Amazon schockt die Wall Street mit einem Investitionsplan, der selbst für Tech-Verhältnisse gigantisch ist: 200 Milliarden Dollar will der Konzern 2026 in Rechenzentren und KI-Infrastruktur pumpen. Die Aktie bricht daraufhin knapp zehn Prozent ein – doch die eigentlichen Gewinner sitzen eine Ebene tiefer in der Wertschöpfungskette.
Das Handelsvolumen liegt am Freitagmorgen 15 Prozent über dem Durchschnitt. Institutionelle Investoren schichten massiv um, weg von den großen Plattformen, hin zu den Zulieferern der KI-Revolution.
Nvidia und Broadcom profitieren
Der Nasdaq 100 notiert im vorbörslichen Handel bei 24.680 Punkten, ein Plus von 0,53 Prozent. Treiber sind die Halbleiterwerte: Nvidia legt 2,8 Prozent zu, Broadcom gewinnt 2,5 Prozent, AMD steigt um 2,1 Prozent.
Die Rechnung der Anleger ist simpel: Ein erheblicher Teil von Amazons Investitionsoffensive dürfte in GPU-Cluster und Custom-Chips fließen. Fondsmanager positionieren sich bereits für die erwarteten Großaufträge.
Auch Coinbase profitiert mit einem Kurssprung von 5,8 Prozent – Bitcoin erholt sich auf 65.000 Dollar, gestützt durch Unsicherheiten im Fiat-Währungssystem während des Regierungsstillstands.
Die Verlierer des Tages
Amazon selbst zahlt den Preis für seine Ambitionen. Trotz solider Quartalszahlen reagieren Investoren verschreckt auf die Kapitalintensität. Statt der erwarteten 147 Milliarden Dollar sollen es 200 Milliarden werden – ein massiver Eingriff in den Free Cashflow.
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IQVIA Holdings verliert 8,5 Prozent. Der Pharmadienstleister übertraf zwar die Erwartungen im vierten Quartal, enttäuschte aber mit seinem Ausblick für 2026. Die Gewinnprognose von 12,55 bis 12,85 Dollar je Aktie liegt deutlich unter den Analystenschätzungen von 12,96 Dollar. Grund sind höhere Zinslasten.
Cummins rutscht um 7,5 Prozent ab, obwohl der Motorenhersteller mit einem bereinigten Gewinn von 5,81 Dollar je Aktie die Prognosen klar schlug. Belastend wirken Sonderabschreibungen im Elektrolyseur-Geschäft und ein vorsichtiger Ausblick auf den nordamerikanischen Lkw-Markt.
NFP-Ausfall verschiebt den Fokus
Das Bureau of Labor Statistics hat die Veröffentlichung des monatlichen Arbeitsmarktberichts auf den 11. Februar verschoben – eine direkte Folge des Regierungsstillstands. Damit entfällt das wichtigste Makro-Ereignis des Tages.
Die Federal Reserve muss nun ohne frische Daten navigieren, was hawkische Kommentare von Fed-Vertretern wahrscheinlicher macht. Der VIX-Volatilitätsindex gibt leicht nach, doch die grundsätzliche Unsicherheit bleibt.
Technisch bewegt sich der Index in einer Spanne zwischen 24.450 Punkten auf der Unterseite und 24.800 Punkten nach oben. Der RSI liegt bei 42, der MACD zeigt eine bärische Kreuzung. Ohne den Arbeitsmarktbericht dürfte das Handelsvolumen nachmittags nachlassen – viele Trader wollen das Wochenende nicht mit offenen Positionen während eines Shutdowns beginnen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 26.478 | 26.599,55 | -121,551 | -0,46% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US6311011026 | A0AE1X | 26.741 | 17.684 | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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26.478 | -0,46% | 22:00 |
| Indizes Nasdaq | 26.590,34 $ | -0,31% | 20.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
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