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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Aktienindizes haben gestern mit teils kräftigen Verlusten geschlossen. Nach einem positiven Start büßte der DAX am Ende 0,63 Prozent ein auf 4.322,50 Punkte. Für den MDAX ging es deutlicher um 2,83 Prozent auf 4.745,09 Zähler nach unten. Der SDAX schlug sich etwas besser und gab 1,45 Prozent ab auf 2.478,73 Indexpunkte. Der TecDAX bröckelte um 1,33 Prozent ab auf 504,07 Zähler.
Die US-Börsen haben gestern Nachmittag mit kräftigen Verlusten eröffnet. Zum Xetra-Schluss war beim Dow Jones ein sattes Minus von 1,7 Prozent auszumachen. Das Papier der Commerzbank gab nach einem positiven Auftakt 3,6 Prozent ab. Hier stand ein Pressebericht im Fokus, dem zufolge das Finanzinstitut im Gegenzug für eine Genehmigung der Staatshilfen durch die EU zu massiven Zugeständnissen bereit sei. Der Konzern diskutiere mit EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes den Verkauf der Osteuropa-Sparte sowie der Hypothekentochter Eurohypo. Titel der Deutschen Bank fielen daneben um 4,1 Prozent zurück. Für die Allianz ging es um 2,1 Prozent nach unten. Der Finanzsektor litt insbesondere unter einem Zeitungsartikel, wonach der IWF schätzt, dass sich in den Bilanzen von Banken und Versicherungen das Volumen der toxischen Papiere auf 4 Bio. Dollar erhöht hat. Salzgitter und ThyssenKrupp verringerten sich daneben um 5 bzw. um 2,5 Prozent. Wie zuvor bekannt wurde, ist die deutsche Rohstahlproduktion im März drastisch eingebrochen. Mit einem Abschlag von 4,4 Prozent reagierten die Anleger auf die Absatzzahlen des Münchner Autobauers BMW. Der hat im März nämlich einen Absatzrückgang um rund 17 Prozent hinnehmen müssen. Anteilsscheine des Mitbewerbers Daimler, dessen Absatz im März ebenfalls kräftig gesunken ist, gingen mit -1,5 Prozent in den Feierabend. Aber es gab auch Gewinner. An der DAX-Spitze thronten FMC mit einem kräftigen Aufschlag von 3,2 Prozent. Dahinter folgten die Deutsche Telekom mit +2,2 Prozent und Henkel mit +2 Prozent. RWE und E.ON waren ebenfalls gesucht.
In der zweiten Reihe fiel die Aktie des Technologiekonzerns GEA, der einen der führenden Hersteller in Europa im Bereich Stalleinrichtungen übernommen hat, um gut 2 Prozent zurück. Der Antriebssystem- und Energieanlagenspezialist Tognum hat von der malaysischen Marine einen Auftrag im Volumen von 111 Mio. Euro erhalten. Der Titel verlor aber dennoch fast 6 Prozent. Die im SDAX gelistete Aktie von Air Berlin traf es mit -7,5 Prozent noch härter. Wie die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft mitteilte, konnte sie den Erlös pro Sitzplatzkilometer im März verbessern. Gleichzeitig ging aber die Zahl der Passagiere zurück. Zudem verringerte sich die Auslastung.
Im TecDAX stachen IDS Scheer mit einem Zuwachs von 6,9 Prozent ins Auge. MediGene gewannen gestern annähernd 2 Prozent. Zuvor hat das U.S. Patent and Trademark Office ein Patent für Veregen des Biotechnologiekonzerns um rund dreieinhalb Jahre bis Oktober 2020 verlängert. freenet legten 1,4 Prozent zu. Der Konzern gab bekannt, dass sein Aufsichtsrat Christoph Vilanek zum Vorstandsvorsitzenden bestellt hat. Deutliche Verluste bestimmten das Bild indes im Solarsektor. Unter anderem rauschten Q-Cells um 6,4 Prozent und Phoenix Solar um 5,8 Prozent nach unten. SolarWorld gaben 2 Prozent ab.
