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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In der abgelaufenen Woche zeigten die Weltbörsen mehrheitlich eine positive Tendenz. Der DAX gewann 2,6 Prozent. Der Dow Jones STOXX 50 zeigt in der Wochenbilanz ein Plus von 2,7 Prozent. Der japanische Nikkei-Index hat die Woche mit einem kleinen Verlust von 0,1 Prozent abgeschlossen. In den USA legte der Dow Jones seit dem letzten Handelstag der vorangegangenen Woche bisher rund 0,3 Prozent zu.
Am Montag ging es an den deutschen Aktienmärkten nach oben. Die Anleger spekulierten auf weitere Hilfsmaßnahmen der Notenbanken. Der DAX gewann 1,26 Prozent auf 6.774,06 Punkte. Der deutsche Großhandelsumsatz ist im Juni 2012 gesunken. Im Vormonatsvergleich fiel der kalender- und saisonbereinigte Großhandelsumsatz nominal um 0,2 Prozent, nach einem Zuwachs von 1,3 Prozent im Mai 2012 und einem Rückgang von 0,9 Prozent im Juni 2011. Real gab der Umsatz binnen Monatsfrist um 0,4 Prozent nach, während er im Mai 2012 um 1,5 Prozent und im Vorjahresmonat um 2,0 Prozent geklettert war. Die Zahl der offenen Stellen in deutschen Unternehmen hat sich im Juli verringert. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) ist um 2 Punkte auf 162 Punkte geschrumpft. Die Zahl der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis ist von 2010 auf 2011 um rund 610.000 angewachsen. Wie das Statistische Bundesamt ferner mitteilte, hat sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um knapp 790.000 erhöht. K+S-Anteile zogen 2,7 Prozent an. Der Düngemittelhersteller hat hatte wesentliche Eckdaten für das zweite Quartal veröffentlicht. Demnach lagen Umsatz und Ergebnis angesichts eines starken Überseegeschäfts und einer guten Voreinlagerung in Europa im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte deutlich über den jeweils wegen der Veräußerung der K+S Nitrogen angepassten Vorjahreszahlen und ebenfalls deutlich über der Konsensschätzung. Zahlen gab es daneben auch aus dem TecDAX. Cancom rückten 1,7 Prozent vor. Der IT-Dienstleister ist im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gewachsen. Am Dienstag sanken die Kurse an den deutschen Aktienmärkten im Tagesverlauf, nachdem sich das Bundesfinanzministerium gegen eine Banklizenz für den Rettungsschirm ESM ausgesprochen hatte. Der DAX verlor am Ende 0,02 Prozent auf 6.772,26 Punkte. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat im Juli erneut zugenommen. Nach Angaben des Münchener ifo-Instituts schätzen aktuell 21,2 Prozent der befragten Unternehmen die Kreditvergabe durch die Banken als restriktiv ein, nach 19,9 Prozent im Vormonat und 21,4 Prozent im Vorjahresmonat. Der deutsche Einzelhandelsumsatz lag derweil im Juni weiter über dem Vormonatsniveau. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts verkauften die Einzelhändler unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 0,3 Prozent mehr als im Vormonat, nach Zuwächsen von 0,1 Prozent im Mai 2012 und 2,9 Prozent im Juni 2011. Im Blickfeld der Investoren standen zudem zahlreiche Zahlenausweise. Infineon waren mit einem Kursgewinn von 6,7 Prozent unangefochtener Spitzenreiter. Der Technologiekonzern hat für das dritte Geschäftsquartal einen deutlichen Ergebnisrückgang bekannt gegeben. METRO rückten dahinter 3,0 Prozent vor. Der Einzelhandelskonzern ist im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht, konnte jedoch den Vorjahreswert beim bereinigten Ergebnis übertreffen. Bayer-Aktien schlossen 1,2 Prozent über der Vortageslinie. Der Pharmakonzern hat im zweiten Quartal 2012 Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis vor Sondereinflüssen erzielt. Schlechter lief es für die Aktien von MAN, die 0,8 Prozent an Wert verloren. Der Nutzfahrzeugkonzern musste im ersten Halbjahr angesichts der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und den Auswirkungen der Staatsschuldenkrise einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. HeidelbergCement schlossen indes als schwächster Wert 1,9 Prozent günstiger. Der Baustoffhersteller konnte im zweiten Quartal sein Ergebnis steigern. Im MDAX rauschten HUGO BOSS um 5,5 Prozent in die Tiefe, obwohl derer Modekonzern im zweiten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg erzielte. Am Mittwoch ging es dann an den deutschen Aktienmärkten wieder nach unten. Der Markt wurde dabei von zahlreihen Geschäftsberichten bewegt. Der DAX verlor 0,26 Prozent auf 6.754,46 Stellen. Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Juni leicht geschrumpft. Wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte, fiel der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 1 Prozent. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich April bis Juni 2012 ergibt sich insgesamt ein Minus von real 6 Prozent im Vorjahresvergleich. Fresenius Medical Care-Aktien schlossen 0,6 Prozent tiefer. Der Dialysespezialist konnte im zweiten Quartal erneut Umsatz und Ertrag deutlich steigern. Titel von Fresenius gaben daneben 1,2 Prozent ab. Der Gesundheitskonzern konnte Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr 2012 verbessern. Henkel legten um 1,7 Prozent zu. Der Konsumgüterkonzern hat bei Umsatz und Ergebnis einen kräftigen Anstieg erzielt. Zu dieser positiven Entwicklung trugen alle Unternehmensbereiche bei. Titel von BMW fuhren schließlich mit einem Abschlag von 2,9 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern wartete im zweiten Quartal erneut mit einem Anstieg bei Umsatz und Absatz auf, musste jedoch einen Ergebnisrückgang hinnehmen.Im MDAX verbesserten sich Dürr um 1,3 Prozent. Der Maschinen- und Anlagenbauer hat im abgelaufenen Quartal bei Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis weiter zugelegt. m TecDAX standen Aktien von Drillisch mit einem Kursgewinn von 8,3 Prozent vorn. Das Unternehmen hat auf vorläufiger Basis einen Anstieg beim Umsatz und beim operativen Ergebnis im ersten Halbjahr vermeldet. Am Donnerstag ging es an den deutschen Aktienmärkten deutlich nach unten. Dabei belasteten vor allem enttäuschende Kommentare von EZB-Chef Draghi. Der DAX verlor zuletzt 2,20 Prozent auf 6.606,09 Punkte. Beiersdorf schossen um 7,6 Prozent nach oben. Der Konsumgüterkonzern musste im ersten Halbjahr 2012 aufgrund von Sondereffekten einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Geschäftsentwicklung liegt aber innerhalb der Erwartungen des Unternehmens. Der Umsatz wurde gesteigert. Des Weiteren wurde der Umsatz-Ausblick bestätigt und die Ergebniserwartung für 2012 angehoben. adidas liefen daneben mit einem Abschlag von 3 Prozent hinterher. Der Sportartikelhersteller konnte im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis verbessern. Für das laufende Fiskaljahr erwartet man nach wie vor, dass sich der Konzernumsatz im Jahr 2012 währungsbereinigt um annähernd 10 Prozent erhöhen wird. Beim Nettogewinn nach Anteilen Dritter rechnet man für das laufende Fiskaljahr mit einem Anstieg um 15 bis 17 Prozent. Zuvor hatte adidas hier einen Zuwachs um 12 bis 17 Prozent in Aussicht gestellt. Die Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa verloren um 1,3 Prozent. Die Fluggesellschaft konnte ihren Verlust im ersten Halbjahr reduzieren. Der Umsatz wurde gleichzeitig erhöht. Der Konzern rechnet für das Gesamtjahr unverändert mit einer Umsatzsteigerung und einem operativen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Deutsche Post verbesserten sich daneben um 2,3 Prozent. Der Brief- und Logistikkonzern konnte seinen Wachstumskurs auch im zweiten Quartal weiter fortsetzen. Der Umsatz wurde um mehr als 7 Prozent gesteigert. Beim Konzernüberschuss wurde wegen einer Umsatzsteuernachzahlung aber ein Rückgang ausgewiesen. Indes hat der Konzern seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben angepasst und erwartet nun ein EBIT in Höhe von 2,6 bis 2,7 Mrd. Euro. Zuletzt hatte man hier einen operativen Gewinn von 2,5 bis 2,6 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. PETROLUB verbilligten sich im MDAX um 0,4 Prozent. Der Konzern konnte dank der starken Absatzentwicklung in allen Regionen mit einem Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten. Unterdessen verschlechterten sich ProSiebenSat.1 Media um 5 Prozent. Der Medienkonzern hat das abgelaufene Quartal mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum abgeschlossen. Zudem bestätigte der Konzern seine Ziele für das laufende Jahr. Ferner notierten Continental mit 2,1 Prozent im Plus. Der Automobilzulieferer konnte Umsatz und Ergebnis in den ersten sechs Monaten 2012 klar verbessern. Für BayWa ging es daneben um 1,6 Prozent nach unten, nachdem der Handels- und Dienstleistungskonzern im abgelaufenen Halbjahr einen Ergebnisrückgang verzeichnete. Der Umsatz wurde aber gesteigert. Drägerwerk gaben im TecDAX nach Geschäftszahlen für das erste Halbjahr als schwächster Wert um 6,5 Prozent nach. Der Medizin- und Sicherheitstechnologiekonzern konnte den Umsatz moderat steigern. Der Nachsteuergewinn war aber leicht rückläufig. Im Anschluss wurde die Jahresprognose bestätigt. MorphoSys ist derweil im ersten Halbjahr indes in die roten Zahlen gerutscht. Der Umsatz des Biotechnologiekonzerns war ebenfalls deutlich rückläufig. Allerdings bestätigte der Konzern seine Finanzziele für das Gesamtjahr. Der Titel verschlechterte sich um 2,6 Prozent. Am Freitag konnten sich die deutschen Aktienindizes deutlich von ihren Vortagesverlusten erholen. Im Blickfeld der Anleger standen dabei vor allem die Titel der Allianz (+5,7 Prozent). Umsatz und operatives Ergebnis des Versicherungskonzerns stiegen im zweiten Quartal dank des diversifizierten Geschäftsportfolios. Der Quartalsüberschuss verbesserte sich ebenfalls. In guter Form waren aber auch die Aktien von Siemens (+6,2 Prozent). Der Technologiekonzern hat einen Aktienrückkauf in einem Volumen von bis zu 3 Mrd. Euro in der Zeit bis spätestens zum 30. Dezember 2012 unter Ausnutzung der am 25. Januar 2011 von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung beschlossen. Ferner hat der Vorstand die Einziehung von rund 33 Millionen Stück eigenen Aktien beschlossen. Daimler (+3,6 Prozent) verlautbarte indes, dass die zum Konzern gehörende Tochter Mercedes-Benz Cars im Juli einen Absatzrückgang ausweisen musste. ElringKlinger (+3,4 Prozent) legte im ersten Halbjahr trotz der Schwäche der westeuropäischen Pkw-Märkte bei Umsatz und Ergebnis deutlich zu. Die gestiegenen Personalkosten konnten dabei weitgehend durch die konzernweit laufenden Effizienzsteigerungsmaßnahmen sowie die bei einigen Materialsorten rückläufigen Preise kompensiert werden.
Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich am Montag ebenfalls in starker Verfassung. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann abschließend 1,70 Prozent auf 2.340,31 Punkte. Die Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der EU-Kommission gab bekannt, dass sich die Wirtschaftsstimmung in der EU im Juli verschlechtert hat. So verringerte sich der Sammel-Index zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in der gesamten Union (EU27) auf 89,0 Punkten, nach 90,4 Punkten im Mai. Daneben fiel der Index für die Eurozone auf 87,9 Zähler, während er im Vormonat bei 89,9 Punkten gelegen hatte. Zudem wurde bekannt, dass sich das Geschäftsklima in der Eurozone im Juli eingetrübt hat. So verringerte sich der entsprechende Indexstand auf -1,27 Punkte, nach -0,95 Punkten im Vormonat und +0,45 Punkten im Juli 2011. Die spanische Statistikbehörde erklärte unterdessen, dass die spanische Wirtschaft im zweiten Quartal 2012 erneut geschrumpft ist. So sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent, nachdem es im ersten Quartal 2012 um 0,3 Prozent gefallen war. Daneben hat sich der Anstieg der spanischen Verbraucherpreise im Juli mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt. So erhöhte sich die jährliche Inflationsrate auf 2,2 Prozent, nachdem sie im Juni nur bei 1,9 Prozent gestanden hatte. Ferner gab es am Montag noch eine Reihe von Zahlenausweisen. Air Liquide gaben um 0,2 Prozent nach. Der Industriegasehersteller hatte im ersten Halbjahr einen deutlichen Ergebnisanstieg verzeichnet und bestätigte im Anschluss die Jahresprognose. Der Umsatz wurde ebenfalls verbessert. Im breiten Markt schossen Papiere von Air France-KLM um 18,6 Prozent nach oben, obwohl die Fluggesellschaft das zweite Quartal aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen mit einem deutlich höheren Verlust beenden musste. Die Umsatzerlöse und das bereinigte operative Ergebnis konnten aber verbessert werden. HSBC Holdings verteuerten sich um 2,3 Prozent. Die Großbank hatte im ersten Halbjahr 2012 einen Ergebnisrückgang ausweisen müssen. Daneben gaben Papiere von Reckitt Benckiser 0,2 Prozent ab. Der Reinigungsmittelhersteller hatte im ersten Halbjahr einen Gewinnanstieg verbucht. Der Umsatz legte ebenfalls zu. Für das laufende Fiskaljahr peilt der Konzern weiter steigende Umsatzerlöse an und geht in diesem Zusammenhang (ohne die Berücksichtigung der Konzernsparte Reckitt Benckiser Pharma) von einem Umsatzanstieg von 200 Basispunkten über dem Marktdurchschnitt aus. Im breiten Markt notierten Papiere von Ryanair Holdings 2,3 Prozent fester. Die Billigfluglinie musste im ersten Quartal zwar einen Gewinnrückgang hinnehmen. Der Umsatz konnte aber gesteigert werden. Im Anschluss bestätigte Ryanair die Prognose für das laufende Fiskaljahr. Am Dienstag ging es auch an den wichtigsten europäischen Aktienmärkten nach unten. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,62 Prozent auf 2.325,72 Stellen. Die Arbeitsmarktsituation im Euroraum hat sich im Juni nach Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat stabilisiert. Im Euroraum (ER17) verharrte die saisonbereinigte Arbeitslosenquote bei 11,2 Prozent, nach 11,2 Prozent im Vormonat und 10,0 Prozent im Vorjahresmonat. Die Verbraucherpreise sind derweil im Juli mit unverändertem Tempo angestiegen, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat in ihrer Vorabschätzung zur Inflationsentwicklung in der Eurozone mit. So verharrte die jährliche Inflationsrate bei 2,4 Prozent, während sie im Vormonat schon bei 2,4 Prozent gelegen hatte. Auch im europäischen Aktienhandel hatten die Anleger eine ganze Reihe von Quartalsbilanzen zu verarbeiten. Unter Druck standen die Titel von Anheuser-Busch InBev, die um 3,2 Prozent nachgaben. Der Brauereikonzern konnte im zweiten Quartal unter anderem dank einer geringeren Steuerbelastung mit einem deutlichen Gewinnanstieg aufwarten. Der Umsatz war allerdings leicht rückläufig. Für eine Enttäuschung sorgte auch UBS, die als schwächster Wert im schweizerischen Leitindex SMI um 5,9 Prozent einbrachen. Die Großbank musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Unter anderem resultierte der deutliche Gewinnrückgang vor allem aus einem rückläufigen Handelsergebnis, (ohne eigene Verbindlichkeiten) sowie einem Rückgang des Erfolgs aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft und dem höheren Geschäftsaufwand. Auch das Ergebnis im Investmentbanking zeigte sich im zweiten Quartal mit einem Vorsteuerverlust von 130 Mio. CHF deutlich schwächer. Für das dritte Quartal zeigte sich die UBS ferner wenig optimistisch. Mit BBVA und Erste Bank standen noch weitere Banken im Blickfeld der Anleger. BBVA verschlechterten sich um 0,9 Prozent, nachdem die Bank im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnen musste. Die österreichische Bankgesellschaft Erste Group Bank musste im ersten Halbjahr ebenfalls einen Gewinnrückgang ausweisen. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Finanzkonzern einen leichten Rückgang beim Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr. Zuletzt hatte die Erste Group Bank hier noch ein stabiles Betriebsergebnis in Aussicht gestellt. Der Titel fiel um 3,6 Prozent. BP standen nach Quartalszahlen mit einem Abschlag von 4,4 Prozent als zweitschlechtester Wert im FTSE 100 ebenfalls unter Druck. Der Ölkonzern hat im zweiten Quartal angesichts hoher Einmalbelastungen in Zusammenhang mit Wertberichtigungen einen deutlichen Verlust erwirtschaftet. Das bereinigte Ergebnis lag angesichts rückläufiger Öl- und Erdgaspreise deutlich unter dem Vorjahreswert. Der Konzernumsatz verringerte sich ebenfalls. Am Mittwoch zeigten sich die wichtigsten europäischen Märkte wieder in verbesserter Form. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,33 Prozent auf 2.333,38 Punkte. Der britische Immobilienmarkt hat sich im Juli erneut abgekühlt. Wie die Nationwide Building Society verkündete, hat sich der entsprechende Index gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent verringert. Im Juni hatte er um 0,6 Prozent nachgegeben. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging der Häuserpreis-Index um 2,6 Prozent zurück, nach einem Minus von 1,5 Prozent im Juni. Im FTSE 100 schossen an der Indexspitze Next um 6,5 Prozent nach oben. Die Bekleidungskette konnte ihren Umsatz in der ersten Jahreshälfte 2012 steigern und dabei die konzerneigenen Prognosen übertreffen. Zudem wurde die Prognose für den Vorsteuergewinn im Gesamtjahr erhöht. Zu den stärksten Indexwerten zählten auch Standard Chartered mit einem Plus von 3,6 Prozent. Der Finanzkonzern meldete die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr. Dabei wurden der Gewinn und die Gesamteinnahmen gesteigert. In Italien verschlechterten sich Eni um 0,2 Prozent. Der Öl- und Erdgaskonzern hat im zweiten Quartal beim bereinigten operativen Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Dabei konnte man von einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Segment Exploarion & Production profitieren, was vor allem in Zusammenhang mit weiteren Verbesserungen bei der Ölproduktion in Libyen steht. Der Nettogewinn lag aber angesichts hoher Einmalbelastungen deutlich unter dem Vorjahreswert. In Frankreich verteuerten sich Société Générale um 0,5 Prozent. Die Bankgesellschaft musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Gesamteinnahmen waren ebenfalls rückläufig. Im Anschluss wurde das Ziel einer Kernkapitalquote (Core Tier I) nach Basel III von 9 bis 9,5 Prozent bis Ende des Jahres 2013 bestätigt. Schneider Electric legten derweil um 4,7 Prozent zu. Der Elektrotechnikkonzern hat im ersten Halbjahr den Umsatz und den bereinigten Nettogewinn deutlich erhöht. Am Donnerstag kam es auch an den europäischen Aktienmärkten zu starken Kursverlusten. Auslöser war EZB-Chef Draghi, der nur zögerlich über neue Staatsanleihenkäufe sprach. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 3,00 Prozent auf 2.263,36 Punkte. Der Geldpolitische Rat der Britischen Notenbank hat im Rahmen seiner turnusmäßigen Sitzung das Leitzinsniveau von 0,5 Prozent bestätigt. Marktbeobachter hatten im Vorfeld mit dieser Entscheidung gerechnet. Das Volumen des Anleiherückkaufprogramms wurde mit 375 Mrd. Britische Pfund (GBP) unverändert gelassen. Daneben beschloss auch der Geldpolitische Rat der Europäischen Zentralbank auf seiner turnusmäßigen Sitzung, das Zinsniveau nicht anzutasten. Der zentrale 2-Wochen-Refi-Mindestbietungssatz, zu dem sich die Geschäftsbanken refinanzieren, verharrt damit bei 0,75 Prozent. Marktbeobachter hatten diese Entscheidung bereits im Vorfeld erwartet. Die Erzeugerpreise der europäischen Industrie haben sich im Juni nach Angaben des EU-Statistikamtes Eurostat reduziert. Binnen Monatsfrist fielen die Preise in der Eurozone um 0,5 Prozent und in der gesamten Union (EU27) um 0,8 Prozent. Davor waren die Preise im Mai in den beiden Gebieten um 0,5 bzw. 0,7 Prozent gesunken. Im Vorjahresvergleich kletterten die Industrie-Erzeugerpreise in der Eurozone um 1,8 Prozent und in der EU27 um 1,6 Prozent. Im Mai hatte die Jahresteuerungsrate bei 2,3 bzw. 2,4 Prozent gelegen. Die spanische Arbeitsmarktlage hat sich im Juli nach Angaben des Arbeitsministeriums weiter verbessert. So verringerte sich die Zahl der Arbeitslosengeldempfänger auf 4,58 Millionen. Das sind 0,6 Prozent weniger als im Vormonat. Hierbei handelt es sich um den vierten Rückgang in Folge. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Arbeitslosenzahl hingegen um 12,4 Prozent angewachsen. In Großbritannien verschlechterten sich BAE Systems um 1,1 Prozent, nachdem der Rüstungskonzern im ersten Halbjahr einen Umsatz- und Ergebnisrückgang ausweisen musste. In Frankreich verloren die Aktien der BNP Paribas 4,1 Prozent an Wert. Die Bank musste im zweiten Quartal angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Der Gesamtumsatz verringerte sich ebenfalls. Daneben ging es für die Anteilsscheine des Energie- und Gasversorgers GDF SUEZ um 0,4 Prozent nach unten. Der Konzern wartete im ersten Halbjahr mit einem Umsatzanstieg auf, musste aber aufgrund von Einmaleffekten beim Nettoergebnis einen Rückgang hinnehmen. Massiv unter Druck standen schließlich die Papiere von Veolia Environnement, die als Schlusslicht im CAC 40 um 11,7 Prozent einbrachen. Der Umweltkonzern steigerte im ersten Halbjahr seinen Gewinn. Der Umsatz legte ebenfalls zu. Am Freitag ging es auch an den wichtigsten europäischen Aktienmärkten wieder deutlich nach oben. Das Absatzvolumen im europäischen Einzelhandel ist nach vorläufigen Angaben des Statistikamtes Eurostat im Juni leicht gestiegen. Im Vormonatsvergleich kletterte der saison- und arbeitstäglich bereinigte Absatz in der Eurozone um 0,1 Prozent und fiel in der EU27 um 0,3 Prozent. Im Mai hatte der Einzelhandelsindex in den beiden Gebieten um jeweils 0,8 Prozent zugelegt. Royal Bank of Scotland (+5,6 Prozent) hat im ersten Halbjahr 2012 den Verlust vergrößert. Hintergrund hierfür ist eine Neubewertung der Konzernschulden. Die Gesamteinnahmen zeigten sich ebenfalls rückläufig. Für eine Enttäuschung sorgte International Consolidated Airlines Group (IAG) (-5,2 Prozent). Die Fluggesellschaft musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Verlust ausweisen. Die Umsätze konnten gleichzeitig deutlich gesteigert werden. Dabei hatte man vor allem unter den deutlich gestiegenen Kerosinpreisen zu leiden, die im Vorjahresvergleich um 25,0 Prozent zugelegt hatten. Im Anschluss wurde außerdem die Prognose für das Gesamtjahr leicht nach unten korrigiert. AXA (+5,1 Prozent) hat im ersten Halbjahr den Gesamtumsatz steigern können. Der Nettogewinn war allerdings rückläufig. Im Vorjahreszeitraum hatte AXA aber aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften in Australien und Neuseeland einen hohen positiven Einmaleffekt verzeichnet. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn lag knapp über dem Vorjahresniveau.
