Während die US-Börsen derzeit mit der Volatilität im Technologiesektor kämpfen, zeigen Schwellenländer eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Anleger schichten zunehmend Kapital von hochbewerteten US-Wachstumswerten in internationale Substanzwerte und Industriemärkte um. Doch kann sich dieser Trend behaupten, wenn die US-Notenbank heute ihre nächsten Signale sendet?
Der UBS MSCI Emerging Markets ETF profitiert aktuell von seiner starken Gewichtung in China, Indien und Taiwan. Im Gegensatz zu den softwarelastigen Indizes der Industrienationen stützen vor allem Hardware-Giganten aus Südkorea und Taiwan das Portfolio. Diese Unternehmen bilden das Rückgrat der globalen Halbleiter-Lieferkette und bieten derzeit ein deutlich stabileres Risikoprofil als viele US-Tech-Werte.
Bevorstehende Index-Anpassungen
Für den ETF stehen Ende des Monats operative Veränderungen an. Nach der vierteljährlichen Index-Überprüfung von MSCI folgt am 27. Februar die finale Umsetzung der Neugewichtungen.
- Neue Mitglieder: Shandong Hontron Aluminum und Zhejiang Century Huatong rücken in den Index auf.
- Gewichtung: Bestehende Schwergewichte wie Hon Hai Precision werden angepasst.
- Fokus Indien: Mit einem Anteil von etwa 14,1 % bleibt Indien ein zentraler Pfeiler. Anpassungen beim Streubesitz, etwa bei der AU Small Finance Bank, könnten am Monatsende für zusätzliche Zuflüsse sorgen.
Zinsen und Kostenstruktur
Ein entscheidender Impulsgeber ist die heutige Veröffentlichung der FOMC-Protokolle. Da Assets aus Schwellenländern sensibel auf die Stärke des US-Dollars reagieren, beeinflusst jede neue Erkenntnis zum Zeitpunkt möglicher Zinssenkungen die Kapitalströme in diesen Sektor.
Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,15 % pro Jahr gehört der UBS-ETF zu den kosteneffizienten Optionen im Segment. Im Gegensatz zu breiter gefassten IMI-Varianten konzentriert sich dieser Fonds gezielt auf liquide Large- und Mid-Caps, was ihn besonders für Anleger interessant macht, die den Fokus auf etablierte Unternehmen in Entwicklungsländern legen.
Die kommenden Tage bleiben entscheidend: Während heute die Fed-Signale den Kurs des US-Dollars bestimmen, wird die tatsächliche Umsetzung des Index-Rebalancings am 27. Februar die kurzfristige Liquidität in den Schwellenländer-Märkten festlegen.
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