Die Märkte warten gespannt auf die Quartalszahlen von Interpublic. Der Werbekonzern kündigte am 17. Oktober an, dass er seine Q3-Ergebnisse bis spätestens 10. November veröffentlichen wird. Besonders brisant: Es findet keine Telefonkonferenz statt – eine direkte Folge der anstehenden Fusion mit Omnicom, die im vierten Quartal abgeschlossen werden soll.
Düstere Prognose mit Hoffnungsschimmer
Die Analystenerwartungen zeigen ein gemischtes Bild: Der Gewinn pro Aktie soll bei 0,71 US-Dollar liegen, was einem leichten Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Doch beim Umsatz erwarten die Experten einen Rückschritt – 2,19 Milliarden US-Dollar würden ein Minus von 2,5 Prozent bedeuten.
Kann Interpublic die Erwartungen übertreffen? Der Zacks Earnings ESP von 6,13 Prozent spricht dafür. In Kombination mit einem "Hold"-Rating deutet dies auf eine mögliche positive Überraschung hin. Ohne Konferenzcall müssen sich Anleger ausschließlich auf den schriftlichen Bericht verlassen.
Q2: Licht und Schatten
Das zweite Quartal brachte durchwachsene Ergebnisse:
* Adjusteder Gewinn je Aktie: 0,75 US-Dollar (deutlich über der Erwartung von 0,55 US-Dollar)
* Umsatz: 2,54 Milliarden US-Dollar (minus 6,4 Prozent)
* EBITA-Marge vor Restrukturierung: 18,1 Prozent (historisches Hoch für ein Q2)
* Aktienrückkäufe: 188,3 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr
Die Restrukturierungskosten von 118 Millionen US-Dollar im Q2 belasteten jedoch das Ergebnis. Die Verschuldung blieb mit 2,96 Milliarden US-Dollar stabil.
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Analysten bleiben vorsichtig optimistisch
Die Expertenmeinungen schwanken zwischen Zuversicht und Zurückhaltung. JPMorgan senkte im Juli das Kursziel von 35 auf 33 US-Dollar, behielt aber das "Overweight"-Rating bei. Barclays erhöhte Anfang Oktober das Ziel auf 28 US-Dollar, während Zacks Research Mitte Oktober auf "Hold" zurückstufte.
Das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell bei 32,27 US-Dollar bei einem Konsensus-Rating von "Hold". Zeigt sich hier die Skepsis vor der Fusion?
Institutionelle Anleger halten die Stellung
Mit 98,43 Prozent institutionellem Anteilseigneranteil bleibt Interpublic fest in der Hand großer Investoren. Schwergewichte wie Vanguard, BlackRock und State Street halten gemeinsam über 409 Millionen Aktien. Diese massive institutionelle Präsenz spricht für langfristiges Vertrauen in das Werbeunternehmen – trotz aller aktuellen Herausforderungen.
Die Quartalszahlen werden zeigen, ob dieses Vertrauen berechtigt ist. Ohne Konferenzcall und mit der Fusion im Nacken steht Interpublic vor einer entscheidenden Woche.
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