An den wichtigsten asiatischen Börsen gewannen am Montag ebenfalls die Käufer die Überhand. Der japanische Leitindex Nikkei verbesserte sich um 0,80 Prozent auf 8.635,44 Stellen. Die japanische Industrieproduktion ist im Juni leicht gesunken. Dies gab das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) bekannt. So verringerte sich die Fertigungsmenge gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Im Mai hatte der Output um 3,4 Prozent abgenommen. Binnen Jahresfrist ging die Industrieproduktion um 2,0 Prozent zurück, gegenüber einer Steigerung um 6,0 Prozent im Mai. Die japanische Kfz-Produktion ist derweil im Juni deutlich gestiegen. Binnen Jahresfrist kletterte die Produktion von Fahrzeugen in Japan um 20,3 Prozent auf 893.149 Einheiten. Daneben erhöhte sich die Exportzahl gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,2 Prozent auf 431.020 Einheiten. Hitachi verbesserten sich nach Zahlen für das erste Quartal um 0,4 Prozent. Während sich der Umsatz leicht rückläufig zeigte, wurde der Nettogewinn nach Anteilen Dritter deutlich verbessert. Fujitsu brachen daneben um 12,5 Prozent ein, nachdem der Verlust des Technologiekonzerns im ersten Quartal größer ausfiel als erwartet. Japan Tobacco rückten indes um 1,3 Prozent vor. Der weltweit drittgrößte Tabakkonzern konnte im ersten Quartal mit einem deutlichen Gewinnanstieg aufwarten. Der Umsatz wurde ebenfalls klar gesteigert. Am Dienstag tendierten die meisten asiatischen Börsen erneut fester. Nikkei drehte nach anfänglichen Verlusten schnell in die Gewinnzone und rückte am Ende um 0,69 Prozent auf 8.695,06 Zähler vor. In Japan hat sich die Arbeitsmarktlage im Juni nach Regierungsangaben weiter verbessert. So verringerte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenrate auf 4,3 Prozent, nach 4,4 Prozent im Mai. Die japanischen Konsumausgaben haben sich daneben im Juni mit abgebremstem Tempo erhöht. So lagen die Ausgaben der Verbraucher um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, nach einem Plus von 4,0 Prozent im Mai. Volkswirte waren von einem Zuwachs um 2,9 Prozent ausgegangen. Honda fuhren um 2,1 Prozent vor. Der Automobilhersteller hat im ersten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert. Der Nettogewinn wurde mehr als vervierfacht. Daneben ging es für die Aktie des Wettbewerbers Mazda um 1,1 Prozent nach oben. Das Unternehmen konnte seinen Verlust im ersten Quartal zurückfahren. Hintergrund war der gute Absatz in Japan und Nordamerika. NEC legten daneben um 6,1 Prozent zu. Der Elektronikkonzern musste im ersten Quartal einen Umsatzrückgang ausweisen, konnte den Verlust dank der umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen jedoch reduzieren. Panasonic gelang schließlich im abgelaufenen Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone. Der Umsatz des weltgrößten Herstellers von Konsumelektronik war allerdings rückläufig. Profitiert hat man vor allem von Kostensenkungsmaßnahmen. Der Umsatzrückgang resultierte Konzernangaben zufolge insbesondere aus der schwachen Entwicklung auf dem japanischen Heimatmarkt. Die Planzahlen für das Fiskaljahr 2013 wurden bestätigt. Die Anteilsscheine verteuerten sich um 4,6 Prozent. Toshiba hat für das erste Quartal einen Verlust ausgewiesen. Der Umsatz ging ebenfalls zurück. Unter anderem hatte man unter den schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie der anhaltenden Stärke des Japanischen Yen zu leiden gehabt. Daneben wurde das Ergebnis durch Restrukturierungsmaßnahmen belastet. Im Anschluss wurde die Jahresprognose bestätigt. Mitsubishi Heavy Industries konnte derweil im ersten Quartal mit einem deutlichen Gewinnanstieg aufwarten. Der Umsatz lag ebenfalls über dem Vorjahreswert. Dabei konnte man von einem positiven Einmaleffekt aus der Veräußerung einer Beteiligung profitieren. Der Geldpolitische Rat der indischen Notenbank beriet über das weitere Zinsniveau und beschloss, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Somit verharrt der Leitzinssatz bei 8,00 Prozent. Die Währungshüter haben sich aufgrund der hohen Inflation hierzu entschlossen. Zuletzt hatte die Zentralbank den Leitzins im April 2012 überraschend deutlich um 50 Basispunkte auf 8,00 Prozent gesenkt. Jedoch senkte die Notenbank ihre Wachstumsprognose für 2012 auf 6,5 Prozent, während sie bisher von einem BIP-Anstieg um 7,3 Prozent ausgegangen war. Am Mittwoch war an den asiatischen Aktienmärkten keine einheitliche Tendenz auszumachen. Nach unten ging es in Japan, wo der Leitindex Nikkei mit einem Minus von 0,61 Prozent auf 8.641,85 Stellen aus dem Handel ging. Die südkoreanischen Verbraucherpreise sind im Juli nach Angaben der nationalen Statistikbehörde mit abgebremstem Tempo angezogen. Auf Jahressicht kletterten die Lebenshaltungskosten um 1,5 Prozent. Im Vormonat war noch eine Preissteigerung von 2,2 Prozent gemeldet worden. Im Vormonatsvergleich verringerten sich die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent, nach einem Minus von 0,1 Prozent im Juni. In der Kernrate, d.h. bereinigt um die volatilen Nahrungsmittel- und Ölpreise, legten die Verbraucherpreise um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu, nach 1,5 Prozent im Juni. In Indonesien hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im Juli indes nach Angaben der nationalen Statistikbehörde beschleunigt. So erhöhten sich die Lebenshaltungskosten gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,56 Prozent. Davor hatte die Inflationsrate im Juni lediglich bei 4,53 Prozent gestanden. Im Vormonatsvergleich sind die Verbraucherpreise um 0,7 Prozent angestiegen. Am Donnerstag tendierten die meisten asiatischen Börsen schwächer. Zugewinne wurden allerdings aus Japan gemeldet, wo der Nikkei um 0,13 Prozent auf 8.653,18 Stellen vorrückte. Sony verbesserten sich um 2,4 Prozent. Der Unterhaltungselektronik-Konzern ist im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Umsatz konnte aber leicht gesteigert werden. Einen maßgeblichen Anteil an der Umsatzverbesserung hatte die Konsolidierung des Mobiltelefonherstellers Sony Mobile Communications. Gleichzeitig hatte der Konzern unter anderem im Bereich Mobilfunkprodukte sowie bei Spielekonsolen mit deutlich rückläufigen Ergebnissen zu kämpfen. Auch im Fernsehgeschäft hatte man unter dem steigenden Wettbewerbsdruck zu leiden gehabt. Daneben wurde das operative Ergebnis auch durch die Stärke des Japanischen Yen sowie höhere Restrukturierungsaufwendungen belastet. Im Anschluss revidierte Sony seine Prognose für das laufende Fiskaljahr nach unten. Schlecht lief es im abgelaufenen Quartal auch die Handelsgesellschaft Mitsubishi. So musste man bei Umsatz und Gewinn Rückgänge verkraften. Insgesamt hatte der Handelskonzern unter dem sich weiter eintrübenden konjunkturellen Gesamtumfeld zu leiden gehabt. Besonders die Entwicklung in Europa hat sich beim Ergebnis negativ niedergeschlagen. Die Aktie verbesserte sich um 1,9 Prozent. Sharp rückten um 0,8 Prozent vor. Der Technologiekonzern musste im ersten Quartal einen deutlichen Verlust ausweisen. Der Umsatz war ebenfalls stark rückläufig. Neben dem starken Japanischen Yen hatte man vor allem unter der schwachen Nachfrage im Fernsehgeschäft zu leiden. Im Anschluss senkte das Unternehmen seine Zielvorgaben für das laufende Fiskaljahr. Am Freitag tendierten die asiatischen Aktienmärkte mehrheitlich schwächer. Der japanische Leitindex Nikkei verschlechterte sich um 1,13 Prozent und ging bei einem Stand von 8.555,11 Zählern ins Wochenende. Toyota Motor fuhren um 0,7 Prozent vor. Das Unternehmen konnte im ersten Quartal mit einem deutlichen Gewinnanstieg aufwarten und bestätigte im Anschluss die Prognose für das laufende Fiskaljahr. Gut lief es im abgelaufenen Quartal zudem auch für Isuzu Motors. Der Nutzfahrzeughersteller hat im ersten Quartal seinen Umsatz massiv erhöht und den Nettogewinn mehr als verdoppelt. Die Planzahlen für das laufende Fiskaljahr wurden bestätigt. Der Titel verlor 2,3 Prozent an Wert.
