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Kinowelt geht an den Neuen Markt




02.04.98 00:00
Süddeutsche Zeitung

Den Börsengang an den Neuen Markt plant die Münchner Spielfilm- und Kinogruppe Kinowelt Medien AG für den 12. Mai. Die Zeichnungsfrist für die eine Millionen Aktien läuft vom 5. Bis zum 7. Mai. Konsortialführer ist die BHF Bank. Zudem sitzen ABN-Amro, Commerzbank und Vereinsbank im Konsortium.
In der Vergangenheit glänzte das Unternehmen mit Wachstumsraten von jährlich rund 100 Prozent. Der Umsatz stieg von 29 Mill. 1995 auf 51,8 Mill. 1996 und erreichte 1997 bereits 119 Millionen DM. Die rasante Entwicklung verlief beim Jahresüberschuß noch beeindruckender. Gegenüber einem Minus von 2,2 Mill. DM 1995 und einem Fehlbetrag von 1,3 Mill. DM 1996 konnte man 1997 einen satten Gewinn von 5,04 Mill. DM verbuchen.

Finanzvorstand Unzeitig teilte mit, daß man mit dem Börsengang den Kauf von Filmrechten finanzieren wolle. Gründer und Vorstand Kölmel ergänzt, daß die in Zukunft zu erwartende Expansion in den nächsten Jahren weitere Kapitalmaßnahmen erforderlich machen werde. Kinowelt verwertet Spielfilmlizenzen internationaler Studios im deutschsprachigen Raum und ist dabei in allen Stufen der Lizenzverwertung tätig. Darin inbegriffen sind Film- und Videoverleih, die Fernsehverwertung von Spielfilmlizenzen sowie der Betrieb von 25 gepachteten Kinos mit 36 Leinwänden. Ferner ist das Unternehmen in der Eigenproduktion tätig. Zu sei man derzeit bei der prestigeträchtigen Großproduktion von Istvan Szabo mit von der Partie. Zu den bedeutenden Kunden der Kinowelt Medien AG zählen RTL und Vox.







 
 

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