Asiatische und US-Börsen:
Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Dienstag mit Verlusten. Während der Dow Jones mit 7.789,56 Punkten um 2,34 Prozent abnahm, ging die NASDAQ um 2,81 Prozent auf 1.561,61 Zähler zurück. Der S&P 500 schrumpfte um 2,39 Prozent und schloss bei 815,55 Zählern. Die Futures geben derzeit ab. So tendiert der Dow Jones Future bei 7.654,00 Punkten (-108,00 Punkte), der NASDAQ Future bei 1.270,00 Punkten (-10,75 Punkte) und der S&P Future bei 804,50 Zählern (-9,50 Punkte).
Die größten Börsen in Asien verzeichneten heute als Reaktion auf die schwache Entwicklung der US-Börsen überwiegend Verluste. Nach der schwachen Entwicklung des vorangegangenen Handelstages notierte der Nikkei-Index heute in Tokio zuletzt mit einem Minus von 2,69 Prozent bei 8.595,01 Punkten.
Der Markt heute:
Der Bund Future kletterte bisher um 0,19 Prozent auf 122,32 Punkte.
Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Verlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 4.241 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 4.306,50 Zählern (-1,7 Prozent).
In Deutschland stehen heute die Außenhandelsdaten, Auftragseingänge der Industrie und Insolvenzen zur Veröffentlichung an. Ferner wird in Frankreich die Handelsbilanz bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, Großhandelsdaten und der Ölmarktbericht gemeldet.
Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:
Quartalszahlen stehen heute bei Constellation Brands Inc., Family Dollar Stores Inc., Shaw Group Inc., UMS United Medical Systems International AG, WILEX AG und Wirecard AG an.
Wichtige Meldungen:
Der amerikanische Düngemittelhersteller Mosaic Co. (ISIN US61945A1079 / WKN A0DK91) meldete am Dienstag nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009. Dabei gingen Umsatz und Gewinn deutlicher zurück als erwartet.
Der amerikanische Sanitärausrüster Bed Bath & Beyond Inc. (ISIN US0758961009 / WKN 884304) gab am Dienstag nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das abgelaufene vierte Fiskalquartal bekannt und konnte dabei die Gewinnerwartungen der Analysten deutlich übertreffen.
Die Alcoa Inc. (ISIN US0138171014 / WKN 850206), der weltweit größte Aluminiumhersteller, veröffentlichte am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal 2009. Damit gab der Konzern zugleich als erstes im Dow Jones gelistetes Unternehmen den Startschuss für die neue Berichtssaison. Alcoa musste dabei erneut einen Verlust ausweisen und verfehlte die Analystenerwartungen.
Der größte US-Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber Co. (ISIN US3825501014 / WKN 851204) zieht weitere Kostensenkungsmaßnahmen in Betracht. (08.04.2009/ac/n/m)
Die US-Börsen haben gestern Nachmittag mit kräftigen Verlusten eröffnet. Zum Xetra-Schluss war beim Dow Jones ein sattes Minus von 1,7 Prozent auszumachen. Das Papier der Commerzbank gab nach einem positiven Auftakt 3,6 Prozent ab. Hier stand ein Pressebericht im Fokus, dem zufolge das Finanzinstitut im Gegenzug für eine Genehmigung der Staatshilfen durch die EU zu massiven Zugeständnissen bereit sei. Der Konzern diskutiere mit EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes den Verkauf der Osteuropa-Sparte sowie der Hypothekentochter Eurohypo. Titel der Deutschen Bank fielen daneben um 4,1 Prozent zurück. Für die Allianz ging es um 2,1 Prozent nach unten. Der Finanzsektor litt insbesondere unter einem Zeitungsartikel, wonach der IWF schätzt, dass sich in den Bilanzen von Banken und Versicherungen das Volumen der toxischen Papiere auf 4 Bio. Dollar erhöht hat. Salzgitter und ThyssenKrupp verringerten sich daneben um 5 bzw. um 2,5 Prozent. Wie zuvor bekannt wurde, ist die deutsche Rohstahlproduktion im März drastisch eingebrochen. Mit einem Abschlag von 4,4 Prozent reagierten die Anleger auf die Absatzzahlen des Münchner Autobauers BMW. Der hat im März nämlich einen Absatzrückgang um rund 17 Prozent hinnehmen müssen. Anteilsscheine des Mitbewerbers Daimler, dessen Absatz im März ebenfalls kräftig gesunken ist, gingen mit -1,5 Prozent in den Feierabend. Aber es gab auch Gewinner. An der DAX-Spitze thronten FMC mit einem kräftigen Aufschlag von 3,2 Prozent. Dahinter folgten die Deutsche Telekom mit +2,2 Prozent und Henkel mit +2 Prozent. RWE und E.ON waren ebenfalls gesucht.
