Ein unabhängiges US-Labor hat die pyrogene Kieselsäure von PyroGenesis offiziell validiert. Damit ist eine zentrale Hürde für das geplante Joint Venture genommen und der Weg für eine kommerzielle Produktionsanlage frei. Doch wie schnell lässt sich dieser technologische Durchbruch nun in konkrete Umsätze umsetzen?
Millionenauftrag für Reaktor-Bau
Das geplante Joint Venture, an dem PyroGenesis über die Tochtergesellschaft HSPI beteiligt ist, zielt auf den Betrieb einer Anlage mit einer Jahreskapazität von 1.000 Tonnen ab. Die finanziellen Eckpunkte stehen bereits fest: PyroGenesis soll den speziellen Reaktor konstruieren und erhält dafür fest eingeplante 20 Millionen USD (rund 27,3 Millionen CAD).
Während der namentlich noch nicht genannte Partner die notwendige Finanzierung sicherstellt, finalisiert PyroGenesis derzeit die Übernahme eines 50-prozentigen Anteils an HSPI. Die positiven Testergebnisse der vergangenen Woche gelten dabei als entscheidender Türöffner für die finale Phase der Zusammenarbeit.
Zeitplan für die Umsetzung
Nach der erfolgreichen Labor-Validierung geht das Projekt nun in die vertiefte Prüfung. Der Partner hat 50 Kilogramm des Materials für erweiterte Tests erworben, die innerhalb der nächsten sechs Wochen abgeschlossen sein sollen. Parallel dazu läuft die technische Due Diligence, für die ein Zeitfenster von vier Wochen veranschlagt ist.
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Um präzise Betriebsdaten für die geplante Großanlage zu gewinnen, wird der bestehende Reaktor in den kommenden Wochen unter verlängerten Laufzeiten getestet. Das Management strebt an, die endgültigen Joint-Venture-Verträge bis zum Ende des zweiten Quartals 2026 zu unterzeichnen.
Ökologischer Vorteil als Marktfaktor
Die Technologie von PyroGenesis transformiert Quarz direkt in pyrogene Kieselsäure. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren kommt der Prozess ohne schädliche Chemikalien aus und vermeidet die Entstehung von Chlorwasserstoffsäure als Nebenprodukt.
Laut CEO Pascali ermöglicht dieses Verfahren eine profitable Produktion auch in kleinerem Maßstab. Ein wesentliches Argument im aktuellen Marktumfeld ist der deutlich reduzierte CO2-Fußabdruck. Während die traditionelle Herstellung pro Tonne Material etwa 9,5 Tonnen CO2-Äquivalent verursacht, arbeitet das neue Verfahren erheblich sauberer. Bereits Anfang Februar bestätigten Tests, dass die Qualität des Endprodukts mit dem kommerziellen Standard „150“ vergleichbar ist.
Die nächsten Wochen entscheiden nun über die termingerechte Umsetzung. Mit dem Abschluss der technischen Due Diligence im März und den finalen Produkttests im April liegen die nächsten konkreten Meilensteine unmittelbar bevor.
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