Nach einem recht nachrichtenarmen Handelsverlauf schlossen die US-Leitindizes am Montag unterdessen mit negativen Vorzeichen. Der Dow Jones verlor bis Handelsende 0,02 Prozent auf 13.073,01 Zähler. Der Mischkonzern Loews gab bekannt, dass er im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Der Umsatz war ebenfalls rückläufig. Infolge dieser Nachrichten verlor die Aktie insgesamt 5,2 Prozent an Wert. Anteilsscheine der CIT Group schlossen mit einem Zugewinn von 3,2 Prozent. Der Finanzdienstleister hat das zweite Quartal 2012 mit einem größeren Verlust abgeschlossen, die Erwartungen der Analysten jedoch geschlagen. Papiere von Cal-Maine Foods gewannen abschließend 3,9 Prozent hinzu. Der Eierproduzent konnte im vierten Quartal den Gewinn gegenüber dem Vorjahreswert dank eines positiven Einmaleffekts deutlich verbessern. Der Umsatz legte ebenfalls klar zu. Nachbörslich meldeten sich dann noch Hertz und Eastman Chemical mit Zahlen zu Wort. Der Fahrzeugvermieter Hertz Global Holdings konnte im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Auf bereinigter Basis wurden die EPS-Erwartungen geschlagen. Der Jahresausblick wurde bekräftigt. Eastman Chemical musste unterdessen im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz sank ebenfalls. Am Dienstag ging es an den US-Börsen erneut nach unten. Der Dow Jones verlor 0,49 Prozent auf 13.008,68 Zähler. Der Anstieg der US-Arbeitskosten hat sich im zweiten Quartal 2012 mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt. Gegenüber dem Vorquartal wuchs der entsprechende Index in den USA um 0,5 Prozent an. Volkswirte waren von einer Kostensteigerung um 0,5 Prozent ausgegangen. Die saisonbereinigten persönlichen Einkommen sind derweil im Juni nach Angaben des Handelsministeriums erneut angewachsen. So erhöhten sich die persönlichen Einkommen um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonatsniveau. Ferner blieben die persönlichen Konsumausgaben unverändert. Volkswirte hatten im Vorfeld Zuwächse von 0,4 Prozent bei den Einkommen und 0,1 Prozent bei den Konsumausgaben prognostiziert. Des Weiteren sind die Immobilienpreise in den USA im Mai gegenüber dem Vormonat gestiegen. Wie aus dem S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, verbesserten sich die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent, nachdem im Vormonat eine Preissteigerung um 1,3 Prozent ausgewiesen worden war. Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte für Juli einen unerwarteten Zuwachs beim saisonbereinigten Konjunktur-Index. So lag der Einkaufsmanager-Index bei 53,7 Punkten, nach 52,9 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 52,5 Punkten prognostiziert. Das US-Verbrauchervertrauen des Conference Board hat sich im Juli verbessert. So stieg der entsprechende Index auf 65,9 Punkte, nach revidiert 62,7 (vorläufig: 62,0) Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 61,0 Punkten prognostiziert. Im Blickfeld der Investoren stand am Dienstag vor allem auch der Zahlenausweis von Pfizer. Der größte Pharmahersteller der Welt hat seinen Gewinn im zweiten Quartal verbessert. Der Umsatz war allerdings rückläufig. Der Umsatzrückgang resultierte unter anderem aus dem Verlust des Patentschutzes für den Cholesterinsenker Lipitor in den USA. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden auf bereinigter Basis deutlich geschlagen. Zudem wurde die Jahresprognose bestätigt. Das Papier stieg um 1,4 Prozent. Archer Daniels Midland sorgte indes mit seinen Zahlen zum vierten Quartal für eine Enttäuschung. Der Agrarkonzern musste einen Gewinnrückgang ausweisen und verfehlte die Erwartungen der Analysten. Auch der Umsatz sank im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Papier gab um 5,1 Prozent nach. Für die Aktie des Flachstahlherstellers United States Steel ging es derweil um 9,1 Prozent nach oben. Der Konzern musste im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen, konnte dabei jedoch die Analystenschätzungen übertreffen. Marathon Petroleum gaben daneben um 0,4 Prozent nach. Der Raffineriekonzern hat im zweiten Quartal einen höheren Gewinn erwirtschaftet. Die Ergebniserwartungen wurden dabei übertroffen. Goodyear Tire & Rubber rollten nach Zahlen zum abgelaufenen zweiten Quartal um 10,3 Prozent vor. Der Reifenhersteller musste zwar einen Umsatzrückgang ausweisen, konnte gleichzeitig aber den Nettogewinn mehr als verdoppeln. Nicht so gut lief es im abgelaufenen Quartal für TRW Automotive. Der Automobilzulieferer meldete zwar einen Umsatz auf Vorjahresniveau, musste aber gleichzeitig einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Erwartungen der Analysten wurden aber trotzdem geschlagen. Das Papier schoss um 7,9 Prozent nach oben. Nachbörslich meldeten sich zudem unter anderem noch Allstate und BMC Software zu Wort. Der Versicherungskonzern Allstate hat im zweiten Quartal wieder einen Gewinn erzielt, was vor allem auf deutlich geringere Katastrophen-Verluste und leicht höhere Prämieneinnahmen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit klar geschlagen Weniger gut lief es für den Softwarekonzern BMC Software. Das Unternehmen verfehlte im abgelaufenen Quartal die Umsatz- und Gewinnerwartungen. Dennoch wurde der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Am Mittwoch dominierte an den US-Börsen erneut die Farbe rot. Der Dow Jones verlor letztlich 0,25 Prozent auf 12.976,13 Punkte. Die US-Notenbank Federal Reserve Bank (Fed) hat auf ihrer regulären FOMC-Sitzung wie erwartet den Leitzins unangetastet gelassen. Zudem bekräftigte die US-Notenbank ein weiteres Mal ihre Ankündigung, ihre faktische Nullzinspolitik bis Ende 2014 fortzuführen. Weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der US-Wirtschaft kündigten die Notenbanker nicht an. Die US-Beschäftigung hat sich nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) im Juli erneut deutlich erhöht, dabei fiel der Zuwachs stärker aus als erwartet. So stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 163.000, während Volkswirte nur ein Plus von 125.000 prognostiziert hatten. Hierbei wuchs die Zahl um 148.000 im Dienstleistungsbereich und um 15.000 im Produzierenden Gewerbe. Für Juni war insgesamt ein revidierter Anstieg um 172.000 (vorläufig: 176.000) ermittelt worden. Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte derweil für die Woche zum 27. Juli 2012 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index gegenüber der vorangegangenen Woche um 0,2 Prozent. In der Vorwoche war ein Plus von 0,9 Prozent ermittelt worden. Daneben sind die Bauausgaben in den USA im Juni mit abgebremstem Tempo angewachsen. Wie das US-Handelsministerium in Washington mitteilte, haben sich die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent erhöht, nach einem Plus von revidiert 1,6 (vorläufig: +0,9) Prozent im Vormonat. Volkswirte hatten für den Berichtsmonat einen Zuwachs von 0,5 Prozent prognostiziert. Darüber hinaus haben sich die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA im Juli leicht verbessert. Wie das Institut for Supply Management (ISM), eine private Organisation der Industrie, mitteilte, hat sich der ISM-Index von 49,7 Punkten im Vormonat auf nun 49,8 Zähler erhöht. Volkswirte waren von einem Wert von 50,1 Punkten ausgegangen. MasterCard verloren 2,1 Prozent an Wert. Der Kreditkartenanbieter hat im zweiten Quartal dank einer wachsenden Kreditkartennutzung sein Vorjahresergebnis und die Analystenprognosen klar übertroffen. Der Umsatz legte ebenfalls zu. Burger King verbilligten sich daneben um 0,7 Prozent. Der Fastfood-Konzern hat im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang ausgewiesen. Der Gewinn wurde aber gesteigert und übertraf auf bereinigter Basis die Schätzungen der Analysten. Der Öl- und Erdgasproduzent Devon Energy hat im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet und damit die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Aktie verlor daraufhin 3,6 Prozent. Time Warner schlossen nach anfänglichen Verlusten mit einem Plus von 1,2 Prozent. Der Medienkonzern hat im zweiten Quartal einen rückläufigen Umsatz und Gewinn ausgewiesen. Unter anderem hatten sich die Umsatzerlöse in den Bereichen Film- und TV-Entertainment und Publishing rückläufig entwickelt, was durch Zuwächse im Kabelnetz-Segment nicht vollständig kompensiert werden konnte. Auf bereinigter Basis wurden die Gewinnschätzungen der Analysten trotzdem knapp geschlagen. Comcast rückten um 3,1 Prozent vor. Der Kabelnetzbetreiber konnte im zweiten Quartal mit einem besser als erwarteten Ergebnis aufwarten. Nachbörslich meldete sich dann auch noch MetLife mit Zahlen zum abgelaufenen Quartal zu Wort. Der Nettogewinn wurde deutlich gesteigert. Auch beim Umsatz konnte man zulegen. Die Schätzungen der Analysten wurden übertroffen. Am Donnerstag ging es an der Wall Street weiter nach unten. Der Dow Jones verlor 0,71 Prozent auf 12.878,88 Stellen. Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 28. Juli 2012 verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 8.000 auf 365.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 365.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 353.000 auf 357.000 nach oben korrigiert. Der Auftragseingang für Industriegüter ist im Juni indes überraschend gesunken. So schrumpfte der US-Auftragseingang für Industriegüter um 0,5 Prozent, wogegen Volkswirte ein Plus von 0,6 Prozent erwartet hatten. Für den Vormonat wurde hier ein Plus von revidiert 0,5 Prozent (vorläufig: +0,7 Prozent) ausgewiesen. General Motors fuhren mit einem Abschlag von 2,6 Prozent hinterher. Der Automobilhersteller musste im zweiten Quartal infolge einer schwachen Nachfrage in Europa einen deutlichen Ergebnisrückgang verbuchen. Der Umsatz ging ebenfalls zurück. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden allerdings geschlagen. Monster Worldwide (ISIN US611742107/ WKN 484840) brachen daneben um 14,3 Prozent ein, nachdem die Muttergesellschaft der Karriereportale Monster und HotJobs mit seinem Quartalsausweis enttäuscht hat. Zudem fiel auch der Ausblick auf das laufende Quartal schwach aus. Deutlich besser erging es im abgelaufenen Quartal für Time Warner Cable. Der Kabelnetzbetreiber hat Umsatz und Gewinn gesteigert. Profitiert hat man nach Konzernangaben vor allem von der starken Entwicklung im Breitband-Segment und einer deutlichen Verbesserung bei den Werbeeinnahmen. Die Schätzungen der Analysten wurden überboten. Der Titel verteuerte sich um 2,7 Prozent. Kellogg verbesserten sich sogar um 3,3 Prozent. Der Konzern konnte beim Gewinn aufgrund gestiegener Rohstoffkosten nicht an das Vorjahresniveau anschließen. Der Umsatz wurde aber erhöht. Die Gewinnschätzungen der Analysten wurden erreicht. CIGNA legten daneben um 4 Prozent, nachdem der Krankenversicherer im abgelaufenen Quartal den Umsatz steigern konnte. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter war aber leicht rückläufig. Beim bereinigten Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft konnte man allerdings zulegen und die Schätzungen der Analysten übertreffen. Cardinal Health hat derweil im abgelaufenen Quartal einen Gewinnanstieg verzeichnet. Der Umsatz lag auf Vorjahresniveau. Auf bereinigter Basis wurden die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen. Das Papier fiel um 3,8 Prozent. OfficeMax schossen schließlich um 17,1 Prozent nach oben. Der Bürohändler verzeichnete im abgelaufenen Quartal zwar einen Umsatzrückgang, gleichzeitig gelang aber auch die Rückkehr in die Gewinnzone. Profitiert hat man insbesondere von den erfolgreich umgesetzten Effizienzsteigerungen. Die Gewinnprognosen der Analysten wurden übertroffen. Nachbörslich meldeten sich am Donnerstag dann unter anderem noch AIG, LinkedIn und Kraft Foods mit ihren Quartalsbilanzen zu Wort. AIG konnte den Gewinn unerwartet deutlich steigern und die Erwartungen auf bereinigter Basis klar übertreffen. Überzeugen konnte im vergangenen Quartal auch das Karrierenetzwerk LinkedIn. So hat man überraschend starke Zahlen vorgelegt. Dabei stieg der Umsatz stärker als erwartet und der Ausblick überraschte ebenfalls positiv. Der Gewinn fiel im Rahmen der Erwartungen aus. Beim Lebensmittelkonzern Kraft Foods entwickelten sich die Geschäfte im zweiten Quartal 2012 ebenfalls positiv. So stieg der Gewinn trotz Umsatzrückgang aufgrund gestiegener Margen. Der bereinigte Gewinn übertraf die Erwartungen deutlich. Zudem wurde der Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigt und erklärt, dass die Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen per 1. Oktober erfolgen soll. Im bisherigen Freitaghandel zeigen sich die wichtigsten US-Indizes nach einem positiv ausgefallenen Arbeitsmarktbericht in guter Verfassung. Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im Juli nach Angaben des Arbeitsministeriums unerwartet deutlich verbessert. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 163.000. Volkswirte hatten nur einen Stellenaufbau um 100.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Anstieg um revidiert 64.000 im Juni. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 172.000, nach einem Zuwachs von revidiert 73.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 105.000 gelautet. Ferner erhöhte sich die Arbeitslosenquote leicht auf 8,3 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 8,2 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Stand von 8,2 Prozent gerechnet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne kletterten um 0,1 Prozent, nach einer Lohnsteigerung um 0,3 Prozent im Vormonat. Hier waren Volkswirte von einem Zuwachs um 0,2 Prozent ausgegangen. Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich im Juli im Vergleich zum Vormonat stärker entwickelt. Dies teilte das Institute for Supply Management (ISM) mit. So kletterte der ISM-Service-Index auf 52,6 Zähler, nach 52,1 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten nur einen Anstieg auf 52,3 Punkte prognostiziert. Procter & Gamble (P&G) (+3,4 Prozent) musste im vierten Quartal einen leichten Umsatzrückgang ausweisen. Der Nettogewinn konnte hingegen aufgrund eines hohen Einmaleffekts aus dem Verkauf der Snack-Sparte deutlich verbessert werden. Bereinigt um Einmaleffekte lag der Gewinn je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft auf Vorjahresniveau. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden beim bereinigten Gewinn geschlagen. Viacom (+0,7 Prozent) musste daneben im dritten Geschäftsquartal ein geringeres Ergebnis ausweisen und hat die Markterwartungen verfehlt. Dies war u.a. auf geringere Werbeumsätze zurückzuführen. NYSE Euronext (+3,1 Prozent) verzeichnete im zweiten Quartal zwar einen Gewinnrückgang, übertraf aber auf bereinigter Basis die Schätzungen der Analysten.
