Erweiterte Funktionen
Weitere Suchergebnisse zu "MTU Aero Engines AG":
Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie von MTU (ISIN DE000A0D9PT0 / WKN A0D9PT) zu zeichnen.
Die Aktie der MTU Aero Engines Holding AG könne noch bis zum 3. Juni, also kommenden Freitag, gezeichnet werden. Für den 6. Juni sei die Aufnahme in den Prime Standard vorgesehen. Thomas Hofmann von der Landesbank Rheinland-Pfalz bewerte die Emissionsspanne, obwohl im Vorfeld deutlich höhere Werte herumgereicht worden seien, nicht für günstig: "Einerseits können wir den in der Presse nachzulesenden Bewertungsabschlag gegenüber der Peer-Group nicht nachvollziehen, andererseits befinden sich die Kurse einiger Wettbewerber am Jahreshoch und begünstigen somit zusätzlich die MTU-Bewertung."
Dennoch erwarte der Analyst, dass der Börsengang auf Grund des leicht nachvollziehbaren Geschäftsmodells, der guten Marktstellung, der absehbaren Umsatz- und dazu überproportionalen Ergebnissteigerung sowie der guten Branchenaussichten gut vom Markt aufgenommen werde. Im Zuge des Börsengangs würden 15 Mio. Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung und 16 Mio. Aktien aus dem Bestand des US-Private-Equity-Investors Kohlberg Kravis Roberts (KKR), der MTU im Jahre 2003 übernommen habe, zum Verkauf angeboten. Zusätzlich bestehe ein Greenshoe (4,65 Mio. Aktien) aus dem Besitz der KKR. Sollten alle Papiere inklusive des Überhangs platziert werden, würden MTU bis zu 785 Mio. Euro winken (bei einem Emissionspreis von 22 Euro). Werde der Emissionspreis am unteren Ende der Spanne festgelegt, wären es gut 100 Mio. Euro weniger.
Aber was mache MTU nun genau? Das Geschäftsmodell von MTU basiere auf der Herstellung von kompletten Triebwerken, Triebwerksmodulen und -komponenten. Dazu kämen die Instandhaltungsleistungen von Flugzeugtriebwerken. 2004 habe das Unternehmen einen Umsatz von 1,92 Mrd. Euro erwirtschaftet, der sich auf die drei Hauptgeschäftsfelder Ziviles Triebwerksgeschäft, Instandhaltungsleistungen und Militärisches Triebwerksgeschäft unterteile.
Dieser Trend setze sich in diesem Jahr fort: So habe die Gesellschaft im ersten Quartal die Umsatzerlöse um 19% auf 526 Mio. Euro gesteigert. Gleichzeitig habe sich das EBITDA auf 71 Mio. Euro fast verdoppelt. Besonders interessant für Aktionäre: Das Unternehmen plane für das Gesamtjahr 2005 eine Dividendenausschüttung von 40 Mio. Euro. Festzuhalten bleibe, dass MTU auf einem stark zyklischen Markt tätig sei.
Zunächst sollte das Geschäft allerdings in den kommenden Jahren vom erwarteten weltweiten Anstieg des Luftfahrtmarktes um 5% und die damit verbundene vermehrte Nachfrage nach Triebwerken und dem zunehmenden Instandhaltungsbedarf profitieren. Im Gegensatz dazu seien die letzten Jahre von einem Rückgang des zivilen Flugverkehrs geprägt gewesen. Stichworte seien die Terroranschläge vom 11. September und die Lungenkrankheit SARS.
Ebenfalls positiv auswirken sollte sich die starke Präsenz in Asien, so bestehe eine Wartungskooperation mit der größten chinesischen Fluglinie. Zudem sei MTU bei allen wichtigen pan-europäischen Militärluftfahrtsprojekten vertreten, welche stabile Umsätze mit hohen Margen generieren würden. Darüber hinaus bestünden Entwicklungskooperationen mit drei der vier größten Triebwerkshersteller (General Electric, Pratt & Whitney und Rolls Royce), die Entwicklungskosten durch spätere Umsatzbeteiligung vorfinanziere.
