Coinbase steht unter Druck — und das von zwei Seiten gleichzeitig. Während Konkurrent Robinhood im Rennen um die Finanz-Superapp aufholt, droht im US-Kongress ein Gesetz, das eine der wichtigsten Einnahmequellen des Unternehmens treffen könnte.
Robinhood wächst, Coinbase schaut zu
Robinhood hat bis Anfang April 2026 Einlagen von 1,5 Milliarden Dollar von knapp 100.000 Kunden eingesammelt — und das in nur fünf Monaten. Das Programm bietet Kunden zudem eine FDIC-Absicherung von bis zu 2,5 Millionen Dollar.
Coinbase fehlt ein vergleichbares Angebot. Klassische Giro- oder Sparkonten mit Einlagensicherung gibt es dort nicht. Die Cashfunktionen bleiben auf USD-Guthaben für den Kryptohandel beschränkt. Das macht es schwer, mit einem Anbieter zu konkurrieren, der zunehmend wie eine vollwertige Bank auftritt.
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Stablecoin-Einnahmen im Visier des Gesetzgebers
Noch schwerer wiegt die drohende Regulierung. Der Senatsausschuss für Bankwesen hat für Ende April einen Markup des CLARITY Act angesetzt. Der aktuelle Entwurf enthält Klauseln, die passive Zinserträge auf Stablecoin-Guthaben verbieten würden — erlaubt wären künftig nur noch Vergütungen, die an aktive Nutzung oder Zahlungsvorgänge geknüpft sind.
Genau das trifft Coinbase an einer empfindlichen Stelle. 2025 erzielte das Unternehmen rund 1,35 Milliarden Dollar aus seiner Umsatzbeteiligung mit Circle auf USDC-Reserven — fast ein Fünftel des Gesamtumsatzes. Rechtliche Vertreter des Unternehmens haben bereits Bedenken geäußert, dass der Gesetzentwurf Regulatoren zu viel Ermessensspielraum einräumt.
Quartalszahlen mit Gegenwind
Die Aktie notiert aktuell rund 57 Prozent unter ihrem Hoch vom Juli 2025. Der Blick richtet sich nun auf den Quartalsbericht für Q1 2026, der voraussichtlich Anfang Mai erscheint. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie zwischen 0,57 und 0,71 Dollar — ein Rückgang von knapp 70 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Einziger Lichtblick: Das Segment Abonnements und Dienstleistungen wuchs im vergangenen Geschäftsjahr auf 2,8 Milliarden Dollar und bleibt ein zentraler Bewertungsanker. Ob das ausreicht, um die Kombination aus regulatorischem Druck und wachsender Konkurrenz zu kompensieren, wird der Mai-Bericht zeigen müssen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 195,88 $ | 195,95 $ | -0,07 $ | -0,04% | 22.04./01:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US19260Q1076 | A2QP7J | 444,59 $ | 139,36 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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167,00 € | -7,02% | 21.04.26 |
| München | 179,40 € | +5,33% | 21.04.26 |
| Nasdaq | 195,88 $ | -0,04% | 21.04.26 |
| Hamburg | 172,56 € | -1,00% | 21.04.26 |
| Hannover | 172,42 € | -1,07% | 21.04.26 |
| Xetra | 172,10 € | -1,68% | 21.04.26 |
| Frankfurt | 168,62 € | -3,78% | 21.04.26 |
| Düsseldorf | 167,94 € | -4,33% | 21.04.26 |
| Stuttgart | 166,72 € | -7,04% | 21.04.26 |
| NYSE | 195,91 $ | -7,48% | 21.04.26 |
| AMEX | 195,195 $ | -8,04% | 21.04.26 |
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