Der Rüstungsriese Lockheed Martin hat einen der größten Einzelaufträge seiner Unternehmensgeschichte an Land gezogen. 9,8 Milliarden Dollar zahlt die US-Armee für Patriot-Raketen – ein Deal, der die Dimensionen des aktuellen Rüstungsbooms verdeutlicht. Doch warum gerade jetzt dieser Mega-Auftrag?
Rekordauftrag treibt die Rüstungskonjunktur
Das Herzstück der gestrigen Ankündigung ist ein monumentaler Vertrag über fast 1.970 PAC-3 MSE-Abfangraketen. Diese hochmodernen Luftverteidigungswaffen können ballistische Raketen, Marschflugkörper und feindliche Flugzeuge mit einer Hit-to-Kill-Technologie abfangen. Laut Unternehmensangaben spiegelt der Auftrag "beispiellose Nachfragesignale" von den USA und ihren Verbündeten wider, befeuert durch die Leistung des Systems in aktuellen globalen Konflikten.
Lockheed Martin befindet sich bereits in einer Produktionsoffensive: Über 600 Raketen sollen 2025 ausgeliefert werden, bis 2027 peilt das Unternehmen eine jährliche Kapazität von etwa 650 Stück an. Der Deal markiert den größten Einzelauftrag in der Geschichte der Missiles and Fire Control-Division.
Weitere Millionen-Deals folgen
Der Patriot-Vertrag war nicht der einzige Erfolg: Zusätzlich erhielt Lockheed Martin 132,6 Millionen Dollar von der US-Navy für das Hyperschallwaffen-Programm "Conventional Prompt Strike". Parallel dazu wurde die strategische Partnerschaft mit Albany Engineered Composites bis 2029 verlängert – ein wichtiger Baustein für die Produktion der kritischen JASSM- und LRASM-Raketenprogramme.
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Auch international läuft es rund: Gemeinsam mit dem spanischen Schiffbauer Navantia erreichte man einen entscheidenden Meilenstein bei der Integration des SPY-7 Radarsystems in Spaniens neue F-110-Fregatten.
Analysten heben Prognosen an
Die Erfolgsserie schlägt sich in den Analystenschätzungen nieder. Seaport Res Ptn hob die Gewinnprognose je Aktie für 2025 von 27,39 auf 27,82 Dollar an. Das Unternehmen hatte zuletzt im Juli die Konsensschätzungen übertroffen und verfügt über einen gewaltigen Auftragsbestand von 166,5 Milliarden Dollar.
Trotz der positiven Nachrichten bleibt der Wall Street-Konsens bei einem "Hold"-Rating. Zudem belastet eine Sammelklage wegen angeblicher Wertpapierbetrugs die Stimmung – Investoren haben noch bis Ende September Zeit, sich der Klage anzuschließen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 513,35 $ | 513,45 $ | -0,10 $ | -0,02% | 27.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US5398301094 | 894648 | 691,98 $ | 410,11 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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437,50 € | -0,11% | 21:30 |
| Xetra | 443,90 € | +2,07% | 17:35 |
| Düsseldorf | 438,80 € | +1,60% | 19:31 |
| Hamburg | 437,20 € | +0,99% | 08:07 |
| Frankfurt | 438,70 € | +0,94% | 20:12 |
| AMEX | 512,31 $ | +0,58% | 21:51 |
| Stuttgart | 437,60 € | +0,07% | 21:55 |
| Nasdaq | 513,28 $ | +0,02% | 21:59 |
| NYSE | 513,35 $ | -0,02% | 22:10 |
| München | 438,35 € | -3,05% | 08:02 |
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