8 Prozent. Und die Chancen stehen gut, dass der SDAX-Wert den Dividendenabschlag im Jahresverlauf aufholt. Boersengefluester.de rät daher weiter zum Einstieg.
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