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Die Experten der "Prior Börse" raten bei dem Börsengang der ErSol Solar Energy AG (ISIN DE0006627532 / WKN 662753) dabei zu sein.
Momentan würden gleich reihenweise Solarfirmen ihren Börsengang vorbereiten. Der Thüringer Solarzellenhersteller habe sich gestern in den Zwillingstürmen der Deutschen Bank in Frankfurt präsentiert. Die Papiere könnten frühestens ab kommenden Montag, 26. September, gezeichnet werden. Die Federführung übernehme die Deutsche Bank. Zudem seien die HypoVereinsbank, die Sparkasse Bremen und Sal. Oppenheim im Konsortium.
Doch bei aller Euphorie würden die Experten empfehlen bei diesem IPO Vorsicht walten zu lassen. Die Experten würden die Bewertung schlichtweg für hanebüchen halten. Die Deutsche Bank habe je Aktie einen fairen Preis in der Spanne zwischen 33 und 49 Euro ermittelt. Demzufolge billige die Bank dem Wafer- und Solarzellenproduzenten stolze 323 bis 428 Mio. Euro zu. Dabei seien im vergangenen Jahr nur schlappe 50 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet worden. In diesem Jahr dürften es 75 Mio. Euro sein.
Die Experten seien der Meinung, dass der fünf- oder gar sechsfache Jahresumsatz extrem überzogen sei. Schließlich fange ErSol gerade erst an richtig Geld zu verdienen. Natürlich habe das Unternehmen auch heiße Zuwächse zu bieten. Der Umsatz habe im ersten Halbjahr um 74 Prozent auf 27 Mio. Euro zugelegt. Mit 2,1 Mio. Euro habe der Halbjahresüberschuss um 690 Prozent stärker gestrahlt als noch vor einem Jahr.
Auch der Ausblick sei äußerst erfreulich. Dr. Claus Beneking, Vorstandschef von ErSol, habe die Fertigungskapazität für seine Solarzellen von 25 Megawatt in 2004 auf derzeit 60 Megawatt ausgebaut. Bis 2008 solle sich das Volumen auf 110 Megawatt erhöhen, 2010 sollten dann sogar 300 Megawatt gestemmt werden. Auch die Versorgung mit dem knappen Rohstoff Silizium habe Beneking durch langfristige Lieferverträge abgesichert.
Aufgrund von Skaleneffekten seien in den kommenden Jahren durchaus satte Gewinnsteigerungen möglich. Bereits 2006 würden Analysten den Überschuss bei 17 bis 18 Mio. Euro sehen. Doch das Ganze ändere nichts an der abenteuerlichen Bewertung. Ein zusätzlicher Schwachpunkt sei, dass das Management nach dem IPO mit nur noch drei Prozent an ErSol beteiligt sei.
Trotz alle dem raten die Experten der "Prior Börse" bei dem Börsengang der ErSol-Aktie dabei zu sein. Es seien schließlich Zeichnungsgewinne vorstellbar.
Momentan würden gleich reihenweise Solarfirmen ihren Börsengang vorbereiten. Der Thüringer Solarzellenhersteller habe sich gestern in den Zwillingstürmen der Deutschen Bank in Frankfurt präsentiert. Die Papiere könnten frühestens ab kommenden Montag, 26. September, gezeichnet werden. Die Federführung übernehme die Deutsche Bank. Zudem seien die HypoVereinsbank, die Sparkasse Bremen und Sal. Oppenheim im Konsortium.
Doch bei aller Euphorie würden die Experten empfehlen bei diesem IPO Vorsicht walten zu lassen. Die Experten würden die Bewertung schlichtweg für hanebüchen halten. Die Deutsche Bank habe je Aktie einen fairen Preis in der Spanne zwischen 33 und 49 Euro ermittelt. Demzufolge billige die Bank dem Wafer- und Solarzellenproduzenten stolze 323 bis 428 Mio. Euro zu. Dabei seien im vergangenen Jahr nur schlappe 50 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet worden. In diesem Jahr dürften es 75 Mio. Euro sein.
Auch der Ausblick sei äußerst erfreulich. Dr. Claus Beneking, Vorstandschef von ErSol, habe die Fertigungskapazität für seine Solarzellen von 25 Megawatt in 2004 auf derzeit 60 Megawatt ausgebaut. Bis 2008 solle sich das Volumen auf 110 Megawatt erhöhen, 2010 sollten dann sogar 300 Megawatt gestemmt werden. Auch die Versorgung mit dem knappen Rohstoff Silizium habe Beneking durch langfristige Lieferverträge abgesichert.
Aufgrund von Skaleneffekten seien in den kommenden Jahren durchaus satte Gewinnsteigerungen möglich. Bereits 2006 würden Analysten den Überschuss bei 17 bis 18 Mio. Euro sehen. Doch das Ganze ändere nichts an der abenteuerlichen Bewertung. Ein zusätzlicher Schwachpunkt sei, dass das Management nach dem IPO mit nur noch drei Prozent an ErSol beteiligt sei.
Trotz alle dem raten die Experten der "Prior Börse" bei dem Börsengang der ErSol-Aktie dabei zu sein. Es seien schließlich Zeichnungsgewinne vorstellbar.
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