Aber LRP-Analyst Thomas Hofmann sehe auch Risiken: "Die Nachfrageschwankungen der Branche durch externe Effekte sind schwer zu kalkulieren. Das MTU-Geschäft ist zudem durch hohe Entwicklungskosten und einen relativ späten Break-Even-Point charakterisiert, wobei vor allem durch das Folgegeschäft mit Wartung, Instandhaltung und Ersatzteilen Umsatz generiert wird." Zudem bestehe eine hohe Abhängigkeit von Lieferanten, da bei MTU 42% der Vorleistungen auf nur zwei Zulieferer entfallen würden. Das in großen Teilen in Dollar abgewickelte Geschäft berge, so Hofmann weiter, auch ein beachtliches Wechselkursrisiko.
Dennoch sehe man die Aussichten für das MTU-Geschäft, das durch den laufenden technischen Fortschritt sowie regulatorische Sicherheitsanforderungen gut vor Wettbewerbern abgeschirmt sei, positiv. Angesichts der regen Nachfrage auf dem Graumarkt bestünden gute Aussichten auf einen Zeichnungsgewinn. Aber auch mittelfristig seien die Perspektiven gut, denn auf Grund des großen Streubesitzes könnte MTU bereits im Herbst ein MDAX-Kandidat sein.
Daher empfehlen die Experten von "ExtraChancen" die Aktie von MTU zu zeichnen. Die Deutsche Bank sei neben Goldman Sachs und UBS einer der drei Konsortialführer, die den Börsengang begleiten würden. Aber auch bei Cortal Consors könne die Aktie gezeichnet werden.
Die Aktie der MTU Aero Engines Holding AG könne noch bis zum 3. Juni, also kommenden Freitag, gezeichnet werden. Für den 6. Juni sei die Aufnahme in den Prime Standard vorgesehen. Thomas Hofmann von der Landesbank Rheinland-Pfalz bewerte die Emissionsspanne, obwohl im Vorfeld deutlich höhere Werte herumgereicht worden seien, nicht für günstig: "Einerseits können wir den in der Presse nachzulesenden Bewertungsabschlag gegenüber der Peer-Group nicht nachvollziehen, andererseits befinden sich die Kurse einiger Wettbewerber am Jahreshoch und begünstigen somit zusätzlich die MTU-Bewertung."
Dennoch erwarte der Analyst, dass der Börsengang auf Grund des leicht nachvollziehbaren Geschäftsmodells, der guten Marktstellung, der absehbaren Umsatz- und dazu überproportionalen Ergebnissteigerung sowie der guten Branchenaussichten gut vom Markt aufgenommen werde. Im Zuge des Börsengangs würden 15 Mio. Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung und 16 Mio. Aktien aus dem Bestand des US-Private-Equity-Investors Kohlberg Kravis Roberts (KKR), der MTU im Jahre 2003 übernommen habe, zum Verkauf angeboten. Zusätzlich bestehe ein Greenshoe (4,65 Mio. Aktien) aus dem Besitz der KKR. Sollten alle Papiere inklusive des Überhangs platziert werden, würden MTU bis zu 785 Mio. Euro winken (bei einem Emissionspreis von 22 Euro). Werde der Emissionspreis am unteren Ende der Spanne festgelegt, wären es gut 100 Mio. Euro weniger.
Aber was mache MTU nun genau? Das Geschäftsmodell von MTU basiere auf der Herstellung von kompletten Triebwerken, Triebwerksmodulen und -komponenten. Dazu kämen die Instandhaltungsleistungen von Flugzeugtriebwerken. 2004 habe das Unternehmen einen Umsatz von 1,92 Mrd. Euro erwirtschaftet, der sich auf die drei Hauptgeschäftsfelder Ziviles Triebwerksgeschäft, Instandhaltungsleistungen und Militärisches Triebwerksgeschäft unterteile.
