GeneScan Europe abwarten




17.11.00 00:00
Suntrade

GeneScan (WKN 586150), ein Unternehmen im Bereich der molekularbiologischen Analytik von gentechnisch modifizierten Organismen in Lebensmitteln und Rohstoffen, erzielte bis zum 30. Juni 2000 Umsatzerlöse in Höhe von 4,6 Mio. Euro, berichten die Analysten von Suntrade.

Dies bedeute eine Steigerung um 146% gegenüber den Ergebnissen des Vergleichszeitraumes 1999 (1,8 Mio. Euro). Das Umsatzwachstum sei einerseits zurückzuführen auf die vorangetriebene Ausweitung der Distributionskapazitäten des Unternehmens im vergangenen Geschäftsjahr. So würden allein 1,3 Mio. Euro des Gesamtumsatzes auf die erst im zweiten Halbjahr 1999 gegründeten ausländischen Tochtergesellschaften in den USA, Frankreich und Australien entfallen. Weiterhin habe GeneScan im Bereich Produkte einen Umsatz in Höhe von rund 1 Mio. Euro verbuchen können, was eine Steigerung von 478 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode bedeute. Im Wesentlichen sei diese Entwicklung auf den gestiegenen Umsatz in Folge einer spürbaren Geschäftsbelebung bei den Biochips und Analysegeräten zurückzuführen gewesen.

Unter dem Namen GeneScan Europe AG habe sich im Freiburger Biotechpark ein neues Biotechunternehmen etabliert. Darin eingegliedert hätten sich die Firmen BioChip Technologies , BIG-Biotech und Gene-Scan GmbH , alle Freiburg, sowie das Bremer Labor Hanse Analytik GmbH. Die GeneScan Europe AG beschäftige derzeit rund 100 Mitarbeiter. Hauptabnehmer für die Produkte seien die Lebensmittelindustrie und Institute der Lebensmittelkontrolle. Der wissenschaftlich-technologische Vorsprung des Unternehmens habe sich laut Birsner bereits in mehreren Patentanmeldungen niedergeschlagen. Zum einen entwickele , produziere und vermarkte das Unternehmen Biochips. Darüber hinaus biete das Unternehmen Dienstleistungen, Analysen, Systeme und Consultingdienstleistungen an.

Zu 14 Prozent beteiligt sei die TFG Venture Capital, was nach Einschätzung der Analysten auf klares Wachstum des Titel hinweise. Der Biochip sei das Herzstück und die Zukunft der 1998 gegründeten Biotechnologie-Gesellschaft „GeneScan Europe AG“. Der Chip mit seinen winzigen Sonden aus biologischen Molekülen werde beispielsweise zur Identifizierung von genetisch veränderten Materialien eingesetzt, wie sie in Lebensmitteln zu finden seien. Dass alles unter einem Dach stattfinde, sei ein wesentlicher Aspekt bei der Gründung des Konzerns gewesen. Durch die Fusion von vier Tochterfirmen vor zwei Jahren sollte des Know-how gestärkt und gebündelt werden. Der Zusammenschluss habe zur schnellen Expansion geführt und GeneScan sei nach eigenen Angaben schnell weltmarktführend in der molekularbiologischen Analytik von Lebensmitteln geworden. Um schnell Fuß auf internationaler Ebene zu fassen, sei GeneScan im Juli diesen Jahres an den Neuen Markt gegangen.

Für die weitere Entwicklung und den Vertrieb der Biochips stehe GeneScan darüber hinaus in Verhandlungen mit Lizenz- und Kooperationspartnern. Erste Abschlüsse seien im Juli mit Biorobotics (Vertrieb von Systemen zur Herstellung von Microarrays) und im August mit Adgen (Vertriebspartnerschaft in Großbritannien) erzielt worden. Erst kürzlich habe GeneScan außerdem die Unterstützung von MEGA, einem Unternehmen der Wiesenhof-Gruppe, bei der Beschaffung von gentechnisch unverändertem Soja bekannt gegeben.

Auf den ersten Blick sehe es charttechnisch betrachtet nicht gut um GeneScan aus, nachdem das alte ATL im Bereich von 53 Euro unterschritten worden sei und ein Rebound erst im Bereich von 47,50 Euro eingesetzt habe. Auch negativ wirke das Abprallen des Wertes im Bereich von 55 Euro, wo auch ein erster zaghafter Widerstand verlaufe. Auch bestehe auf augenblicklichem Niveau noch die Möglichkeit einer Doppelbodenbildung im Bereich von 47,50 Euro. Die fast stochastic sei in den letzten Tagen in der technischen Gegenreaktion schnell angestiegen, der Williams generiere noch kein Kaufsignal. Vor Überschreitung der EMA20 im Bereich von 64 Euro generiere der Wert momentan auch kein Kaufsignal, insbesondere das vorherige Überschreiten der 60 Euro-Marke sei absolut notwendig für einen Break der Widerstände.








 
 
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