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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Jahrzehntelang profitierten europäische und asiatische Anleger davon, Vermögenswerte in US-Dollar zu halten, so Berenberg in einer aktuellen Ausgabe von "Themen der Zeit".
Diese h‘tten nicht nur eine hervorragende Liquidität und hohe Renditen geboten, sondern auch eine natürliche Absicherung bei globalen Risikoereignissen dargestellt. Doch jüngste makroökonomische, geopolitische und strukturelle Entwicklungen würden die traditionelle Stärke der globalen Leitwährung auf den Prüfstand stellen.
Ulrich Urbahn, Leiter Multi Asset Strategy & Research, sage: "Traditionell neigt der US-Dollar dazu, in Zeiten wirtschaftlicher Stärke der USA als auch während globaler Krisen aufzuwerten. Bei großer globaler Risikobereitschaft und eher synchronen Wirtschaftsaufschwüngen hat er sich hingegen vergleichsweise schwach entwickelt. Dieses Verhalten hat sich strukturell verändert: Anleger nehmen den US-Dollar zunehmend weniger als klassischen "sicheren Hafen" wahr. Veränderungen der globalen Kapitalströme, die Anlegerstimmung sowie die politische Dynamik in den USA treiben diesen Wandel an."
Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset, ergänze: "Der US-Dollar dürfte einen Teil seiner globalen Vormachtstellung einbüßen. Dies hat tiefgreifende Auswirkungen auf die globale Vermögensallokation, deren sich Anleger bewusst sein sollten. Eine Normalisierung der Bewertung des US-Dollars als auch von US-Vermögenswerten ist in den kommenden Jahren wahrscheinlich. Zudem dürften Anleger Währungsrisiken stärker absichern oder Positionen in USD-Vermögenswerten reduzieren - paradoxerweise könnte das dann aber wieder zu einem stärkeren US-Dollar in Risk-Off-Phasen führen." (27.05.2025/ac/a/m)
Diese h‘tten nicht nur eine hervorragende Liquidität und hohe Renditen geboten, sondern auch eine natürliche Absicherung bei globalen Risikoereignissen dargestellt. Doch jüngste makroökonomische, geopolitische und strukturelle Entwicklungen würden die traditionelle Stärke der globalen Leitwährung auf den Prüfstand stellen.
Ulrich Urbahn, Leiter Multi Asset Strategy & Research, sage: "Traditionell neigt der US-Dollar dazu, in Zeiten wirtschaftlicher Stärke der USA als auch während globaler Krisen aufzuwerten. Bei großer globaler Risikobereitschaft und eher synchronen Wirtschaftsaufschwüngen hat er sich hingegen vergleichsweise schwach entwickelt. Dieses Verhalten hat sich strukturell verändert: Anleger nehmen den US-Dollar zunehmend weniger als klassischen "sicheren Hafen" wahr. Veränderungen der globalen Kapitalströme, die Anlegerstimmung sowie die politische Dynamik in den USA treiben diesen Wandel an."
Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset, ergänze: "Der US-Dollar dürfte einen Teil seiner globalen Vormachtstellung einbüßen. Dies hat tiefgreifende Auswirkungen auf die globale Vermögensallokation, deren sich Anleger bewusst sein sollten. Eine Normalisierung der Bewertung des US-Dollars als auch von US-Vermögenswerten ist in den kommenden Jahren wahrscheinlich. Zudem dürften Anleger Währungsrisiken stärker absichern oder Positionen in USD-Vermögenswerten reduzieren - paradoxerweise könnte das dann aber wieder zu einem stärkeren US-Dollar in Risk-Off-Phasen führen." (27.05.2025/ac/a/m)
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