Zunächst sollte das Geschäft allerdings in den kommenden Jahren vom erwarteten weltweiten Anstieg des Luftfahrtmarktes um 5% und die damit verbundene vermehrte Nachfrage nach Triebwerken und dem zunehmenden Instandhaltungsbedarf profitieren. Im Gegensatz dazu seien die letzten Jahre von einem Rückgang des zivilen Flugverkehrs geprägt gewesen. Stichworte seien die Terroranschläge vom 11. September und die Lungenkrankheit SARS.
Ebenfalls positiv auswirken sollte sich die starke Präsenz in Asien, so bestehe eine Wartungskooperation mit der größten chinesischen Fluglinie. Zudem sei MTU bei allen wichtigen pan-europäischen Militärluftfahrtsprojekten vertreten, welche stabile Umsätze mit hohen Margen generieren würden. Darüber hinaus bestünden Entwicklungskooperationen mit drei der vier größten Triebwerkshersteller (General Electric, Pratt & Whitney und Rolls Royce), die Entwicklungskosten durch spätere Umsatzbeteiligung vorfinanziere.
Aber LRP-Analyst Thomas Hofmann sehe auch Risiken: "Die Nachfrageschwankungen der Branche durch externe Effekte sind schwer zu kalkulieren. Das MTU-Geschäft ist zudem durch hohe Entwicklungskosten und einen relativ späten Break-Even-Point charakterisiert, wobei vor allem durch das Folgegeschäft mit Wartung, Instandhaltung und Ersatzteilen Umsatz generiert wird." Zudem bestehe eine hohe Abhängigkeit von Lieferanten, da bei MTU 42% der Vorleistungen auf nur zwei Zulieferer entfallen würden. Das in großen Teilen in Dollar abgewickelte Geschäft berge, so Hofmann weiter, auch ein beachtliches Wechselkursrisiko.
Dennoch sehe man die Aussichten für das MTU-Geschäft, das durch den laufenden technischen Fortschritt sowie regulatorische Sicherheitsanforderungen gut vor Wettbewerbern abgeschirmt sei, positiv. Angesichts der regen Nachfrage auf dem Graumarkt bestünden gute Aussichten auf einen Zeichnungsgewinn. Aber auch mittelfristig seien die Perspektiven gut, denn auf Grund des großen Streubesitzes könnte MTU bereits im Herbst ein MDAX-Kandidat sein.
Daher empfehlen die Experten von "ExtraChancen" die Aktie von MTU zu zeichnen. Die Deutsche Bank sei neben Goldman Sachs und UBS einer der drei Konsortialführer, die den Börsengang begleiten würden. Aber auch bei Cortal Consors könne die Aktie gezeichnet werden.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 303,00 € | 300,10 € | 2,90 € | +0,97% | 24.04./07:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0D9PT0 | A0D9PT | 404,80 € | 274,10 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
291,00 € | -3,29% | 09:13 |
| Xetra | 303,00 € | +0,97% | 23.04.26 |
| Düsseldorf | 300,60 € | -0,27% | 23.04.26 |
| Hannover | 295,80 € | -1,50% | 08:16 |
| Stuttgart | 296,30 € | -1,59% | 08:50 |
| Frankfurt | 296,10 € | -1,73% | 08:00 |
| München | 295,90 € | -2,44% | 08:15 |
| Hamburg | 296,10 € | -2,89% | 08:21 |
| Nasdaq OTC Other | 348,95 $ | -3,34% | 23.04.26 |
= Realtime
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 514 | MTU Aero Engines | 23.04.26 |
| 4 | Microsoft vs. MTU Kursgewinn. | 06.06.20 |
| 1 | mtu eine Bank | 07.02.14 |
| 16 | lohnt Zeichnung von MTU? | 17.07.13 |
| 36 | €uro am Sonntag vom 24.07.20. | 14.07.11 |