In der kommenden Woche geht die Berichtssaison diesseits und jenseits des Atlantiks weiter. Unter anderem werden dabei QSC, Tipp24, Andritz, Chesapeake Energy, Demag Cranes, Dillard's, First Bancorp, Humana, Intercell, DSM, KUKA, LEONI, Munich Re, Pfeiffer Vacuum, RATIONAL, Sohu.com, Tyson Foods, voestalpine, Axel Springer, Brenntag, Cablevision Systems, Coca Cola Botteling, Douglas, Evotec, Fossil, Fraport, Gigaset, Heidelberger Druck, ING Groep, Klöckner & Co, Marsh & McLennan, Office Depot, OMV, STADA Arzneimittel, Swisscom, Xstrata, Walt Disney, Adecco, Aegon, BayWa, Bilfinger Berger, Commerzbank, Dean Foods, DISH Network, Deutsche Telekom, DEUTZ, Jenoptik, Macy's, MLP, Nestlé, News Corp., Palfinger, RealNetworks, RHÖN-KLINIKUM, SGL CARBON, Symrise, Wacker Neuson, Bechtle, Drillisch, Hannover Rück, IVG Immobilien, JC Penney, Jungheinrich, Kohl's, Österreichische Post, Prudential, Randgold, Rheinmetall, SMA Solar und ThyssenKrupp ihre Bücher öffnen.
Konjunkturseitig stehen in der kommenden Woche am Dienstag in Deutschland die Auftragseingänge der Industrie zur Veröffentlichung an. Aus den USA werden zudem die Verbraucherkredite gemeldet. Es folgen am Mittwoch in Deutschland die Außenhandelsdaten und die Daten zur Produktion im Produzierenden Gewerbe. In den USA werden Daten zur Arbeitsproduktivität und die Arbeitskosten bekannt gegeben. Am Donnerstag stehen in Deutschland die Umsätze im verarbeitenden Gewerbe und in den USA die Handelsbilanz, die Großhandelsdaten sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. An Freitag folgen in Deutschland die Verbraucherpreise sowie in den USA die Ein- und Ausfuhrpreise und die Daten zum Staatshaushalt.
Indexstände (03.08.2012, 17:48 Uhr) DAX: 6.865,66 TecDAX: 785,67 Dow Jones STOXX 50: 2.525,26 Nikkei 225: 8.555,11 Dow Jones: 13.120,35 Nasdaq Composite: 2.971,48 (03.08.2012/ac/n/m)
Am Montag ging es an den deutschen Aktienmärkten nach oben. Die Anleger spekulierten auf weitere Hilfsmaßnahmen der Notenbanken. Der DAX gewann 1,26 Prozent auf 6.774,06 Punkte. Der deutsche Großhandelsumsatz ist im Juni 2012 gesunken. Im Vormonatsvergleich fiel der kalender- und saisonbereinigte Großhandelsumsatz nominal um 0,2 Prozent, nach einem Zuwachs von 1,3 Prozent im Mai 2012 und einem Rückgang von 0,9 Prozent im Juni 2011. Real gab der Umsatz binnen Monatsfrist um 0,4 Prozent nach, während er im Mai 2012 um 1,5 Prozent und im Vorjahresmonat um 2,0 Prozent geklettert war. Die Zahl der offenen Stellen in deutschen Unternehmen hat sich im Juli verringert. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) ist um 2 Punkte auf 162 Punkte geschrumpft. Die Zahl der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis ist von 2010 auf 2011 um rund 610.000 angewachsen. Wie das Statistische Bundesamt ferner mitteilte, hat sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um knapp 790.000 erhöht. K+S-Anteile zogen 2,7 Prozent an. Der Düngemittelhersteller hat hatte wesentliche Eckdaten für das zweite Quartal veröffentlicht. Demnach lagen Umsatz und Ergebnis angesichts eines starken Überseegeschäfts und einer guten Voreinlagerung in Europa im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte deutlich über den jeweils wegen der Veräußerung der K+S Nitrogen angepassten Vorjahreszahlen und ebenfalls deutlich über der Konsensschätzung. Zahlen gab es daneben auch aus dem TecDAX. Cancom rückten 1,7 Prozent vor. Der IT-Dienstleister ist im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gewachsen. Am Dienstag sanken die Kurse an den deutschen Aktienmärkten im Tagesverlauf, nachdem sich das Bundesfinanzministerium gegen eine Banklizenz für den Rettungsschirm ESM ausgesprochen hatte. Der DAX verlor am Ende 0,02 Prozent auf 6.772,26 Punkte. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat im Juli erneut zugenommen. Nach Angaben des Münchener ifo-Instituts schätzen aktuell 21,2 Prozent der befragten Unternehmen die Kreditvergabe durch die Banken als restriktiv ein, nach 19,9 Prozent im Vormonat und 21,4 Prozent im Vorjahresmonat. Der deutsche Einzelhandelsumsatz lag derweil im Juni weiter über dem Vormonatsniveau. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts verkauften die Einzelhändler unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 0,3 Prozent mehr als im Vormonat, nach Zuwächsen von 0,1 Prozent im Mai 2012 und 2,9 Prozent im Juni 2011. Im Blickfeld der Investoren standen zudem zahlreiche Zahlenausweise. Infineon waren mit einem Kursgewinn von 6,7 Prozent unangefochtener Spitzenreiter. Der Technologiekonzern hat für das dritte Geschäftsquartal einen deutlichen Ergebnisrückgang bekannt gegeben. METRO rückten dahinter 3,0 Prozent vor. Der Einzelhandelskonzern ist im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht, konnte jedoch den Vorjahreswert beim bereinigten Ergebnis übertreffen. Bayer-Aktien schlossen 1,2 Prozent über der Vortageslinie. Der Pharmakonzern hat im zweiten Quartal 2012 Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis vor Sondereinflüssen erzielt. Schlechter lief es für die Aktien von MAN, die 0,8 Prozent an Wert verloren. Der Nutzfahrzeugkonzern musste im ersten Halbjahr angesichts der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und den Auswirkungen der Staatsschuldenkrise einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. HeidelbergCement schlossen indes als schwächster Wert 1,9 Prozent günstiger. Der Baustoffhersteller konnte im zweiten Quartal sein Ergebnis steigern. Im MDAX rauschten HUGO BOSS um 5,5 Prozent in die Tiefe, obwohl derer Modekonzern im zweiten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg erzielte. Am Mittwoch ging es dann an den deutschen Aktienmärkten wieder nach unten. Der Markt wurde dabei von zahlreihen Geschäftsberichten bewegt. Der DAX verlor 0,26 Prozent auf 6.754,46 Stellen. Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Juni leicht geschrumpft. Wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte, fiel der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 1 Prozent. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich April bis Juni 2012 ergibt sich insgesamt ein Minus von real 6 Prozent im Vorjahresvergleich. Fresenius Medical Care-Aktien schlossen 0,6 Prozent tiefer. Der Dialysespezialist konnte im zweiten Quartal erneut Umsatz und Ertrag deutlich steigern. Titel von Fresenius gaben daneben 1,2 Prozent ab. Der Gesundheitskonzern konnte Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr 2012 verbessern. Henkel legten um 1,7 Prozent zu. Der Konsumgüterkonzern hat bei Umsatz und Ergebnis einen kräftigen Anstieg erzielt. Zu dieser positiven Entwicklung trugen alle Unternehmensbereiche bei. Titel von BMW fuhren schließlich mit einem Abschlag von 2,9 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern wartete im zweiten Quartal erneut mit einem Anstieg bei Umsatz und Absatz auf, musste jedoch einen Ergebnisrückgang hinnehmen.Im MDAX verbesserten sich Dürr um 1,3 Prozent. Der Maschinen- und Anlagenbauer hat im abgelaufenen Quartal bei Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis weiter zugelegt. m TecDAX standen Aktien von Drillisch mit einem Kursgewinn von 8,3 Prozent vorn. Das Unternehmen hat auf vorläufiger Basis einen Anstieg beim Umsatz und beim operativen Ergebnis im ersten Halbjahr vermeldet. Am Donnerstag ging es an den deutschen Aktienmärkten deutlich nach unten. Dabei belasteten vor allem enttäuschende Kommentare von EZB-Chef Draghi. Der DAX verlor zuletzt 2,20 Prozent auf 6.606,09 Punkte. Beiersdorf schossen um 7,6 Prozent nach oben. Der Konsumgüterkonzern musste im ersten Halbjahr 2012 aufgrund von Sondereffekten einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Geschäftsentwicklung liegt aber innerhalb der Erwartungen des Unternehmens. Der Umsatz wurde gesteigert. Des Weiteren wurde der Umsatz-Ausblick bestätigt und die Ergebniserwartung für 2012 angehoben. adidas liefen daneben mit einem Abschlag von 3 Prozent hinterher. Der Sportartikelhersteller konnte im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis verbessern. Für das laufende Fiskaljahr erwartet man nach wie vor, dass sich der Konzernumsatz im Jahr 2012 währungsbereinigt um annähernd 10 Prozent erhöhen wird. Beim Nettogewinn nach Anteilen Dritter rechnet man für das laufende Fiskaljahr mit einem Anstieg um 15 bis 17 Prozent. Zuvor hatte adidas hier einen Zuwachs um 12 bis 17 Prozent in Aussicht gestellt. Die Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa verloren um 1,3 Prozent. Die Fluggesellschaft konnte ihren Verlust im ersten Halbjahr reduzieren. Der Umsatz wurde gleichzeitig erhöht. Der Konzern rechnet für das Gesamtjahr unverändert mit einer Umsatzsteigerung und einem operativen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Deutsche Post verbesserten sich daneben um 2,3 Prozent. Der Brief- und Logistikkonzern konnte seinen Wachstumskurs auch im zweiten Quartal weiter fortsetzen. Der Umsatz wurde um mehr als 7 Prozent gesteigert. Beim Konzernüberschuss wurde wegen einer Umsatzsteuernachzahlung aber ein Rückgang ausgewiesen. Indes hat der Konzern seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben angepasst und erwartet nun ein EBIT in Höhe von 2,6 bis 2,7 Mrd. Euro. Zuletzt hatte man hier einen operativen Gewinn von 2,5 bis 2,6 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. PETROLUB verbilligten sich im MDAX um 0,4 Prozent. Der Konzern konnte dank der starken Absatzentwicklung in allen Regionen mit einem Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten. Unterdessen verschlechterten sich ProSiebenSat.1 Media um 5 Prozent. Der Medienkonzern hat das abgelaufene Quartal mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum abgeschlossen. Zudem bestätigte der Konzern seine Ziele für das laufende Jahr. Ferner notierten Continental mit 2,1 Prozent im Plus. Der Automobilzulieferer konnte Umsatz und Ergebnis in den ersten sechs Monaten 2012 klar verbessern. Für BayWa ging es daneben um 1,6 Prozent nach unten, nachdem der Handels- und Dienstleistungskonzern im abgelaufenen Halbjahr einen Ergebnisrückgang verzeichnete. Der Umsatz wurde aber gesteigert. Drägerwerk gaben im