In der zweiten Reihe fiel die Aktie des Technologiekonzerns GEA, der einen der führenden Hersteller in Europa im Bereich Stalleinrichtungen übernommen hat, um gut 2 Prozent zurück. Der Antriebssystem- und Energieanlagenspezialist Tognum hat von der malaysischen Marine einen Auftrag im Volumen von 111 Mio. Euro erhalten. Der Titel verlor aber dennoch fast 6 Prozent. Die im SDAX gelistete Aktie von Air Berlin traf es mit -7,5 Prozent noch härter. Wie die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft mitteilte, konnte sie den Erlös pro Sitzplatzkilometer im März verbessern. Gleichzeitig ging aber die Zahl der Passagiere zurück. Zudem verringerte sich die Auslastung.
Im TecDAX stachen IDS Scheer mit einem Zuwachs von 6,9 Prozent ins Auge. MediGene gewannen gestern annähernd 2 Prozent. Zuvor hat das U.S. Patent and Trademark Office ein Patent für Veregen des Biotechnologiekonzerns um rund dreieinhalb Jahre bis Oktober 2020 verlängert. freenet legten 1,4 Prozent zu. Der Konzern gab bekannt, dass sein Aufsichtsrat Christoph Vilanek zum Vorstandsvorsitzenden bestellt hat. Deutliche Verluste bestimmten das Bild indes im Solarsektor. Unter anderem rauschten Q-Cells um 6,4 Prozent und Phoenix Solar um 5,8 Prozent nach unten. SolarWorld gaben 2 Prozent ab.
Asiatische und US-Börsen:
Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Dienstag mit Verlusten. Während der Dow Jones mit 7.789,56 Punkten um 2,34 Prozent abnahm, ging die NASDAQ um 2,81 Prozent auf 1.561,61 Zähler zurück. Der S&P 500 schrumpfte um 2,39 Prozent und schloss bei 815,55 Zählern. Die Futures geben derzeit ab. So tendiert der Dow Jones Future bei 7.654,00 Punkten (-108,00 Punkte), der NASDAQ Future bei 1.270,00 Punkten (-10,75 Punkte) und der S&P Future bei 804,50 Zählern (-9,50 Punkte).
Die größten Börsen in Asien verzeichneten heute als Reaktion auf die schwache Entwicklung der US-Börsen überwiegend Verluste. Nach der schwachen Entwicklung des vorangegangenen Handelstages notierte der Nikkei-Index heute in Tokio zuletzt mit einem Minus von 2,69 Prozent bei 8.595,01 Punkten.
Der Markt heute:
Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Verlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 4.241 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 4.306,50 Zählern (-1,7 Prozent).
In Deutschland stehen heute die Außenhandelsdaten, Auftragseingänge der Industrie und Insolvenzen zur Veröffentlichung an. Ferner wird in Frankreich die Handelsbilanz bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, Großhandelsdaten und der Ölmarktbericht gemeldet.
Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:
Quartalszahlen stehen heute bei Constellation Brands Inc., Family Dollar Stores Inc., Shaw Group Inc., UMS United Medical Systems International AG, WILEX AG und Wirecard AG an.
Wichtige Meldungen:
Der amerikanische Düngemittelhersteller Mosaic Co. (ISIN US61945A1079 / WKN A0DK91) meldete am Dienstag nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009. Dabei gingen Umsatz und Gewinn deutlicher zurück als erwartet.
Der amerikanische Sanitärausrüster Bed Bath & Beyond Inc. (ISIN US0758961009 / WKN 884304) gab am Dienstag nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das abgelaufene vierte Fiskalquartal bekannt und konnte dabei die Gewinnerwartungen der Analysten deutlich übertreffen.
Die Alcoa Inc. (ISIN US0138171014 / WKN 850206), der weltweit größte Aluminiumhersteller, veröffentlichte am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal 2009. Damit gab der Konzern zugleich als erstes im Dow Jones gelistetes Unternehmen den Startschuss für die neue Berichtssaison. Alcoa musste dabei erneut einen Verlust ausweisen und verfehlte die Analystenerwartungen.
Der größte US-Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber Co. (ISIN US3825501014 / WKN 851204) zieht weitere Kostensenkungsmaßnahmen in Betracht. (08.04.2009/ac/n/m)
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