Die Euphorie vom Mittwoch ist verpufft. Nach dem stärksten Handelstag seit Jahren — ein Plus von über fünf Prozent dank der in letzter Minute vereinbarten Iran-Waffenruhe — rutschte der DAX am Donnerstag wieder unter die 24.000-Punkte-Marke. Aus der Erleichterung ist Ernüchterung geworden.
Zwischen Waffenruhe und Ölpreis
Der Grund für die Kehrtwende liegt auf der Hand: Die Feuerpause zwischen den USA und dem Iran steht auf äußerst wackligem Fundament. Israels Luftangriffe im Libanon haben Teheran aufgebracht — der iranische Außenminister machte Washington vor die klare Wahl: Waffenruhe oder Krieg via Israel, beides sei nicht möglich. Trump konterte auf Truth Social mit der Ankündigung, US-Militärpräsenz rund um den Iran aufrechtzuerhalten — bis ein "WIRKLICHES ABKOMMEN" vollständig umgesetzt sei.
Auch die Straße von Hormus bleibt ein Risikofaktor. Trotz der Vereinbarung schränkt der Iran den Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge weiter ein. Wegen Minengefahr müssen Tanker sich mit den Revolutionsgarden abstimmen. Seit Beginn der Waffenruhe passierten nur zwei Öltanker die Engstelle. Das drückt sich direkt im Ölpreis aus: Brent, am Mittwoch kurzzeitig unter 90 Dollar gefallen, kletterte zuletzt wieder auf rund 97 Dollar.
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Technisch auf tönernen Füßen
Aus charttechnischer Sicht war der gestrige Kurssprung zwar eindrucksvoll — der DAX überwand dabei gleich mehrere gleitende Durchschnitte auf einen Schlag. Dennoch läuft der Index im Bereich der 100- und 200-Tage-Linien gegen spürbaren Widerstand. Am Donnerstagmorgen pendelt er um die 23.930 bis 23.980 Punkte, womit ein Teil der Rally bereits wieder abgegeben ist.
Unterstützung findet sich technisch bei rund 23.883 Punkten, die nächste ernsthafte Hürde auf der Oberseite liegt beim Tageshoch vom 8. April bei 24.172 Zählern. Vom Allzeithoch bei 25.507 Punkten, markiert am 13. Januar 2026, ist der Index damit noch weit entfernt.
Zusätzlich zur geopolitischen Unsicherheit richten sich die Blicke an diesem Handelstag auf die US-Wirtschaftsdaten: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und PCE-Kerninflation könnten neue Impulse für die Zinsdiskussion liefern — und damit für den weiteren Stimmungsverlauf an den Märkten ausschlaggebend sein.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.250,08 | 24.081,57 | 168,512 | +0,70% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.724 | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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24.250,08 | +0,70% | 24.04.26 |
| Xetra | 24.128,98 - | -0,11% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 3568 | 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EUR. | 25.04.26 |
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