TecDAX nach Geschäftszahlen für das erste Halbjahr als schwächster Wert um 6,5 Prozent nach. Der Medizin- und Sicherheitstechnologiekonzern konnte den Umsatz moderat steigern. Der Nachsteuergewinn war aber leicht rückläufig. Im Anschluss wurde die Jahresprognose bestätigt. MorphoSys ist derweil im ersten Halbjahr indes in die roten Zahlen gerutscht. Der Umsatz des Biotechnologiekonzerns war ebenfalls deutlich rückläufig. Allerdings bestätigte der Konzern seine Finanzziele für das Gesamtjahr. Der Titel verschlechterte sich um 2,6 Prozent. Am Freitag konnten sich die deutschen Aktienindizes deutlich von ihren Vortagesverlusten erholen. Im Blickfeld der Anleger standen dabei vor allem die Titel der Allianz (+5,7 Prozent). Umsatz und operatives Ergebnis des Versicherungskonzerns stiegen im zweiten Quartal dank des diversifizierten Geschäftsportfolios. Der Quartalsüberschuss verbesserte sich ebenfalls. In guter Form waren aber auch die Aktien von Siemens (+6,2 Prozent). Der Technologiekonzern hat einen Aktienrückkauf in einem Volumen von bis zu 3 Mrd. Euro in der Zeit bis spätestens zum 30. Dezember 2012 unter Ausnutzung der am 25. Januar 2011 von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung beschlossen. Ferner hat der Vorstand die Einziehung von rund 33 Millionen Stück eigenen Aktien beschlossen. Daimler (+3,6 Prozent) verlautbarte indes, dass die zum Konzern gehörende Tochter Mercedes-Benz Cars im Juli einen Absatzrückgang ausweisen musste. ElringKlinger (+3,4 Prozent) legte im ersten Halbjahr trotz der Schwäche der westeuropäischen Pkw-Märkte bei Umsatz und Ergebnis deutlich zu. Die gestiegenen Personalkosten konnten dabei weitgehend durch die konzernweit laufenden Effizienzsteigerungsmaßnahmen sowie die bei einigen Materialsorten rückläufigen Preise kompensiert werden.
Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich am Montag ebenfalls in starker Verfassung. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann abschließend 1,70 Prozent auf 2.340,31 Punkte. Die Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der EU-Kommission gab bekannt, dass sich die Wirtschaftsstimmung in der EU im Juli verschlechtert hat. So verringerte sich der Sammel-Index zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in der gesamten Union (EU27) auf 89,0 Punkten, nach 90,4 Punkten im Mai. Daneben fiel der Index für die Eurozone auf 87,9 Zähler, während er im Vormonat bei 89,9 Punkten gelegen hatte. Zudem wurde bekannt, dass sich das Geschäftsklima in der Eurozone im Juli eingetrübt hat. So verringerte sich der entsprechende Indexstand auf -1,27 Punkte, nach -0,95 Punkten im Vormonat und +0,45 Punkten im Juli 2011. Die spanische Statistikbehörde erklärte unterdessen, dass die spanische Wirtschaft im zweiten Quartal 2012 erneut geschrumpft ist. So sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent, nachdem es im ersten Quartal 2012 um 0,3 Prozent gefallen war. Daneben hat sich der Anstieg der spanischen Verbraucherpreise im Juli mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt. So erhöhte sich die jährliche Inflationsrate auf 2,2 Prozent, nachdem sie im Juni nur bei 1,9 Prozent gestanden hatte. Ferner gab es am Montag noch eine Reihe von Zahlenausweisen. Air Liquide gaben um 0,2 Prozent nach. Der Industriegasehersteller hatte im ersten Halbjahr einen deutlichen Ergebnisanstieg verzeichnet und bestätigte im Anschluss die Jahresprognose. Der Umsatz wurde ebenfalls verbessert. Im breiten Markt schossen Papiere von Air France-KLM um 18,6 Prozent nach oben, obwohl die Fluggesellschaft das zweite Quartal aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen mit einem deutlich höheren Verlust beenden musste. Die Umsatzerlöse und das bereinigte operative Ergebnis konnten aber verbessert werden. HSBC Holdings verteuerten sich um 2,3 Prozent. Die Großbank hatte im ersten Halbjahr 2012 einen Ergebnisrückgang ausweisen müssen. Daneben gaben Papiere von Reckitt Benckiser 0,2 Prozent ab. Der Reinigungsmittelhersteller hatte im ersten Halbjahr einen Gewinnanstieg verbucht. Der Umsatz legte ebenfalls zu. Für das laufende Fiskaljahr peilt der Konzern weiter steigende Umsatzerlöse an und geht in diesem Zusammenhang (ohne die Berücksichtigung der Konzernsparte Reckitt Benckiser Pharma) von einem Umsatzanstieg von 200 Basispunkten über dem Marktdurchschnitt aus. Im breiten Markt notierten Papiere von Ryanair Holdings 2,3 Prozent fester. Die Billigfluglinie musste im ersten Quartal zwar einen Gewinnrückgang hinnehmen. Der Umsatz konnte aber gesteigert werden. Im Anschluss bestätigte Ryanair die Prognose für das laufende Fiskaljahr. Am Dienstag ging es auch an den wichtigsten europäischen Aktienmärkten nach unten. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,62 Prozent auf 2.325,72 Stellen. Die Arbeitsmarktsituation im Euroraum hat sich im Juni nach Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat stabilisiert. Im Euroraum (ER17) verharrte die saisonbereinigte Arbeitslosenquote bei 11,2 Prozent, nach 11,2 Prozent im Vormonat und 10,0 Prozent im Vorjahresmonat. Die Verbraucherpreise sind derweil im Juli mit unverändertem Tempo angestiegen, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat in ihrer Vorabschätzung zur Inflationsentwicklung in der Eurozone mit. So verharrte die jährliche Inflationsrate bei 2,4 Prozent, während sie im Vormonat schon bei 2,4 Prozent gelegen hatte. Auch im europäischen Aktienhandel hatten die Anleger eine ganze Reihe von Quartalsbilanzen zu verarbeiten. Unter Druck standen die Titel von Anheuser-Busch InBev, die um 3,2 Prozent nachgaben. Der Brauereikonzern konnte im zweiten Quartal unter anderem dank einer geringeren Steuerbelastung mit einem deutlichen Gewinnanstieg aufwarten. Der Umsatz war allerdings leicht rückläufig. Für eine Enttäuschung sorgte auch UBS, die als schwächster Wert im schweizerischen Leitindex SMI um 5,9 Prozent einbrachen. Die Großbank musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Unter anderem resultierte der deutliche Gewinnrückgang vor allem aus einem rückläufigen Handelsergebnis, (ohne eigene Verbindlichkeiten) sowie einem Rückgang des Erfolgs aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft und dem höheren Geschäftsaufwand. Auch das Ergebnis im Investmentbanking zeigte sich im zweiten Quartal mit einem Vorsteuerverlust von 130 Mio. CHF deutlich schwächer. Für das dritte Quartal zeigte sich die UBS ferner wenig optimistisch. Mit BBVA und Erste Bank standen noch weitere Banken im Blickfeld der Anleger. BBVA verschlechterten sich um 0,9 Prozent, nachdem die Bank im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnen musste. Die österreichische Bankgesellschaft Erste Group Bank musste im ersten Halbjahr ebenfalls einen Gewinnrückgang ausweisen. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Finanzkonzern einen leichten Rückgang beim Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr. Zuletzt hatte die Erste Group Bank hier noch ein stabiles Betriebsergebnis in Aussicht gestellt. Der Titel fiel um 3,6 Prozent. BP standen nach Quartalszahlen mit einem Abschlag von 4,4 Prozent als zweitschlechtester Wert im FTSE 100 ebenfalls unter Druck. Der Ölkonzern hat im zweiten Quartal angesichts hoher Einmalbelastungen in Zusammenhang mit Wertberichtigungen einen deutlichen Verlust erwirtschaftet. Das bereinigte Ergebnis lag angesichts rückläufiger Öl- und Erdgaspreise deutlich unter dem Vorjahreswert. Der Konzernumsatz verringerte sich ebenfalls. Am Mittwoch zeigten sich die wichtigsten europäischen Märkte wieder in verbesserter Form. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,33 Prozent auf 2.333,38 Punkte. Der britische Immobilienmarkt hat sich im Juli erneut abgekühlt. Wie die Nationwide Building Society verkündete, hat sich der entsprechende Index gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent verringert. Im Juni hatte er um 0,6 Prozent nachgegeben. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging der Häuserpreis-Index um 2,6 Prozent zurück, nach einem Minus von 1,5 Prozent im Juni. Im FTSE 100 schossen an der Indexspitze Next um 6,5 Prozent nach oben. Die Bekleidungskette konnte ihren Umsatz in der ersten Jahreshälfte 2012 steigern und dabei die konzerneigenen Prognosen übertreffen. Zudem wurde die Prognose für den Vorsteuergewinn im Gesamtjahr erhöht. Zu den stärksten Indexwerten zählten auch Standard Chartered mit einem Plus von 3,6 Prozent. Der Finanzkonzern meldete die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr. Dabei wurden der Gewinn und die Gesamteinnahmen gesteigert. In Italien verschlechterten sich Eni um 0,2 Prozent. Der Öl- und Erdgaskonzern hat im zweiten Quartal beim bereinigten operativen Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Dabei konnte man von einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Segment Exploarion & Production profitieren, was vor allem in Zusammenhang mit weiteren Verbesserungen bei der Ölproduktion in Libyen steht. Der Nettogewinn lag aber angesichts hoher Einmalbelastungen deutlich unter dem Vorjahreswert. In Frankreich verteuerten sich Société Générale um 0,5 Prozent. Die Bankgesellschaft musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Gesamteinnahmen waren ebenfalls rückläufig. Im Anschluss wurde das Ziel einer Kernkapitalquote (Core Tier I) nach Basel III von 9 bis 9,5 Prozent bis Ende des Jahres 2013 bestätigt. Schneider Electric legten derweil um 4,7 Prozent zu. Der Elektrotechnikkonzern hat im ersten Halbjahr den Umsatz und den bereinigten Nettogewinn deutlich erhöht. Am Donnerstag kam es auch an den europäischen Aktienmärkten zu starken Kursverlusten. Auslöser war EZB-Chef Draghi, der nur zögerlich über neue Staatsanleihenkäufe sprach. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 3,00 Prozent auf 2.263,36 Punkte. Der Geldpolitische Rat der Britischen Notenbank hat im Rahmen seiner turnusmäßigen Sitzung das Leitzinsniveau von 0,5 Prozent bestätigt. Marktbeobachter hatten im Vorfeld mit dieser Entscheidung gerechnet. Das Volumen des Anleiherückkaufprogramms wurde mit 375 Mrd. Britische Pfund (GBP) unverändert gelassen. Daneben beschloss auch der Geldpolitische Rat der Europäischen Zentralbank auf seiner turnusmäßigen Sitzung, das Zinsniveau nicht anzutasten. Der zentrale 2-Wochen-Refi-Mindestbietungssatz, zu dem sich die Geschäftsbanken refinanzieren, verharrt damit bei 0,75 Prozent. Marktbeobachter hatten diese Entscheidung bereits im Vorfeld erwartet. Die Erzeugerpreise der europäischen Industrie haben sich im Juni nach Angaben des EU-Statistikamtes Eurostat reduziert. Binnen Monatsfrist fielen die Preise in der Eurozone um 0,5 Prozent und in der gesamten Union (EU27) um 0,8 Prozent. Davor waren die Preise im Mai in den beiden Gebieten um 0,5 bzw. 0,7 Prozent gesunken. Im Vorjahresvergleich kletterten die Industrie-Erzeugerpreise in der Eurozone um 1,8 Prozent und in der EU27 um 1,6 Prozent. Im Mai hatte die Jahresteuerungsrate bei 2,3 bzw. 2,4 Prozent gelegen. Die spanische Arbeitsmarktlage hat sich im Juli nach Angaben des Arbeitsministeriums weiter verbessert. So verringerte sich die Zahl der Arbeitslosengeldempfänger auf 4,58 Millionen. Das sind 0,6 Prozent weniger als im Vormonat. Hierbei handelt es sich um den vierten Rückgang in Folge. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Arbeitslosenzahl hingegen um 12,4 Prozent angewachsen. In Großbritannien verschlechterten sich BAE Systems um 1,1 Prozent, nachdem der Rüstungskonzern im ersten Halbjahr einen Umsatz- und Ergebnisrückgang ausweisen musste. In Frankreich verloren die Aktien der BNP Paribas 4,1 Prozent an Wert. Die Bank musste im zweiten Quartal angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Der Gesamtumsatz verringerte sich ebenfalls. Daneben ging es für die Anteilsscheine des Energie- und Gasversorgers GDF SUEZ um 0,4 Prozent nach unten. Der Konzern wartete im ersten Halbjahr mit einem Umsatzanstieg auf, musste aber aufgrund von Einmaleffekten beim Nettoergebnis einen Rückgang hinnehmen. Massiv unter Druck standen schließlich die Papiere von Veolia Environnement, die als Schlusslicht im CAC 40 um 11,7 Prozent einbrachen. Der Umweltkonzern steigerte im ersten Halbjahr seinen Gewinn. Der Umsatz legte ebenfalls zu. Am Freitag ging es auch an den wichtigsten europäischen Aktienmärkten wieder deutlich nach oben. Das Absatzvolumen im europäischen Einzelhandel ist nach vorläufigen Angaben des Statistikamtes Eurostat im Juni leicht gestiegen. Im Vormonatsvergleich kletterte der saison- und arbeitstäglich bereinigte Absatz in der Eurozone um 0,1 Prozent und fiel in der EU27 um 0,3 Prozent. Im Mai hatte der Einzelhandelsindex in den beiden Gebieten um jeweils 0,8 Prozent zugelegt. Royal Bank of Scotland (+5,6 Prozent) hat im ersten Halbjahr 2012 den Verlust vergrößert. Hintergrund hierfür ist eine Neubewertung der Konzernschulden. Die Gesamteinnahmen zeigten sich ebenfalls rückläufig. Für eine Enttäuschung sorgte International Consolidated Airlines Group (IAG) (-5,2 Prozent). Die Fluggesellschaft musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Verlust ausweisen. Die Umsätze konnten gleichzeitig deutlich gesteigert werden. Dabei hatte man vor allem unter den deutlich gestiegenen Kerosinpreisen zu leiden, die im Vorjahresvergleich um 25,0 Prozent zugelegt hatten. Im Anschluss wurde außerdem die Prognose für das Gesamtjahr leicht nach unten korrigiert. AXA (+5,1 Prozent) hat im ersten Halbjahr den Gesamtumsatz steigern können. Der Nettogewinn war allerdings rückläufig. Im Vorjahreszeitraum hatte AXA aber aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften in Australien und Neuseeland einen hohen positiven Einmaleffekt verzeichnet. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn lag knapp über dem Vorjahresniveau.
Nach einem recht nachrichtenarmen Handelsverlauf schlossen die US-Leitindizes am Montag unterdessen mit negativen Vorzeichen. Der Dow Jones verlor bis Handelsende 0,02 Prozent auf 13.073,01 Zähler. Der Mischkonzern Loews gab bekannt, dass er im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Der Umsatz war ebenfalls rückläufig. Infolge dieser Nachrichten verlor die Aktie insgesamt 5,2 Prozent an Wert. Anteilsscheine der CIT Group schlossen mit einem Zugewinn von 3,2 Prozent. Der Finanzdienstleister hat das zweite Quartal 2012 mit einem größeren Verlust abgeschlossen, die Erwartungen der Analysten jedoch geschlagen. Papiere von Cal-Maine Foods gewannen abschließend 3,9 Prozent hinzu. Der Eierproduzent konnte im vierten Quartal den Gewinn gegenüber dem Vorjahreswert dank eines positiven Einmaleffekts deutlich verbessern. Der Umsatz legte ebenfalls klar zu. Nachbörslich meldeten sich dann noch Hertz und Eastman Chemical mit Zahlen zu Wort. Der Fahrzeugvermieter Hertz Global Holdings konnte im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Auf bereinigter Basis wurden die EPS-Erwartungen geschlagen. Der Jahresausblick wurde bekräftigt. Eastman Chemical musste unterdessen im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz sank ebenfalls. Am Dienstag ging es an den US-Börsen erneut nach unten. Der Dow Jones verlor 0,49 Prozent auf 13.008,68 Zähler. Der Anstieg der US-Arbeitskosten hat sich im zweiten Quartal 2012 mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt. Gegenüber dem Vorquartal wuchs der entsprechende Index in den USA um 0,5 Prozent an. Volkswirte waren von einer Kostensteigerung um 0,5 Prozent ausgegangen. Die saisonbereinigten persönlichen Einkommen sind derweil im Juni nach Angaben des Handelsministeriums erneut angewachsen. So erhöhten sich die persönlichen Einkommen um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonatsniveau. Ferner blieben die persönlichen Konsumausgaben unverändert. Volkswirte hatten im Vorfeld Zuwächse von 0,4 Prozent bei den Einkommen und 0,1 Prozent bei den Konsumausgaben prognostiziert. Des Weiteren sind die Immobilienpreise in den USA im Mai gegenüber dem Vormonat gestiegen. Wie aus dem S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, verbesserten sich die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent, nachdem im Vormonat eine Preissteigerung um 1,3 Prozent ausgewiesen worden war. Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte für Juli einen unerwarteten Zuwachs beim saisonbereinigten Konjunktur-Index. So lag der Einkaufsmanager-Index bei 53,7 Punkten, nach 52,9 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 52,5 Punkten prognostiziert. Das US-Verbrauchervertrauen des Conference Board hat sich im Juli verbessert. So stieg der entsprechende Index auf 65,9 Punkte, nach revidiert 62,7 (vorläufig: 62,0) Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 61,0 Punkten prognostiziert. Im Blickfeld der Investoren stand am Dienstag vor allem auch der Zahlenausweis von Pfizer. Der größte Pharmahersteller der Welt hat seinen Gewinn im zweiten Quartal verbessert. Der Umsatz war allerdings rückläufig. Der Umsatzrückgang resultierte unter anderem aus dem Verlust des Patentschutzes für den Cholesterinsenker Lipitor in den USA. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden auf bereinigter Basis deutlich geschlagen. Zudem wurde die Jahresprognose bestätigt. Das Papier stieg um 1,4 Prozent. Archer Daniels Midland sorgte indes mit seinen Zahlen zum vierten Quartal für eine Enttäuschung. Der Agrarkonzern musste einen Gewinnrückgang ausweisen und verfehlte die Erwartungen der Analysten. Auch der Umsatz sank im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Papier gab um 5,1 Prozent nach. Für die Aktie des Flachstahlherstellers United States Steel ging es derweil um 9,1 Prozent nach oben. Der Konzern musste im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen, konnte dabei jedoch die Analystenschätzungen übertreffen. Marathon Petroleum gaben daneben um 0,4 Prozent nach. Der Raffineriekonzern hat im zweiten Quartal einen höheren Gewinn erwirtschaftet. Die Ergebniserwartungen wurden dabei übertroffen. Goodyear Tire & Rubber rollten nach Zahlen zum abgelaufenen zweiten Quartal um 10,3 Prozent vor. Der Reifenhersteller musste zwar einen Umsatzrückgang ausweisen, konnte gleichzeitig aber den Nettogewinn mehr als verdoppeln. Nicht so gut lief es im abgelaufenen Quartal für TRW Automotive. Der Automobilzulieferer meldete zwar einen Umsatz auf Vorjahresniveau, musste aber gleichzeitig einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Erwartungen der Analysten wurden aber trotzdem geschlagen. Das Papier schoss um 7,9 Prozent nach oben. Nachbörslich meldeten sich zudem unter anderem noch Allstate und BMC Software zu Wort. Der Versicherungskonzern Allstate hat im zweiten Quartal wieder einen Gewinn erzielt, was vor allem auf deutlich geringere Katastrophen-Verluste und leicht höhere Prämieneinnahmen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit klar geschlagen Weniger gut lief es für den Softwarekonzern BMC Software. Das Unternehmen verfehlte im abgelaufenen Quartal die Umsatz- und Gewinnerwartungen. Dennoch wurde der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Am Mittwoch dominierte an den US-Börsen erneut die Farbe rot. Der Dow Jones verlor letztlich 0,25 Prozent auf 12.976,13 Punkte. Die US-Notenbank Federal Reserve Bank (Fed) hat auf ihrer regulären FOMC-Sitzung wie erwartet den Leitzins unangetastet gelassen. Zudem bekräftigte die US-Notenbank ein weiteres Mal ihre Ankündigung, ihre faktische Nullzinspolitik bis Ende 2014 fortzuführen. Weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der US-Wirtschaft kündigten die Notenbanker nicht an. Die US-Beschäftigung hat sich nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) im Juli erneut deutlich erhöht, dabei fiel der Zuwachs stärker aus als erwartet. So stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 163.000, während Volkswirte nur ein Plus von 125.000 prognostiziert hatten. Hierbei wuchs die Zahl um 148.000 im Dienstleistungsbereich und um 15.000 im Produzierenden Gewerbe. Für Juni war insgesamt ein revidierter Anstieg um 172.000 (vorläufig: 176.000) ermittelt worden. Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte derweil für die Woche zum 27. Juli 2012 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index gegenüber der vorangegangenen Woche um 0,2 Prozent. In der Vorwoche war ein Plus von 0,9 Prozent ermittelt worden. Daneben sind die Bauausgaben in den USA im Juni mit abgebremstem Tempo angewachsen. Wie das US-Handelsministerium in Washington mitteilte, haben sich die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent erhöht, nach einem Plus von revidiert 1,6 (vorläufig: +0,9) Prozent im Vormonat. Volkswirte hatten für den Berichtsmonat einen Zuwachs von 0,5 Prozent prognostiziert. Darüber hinaus haben sich die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA im Juli leicht verbessert. Wie das Institut for Supply Management (ISM), eine private Organisation der Industrie, mitteilte, hat sich der ISM-Index von 49,7 Punkten im Vormonat auf nun 49,8 Zähler erhöht. Volkswirte waren von einem Wert von 50,1 Punkten ausgegangen. MasterCard verloren 2,1 Prozent an Wert. Der Kreditkartenanbieter hat im zweiten Quartal dank einer wachsenden Kreditkartennutzung sein Vorjahresergebnis und die Analystenprognosen klar übertroffen. Der Umsatz legte ebenfalls zu. Burger King verbilligten sich daneben um 0,7 Prozent. Der Fastfood-Konzern hat im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang ausgewiesen. Der Gewinn wurde aber gesteigert und übertraf auf bereinigter Basis die Schätzungen der Analysten. Der Öl- und Erdgasproduzent Devon Energy hat im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet und damit die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Aktie verlor daraufhin 3,6 Prozent. Time Warner schlossen nach anfänglichen Verlusten mit einem Plus von 1,2 Prozent. Der Medienkonzern hat im zweiten Quartal einen rückläufigen Umsatz und Gewinn ausgewiesen. Unter anderem hatten sich die Umsatzerlöse in den Bereichen Film- und TV-Entertainment und Publishing rückläufig entwickelt, was durch Zuwächse im Kabelnetz-Segment nicht vollständig kompensiert werden konnte. Auf bereinigter Basis wurden die Gewinnschätzungen der Analysten trotzdem knapp geschlagen. Comcast rückten um 3,1 Prozent vor. Der Kabelnetzbetreiber konnte im zweiten Quartal mit einem besser als erwarteten Ergebnis aufwarten. Nachbörslich meldete sich dann auch noch MetLife mit Zahlen zum abgelaufenen Quartal zu Wort. Der Nettogewinn wurde deutlich gesteigert. Auch beim Umsatz konnte man zulegen. Die Schätzungen der Analysten wurden übertroffen. Am Donnerstag ging es an der Wall Street weiter nach unten. Der Dow Jones verlor 0,71 Prozent auf 12.878,88 Stellen. Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 28. Juli 2012 verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 8.000 auf 365.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 365.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 353.000 auf 357.000 nach oben korrigiert. Der Auftragseingang für Industriegüter ist im Juni indes überraschend gesunken. So schrumpfte der US-Auftragseingang für Industriegüter um 0,5 Prozent, wogegen Volkswirte ein Plus von 0,6 Prozent erwartet hatten. Für den Vormonat wurde hier ein Plus von revidiert 0,5 Prozent (vorläufig: +0,7 Prozent) ausgewiesen. General Motors fuhren mit einem Abschlag von 2,6 Prozent hinterher. Der Automobilhersteller musste im zweiten Quartal infolge einer schwachen Nachfrage in Europa einen deutlichen Ergebnisrückgang verbuchen. Der Umsatz ging ebenfalls zurück. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden allerdings geschlagen. Monster Worldwide (ISIN US611742107/ WKN 484840) brachen daneben um 14,3 Prozent ein, nachdem die Muttergesellschaft der Karriereportale Monster und HotJobs mit seinem Quartalsausweis enttäuscht hat. Zudem fiel auch der Ausblick auf das laufende Quartal schwach aus. Deutlich besser erging es im abgelaufenen Quartal für Time Warner Cable. Der Kabelnetzbetreiber hat Umsatz und Gewinn gesteigert. Profitiert hat man nach Konzernangaben vor allem von der starken Entwicklung im Breitband-Segment und einer deutlichen Verbesserung bei den Werbeeinnahmen. Die Schätzungen der Analysten wurden überboten. Der Titel verteuerte sich um 2,7 Prozent. Kellogg verbesserten sich sogar um 3,3 Prozent. Der Konzern konnte beim Gewinn aufgrund gestiegener Rohstoffkosten nicht an das Vorjahresniveau anschließen. Der Umsatz wurde aber erhöht. Die Gewinnschätzungen der Analysten wurden erreicht. CIGNA legten daneben um 4 Prozent, nachdem der Krankenversicherer im abgelaufenen Quartal den Umsatz steigern konnte. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter war aber leicht rückläufig. Beim bereinigten Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft konnte man allerdings zulegen und die Schätzungen der Analysten übertreffen. Cardinal Health hat derweil im abgelaufenen Quartal einen Gewinnanstieg verzeichnet. Der Umsatz lag auf Vorjahresniveau. Auf bereinigter Basis wurden die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen. Das Papier fiel um 3,8 Prozent. OfficeMax schossen schließlich um 17,1 Prozent nach oben. Der Bürohändler verzeichnete im abgelaufenen Quartal zwar einen Umsatzrückgang, gleichzeitig gelang aber auch die Rückkehr in die Gewinnzone. Profitiert hat man insbesondere von den erfolgreich umgesetzten Effizienzsteigerungen. Die Gewinnprognosen der Analysten wurden übertroffen. Nachbörslich meldeten sich am Donnerstag dann unter anderem noch AIG, LinkedIn und Kraft Foods mit ihren Quartalsbilanzen zu Wort. AIG konnte den Gewinn unerwartet deutlich steigern und die Erwartungen auf bereinigter Basis klar übertreffen. Überzeugen konnte im vergangenen Quartal auch das Karrierenetzwerk LinkedIn. So hat man überraschend starke Zahlen vorgelegt. Dabei stieg der Umsatz stärker als erwartet und der Ausblick überraschte ebenfalls positiv. Der Gewinn fiel im Rahmen der Erwartungen aus. Beim Lebensmittelkonzern Kraft Foods entwickelten sich die Geschäfte im zweiten Quartal 2012 ebenfalls positiv. So stieg der Gewinn trotz Umsatzrückgang aufgrund gestiegener Margen. Der bereinigte Gewinn übertraf die Erwartungen deutlich. Zudem wurde der Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigt und erklärt, dass die Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen per 1. Oktober erfolgen soll. Im bisherigen Freitaghandel zeigen sich die wichtigsten US-Indizes nach einem positiv ausgefallenen Arbeitsmarktbericht in guter Verfassung. Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im Juli nach Angaben des Arbeitsministeriums unerwartet deutlich verbessert. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 163.000. Volkswirte hatten nur einen Stellenaufbau um 100.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Anstieg um revidiert 64.000 im Juni. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 172.000, nach einem Zuwachs von revidiert 73.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 105.000 gelautet. Ferner erhöhte sich die Arbeitslosenquote leicht auf 8,3 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 8,2 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Stand von 8,2 Prozent gerechnet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne kletterten um 0,1 Prozent, nach einer Lohnsteigerung um 0,3 Prozent im Vormonat. Hier waren Volkswirte von einem Zuwachs um 0,2 Prozent ausgegangen. Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich im Juli im Vergleich zum Vormonat stärker entwickelt. Dies teilte das Institute for Supply Management (ISM) mit. So kletterte der ISM-Service-Index auf 52,6 Zähler, nach 52,1 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten nur einen Anstieg auf 52,3 Punkte prognostiziert. Procter & Gamble (P&G) (+3,4 Prozent) musste im vierten Quartal einen leichten Umsatzrückgang ausweisen. Der Nettogewinn konnte hingegen aufgrund eines hohen Einmaleffekts aus dem Verkauf der Snack-Sparte deutlich verbessert werden. Bereinigt um Einmaleffekte lag der Gewinn je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft auf Vorjahresniveau. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden beim bereinigten Gewinn geschlagen. Viacom (+0,7 Prozent) musste daneben im dritten Geschäftsquartal ein geringeres Ergebnis ausweisen und hat die Markterwartungen verfehlt. Dies war u.a. auf geringere Werbeumsätze zurückzuführen. NYSE Euronext (+3,1 Prozent) verzeichnete im zweiten Quartal zwar einen Gewinnrückgang, übertraf aber auf bereinigter Basis die Schätzungen der Analysten.
In der kommenden Woche geht die Berichtssaison diesseits und jenseits des Atlantiks weiter. Unter anderem werden dabei QSC, Tipp24, Andritz, Chesapeake Energy, Demag Cranes, Dillard's, First Bancorp, Humana, Intercell, DSM, KUKA, LEONI, Munich Re, Pfeiffer Vacuum, RATIONAL, Sohu.com, Tyson Foods, voestalpine, Axel Springer, Brenntag, Cablevision Systems, Coca Cola Botteling, Douglas, Evotec, Fossil, Fraport, Gigaset, Heidelberger Druck, ING Groep, Klöckner & Co, Marsh & McLennan, Office Depot, OMV, STADA Arzneimittel, Swisscom, Xstrata, Walt Disney, Adecco, Aegon, BayWa, Bilfinger Berger, Commerzbank, Dean Foods, DISH Network, Deutsche Telekom, DEUTZ, Jenoptik, Macy's, MLP, Nestlé, News Corp., Palfinger, RealNetworks, RHÖN-KLINIKUM, SGL CARBON, Symrise, Wacker Neuson, Bechtle, Drillisch, Hannover Rück, IVG Immobilien, JC Penney, Jungheinrich, Kohl's, Österreichische Post, Prudential, Randgold, Rheinmetall, SMA Solar und ThyssenKrupp ihre Bücher öffnen.
Konjunkturseitig stehen in der kommenden Woche am Dienstag in Deutschland die Auftragseingänge der Industrie zur Veröffentlichung an. Aus den USA werden zudem die Verbraucherkredite gemeldet. Es folgen am Mittwoch in Deutschland die Außenhandelsdaten und die Daten zur Produktion im Produzierenden Gewerbe. In den USA werden Daten zur Arbeitsproduktivität und die Arbeitskosten bekannt gegeben. Am Donnerstag stehen in Deutschland die Umsätze im verarbeitenden Gewerbe und in den USA die Handelsbilanz, die Großhandelsdaten sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. An Freitag folgen in Deutschland die Verbraucherpreise sowie in den USA die Ein- und Ausfuhrpreise und die Daten zum Staatshaushalt.
Indexstände (03.08.2012, 17:48 Uhr) DAX: 6.865,66 TecDAX: 785,67 Dow Jones STOXX 50: 2.525,26 Nikkei 225: 8.555,11 Dow Jones: 13.120,35 Nasdaq Composite: 2.971,48 (03.08.2012/ac/n/m)
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