Der DAX hat am Donnerstag einen erheblichen Teil seiner jüngsten Gewinne abgegeben. Trumps nächtliche Rede an die Nation hat die Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs zerschlagen – und die Märkte reagierten prompt.
Innerhalb weniger Stunden drehte der Index von einem Drei-Tage-Gewinn von rund 4,5 Prozent ins Minus. Gegen Mittag notierte der DAX bei rund 22.887 Punkten, ein Rückgang von 1,8 Prozent. Tags zuvor hatte er noch die 23.000-Punkte-Marke übersprungen.
Brent bei 109 Dollar – der eigentliche Schuldige
Der Auslöser ist eindeutig: Der Brent-Ölpreis schoss nach Trumps Rede auf knapp 109 Dollar je Barrel – ein Sprung von mehr als 7 Prozent binnen kurzer Zeit. Am Vortag war er zeitweise noch unter 100 Dollar gefallen, als Anleger auf Signale einer Kriegsdeeskalation setzten.
Trump bekräftigte in seiner Rede weitere Angriffe auf iranische Energieanlagen und drohte mit Bombardierungen von Kraftwerken. Gleichzeitig ließ er offen, wann der Konflikt enden soll. Die Straße von Hormus bleibt geschlossen – eine Passage, durch die normalerweise rund 20 Prozent des weltweiten Flüssigerdgasangebots transportiert werden.
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Das trifft europäische Märkte besonders hart. Höhere Energiekosten treiben die Inflationserwartungen nach oben, was wiederum Zinssenkungshoffnungen dämpft. An den Anleihemärkten zogen die Renditen entsprechend wieder an.
Charttechnisch noch kein Alarm – aber knapp
Unter den DAX-Werten verzeichneten Deutsche Telekom, Infineon und Siemens Energy mit Abschlägen zwischen 4,5 und 5,6 Prozent die stärksten Verluste. Lufthansa büßte zusätzlich zur allgemeinen Marktschwäche 4,2 Prozent ein, nachdem Morgan Stanley das Kursziel von 9,40 auf 7,50 Euro kappte und höhere Treibstoffkosten als dauerhaftes Risiko einstufte. Gegen den Trend legte die Deutsche Börse leicht zu – Marktvolatilität ist für Börsenbetreiber schlicht ein Geschäftsmodell.
Charttechnisch bleibt die Lage angespannt, aber noch kontrollierbar. Der DAX hatte zuletzt kurzzeitig den langfristigen Widerstand bei 23.051 Punkten überwunden, dieses Niveau aber nach der Trump-Rede sofort wieder aufgegeben. Solange der Index über dem Abwärtstrend bei rund 22.800 Punkten hält, bleibt das Chartbild neutral. Darunter rückt der nächste Aufwärtstrend bei 22.430 Punkten ins Blickfeld.
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Erschwerend kommt hinzu, dass das Osterwochenende direkt mit dem Ablauf von Trumps Ultimatum zusammenfällt: Am 6. April endet die verlängerte Frist, innerhalb derer der Iran die Straße von Hormus öffnen soll – andernfalls drohen weitere Angriffe auf Energieanlagen. Vor diesem Hintergrund ist der Risikoabbau der Anleger mehr als verständlich.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.250,08 | 24.081,57 | 168,512 | +0,70% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.724 | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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24.250,08 | +0,60% | 24.04.26 |
| Xetra | 24.128,98 - | -0,11% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 3568 | 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EUR. | 22:41 |
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