BP steht vor einer möglichen Neuordnung der Branche. Während die Ernennung von Meg O'Neill zur neuen Vorstandschefin ab April 2026 nun Klarheit schafft, richtet sich der Blick auf diese Woche: Am 26. Dezember endet eine Sperrfrist, die Shell bislang von einem Übernahmeversuch abhielt. Die Zusammenführung der beiden britischen Energiegiganten wäre eine historische Konsolidierung.
Die Hintergründe der Spekulation
Die Terminierung ist auffällig. BP verkündet die CEO-Nachfolge just in der Woche, in der die sogenannte "Lock-up"-Periode für Shell ausläuft. Marktbeobachter werten dies als strategische Positionierung vor einem möglichen Übernahmeszenario. Eine Fusion würde zwei der größten britischen Energiekonzerne vereinen und die globale Wettbewerbslandschaft grundlegend verändern.
Operativ zeigt sich BP stabil. Im dritten Quartal erzielte der Konzern einen Gewinn von 2,21 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 2,02 Milliarden Dollar. Parallel läuft das Aktienrückkaufprogramm auf Hochtouren: Allein am 18. Dezember erwarb BP 1,63 Millionen eigene Aktien zurück.
Portfolioumbau und erneuerbare Energien
Die strategische Neuausrichtung nimmt Fahrt auf. Bis 2027 will BP Vermögenswerte im Wert von rund 20 Milliarden Dollar veräußern. Dazu gehört auch ein möglicher Verkauf oder Spin-off der Schmierstoffmarke Castrol.
Gleichzeitig baut der Konzern sein Engagement in erneuerbaren Energien aus. BP's Lightsource-Sparte gründete ein Joint Venture mit Petrobras in Brasilien für eine Solarpipeline von 1 bis 1,5 Gigawatt. BP hält 49,99 Prozent der Anteile.
Ölpreise erholen sich – vorerst
Der Rohölmarkt zeigt am Montag wieder Stärke. Brent-Öl stieg um 1,14 Prozent auf 61,61 Dollar je Barrel, WTI notiert bei 57,61 Dollar. Verantwortlich sind verschärfte geopolitische Spannungen: Die USA intensivieren ihre Sanktionen gegen venezolanische Ölexporte und beschlagnahmten mehrere Tanker. Zudem bleiben die Spannungen zwischen Israel und Iran erhöht.
Allerdings bleibt die fundamentale Lage herausfordernd. Die US-Produktion erreichte Ende 2025 mit 13,84 Millionen Barrel pro Tag ein Rekordniveau. Analysten befürchten für 2026 ein Überangebot, das signifikante Preissteigerungen begrenzen dürfte.
Am 26. Dezember endet die Shell-Sperrfrist. Bis dahin dürfte die Volatilität bei BP erhöht bleiben.
BP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BP-Analyse vom 22. Dezember liefert die Antwort:
Die neusten BP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Dezember erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 6,568 € | 6,552 € | 0,016 € | +0,24% | 27.04./19:52 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| GB0007980591 | 850517 | 7,01 € | 4,00 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
6,568 € | +0,24% | 19:49 |
| Düsseldorf | 6,55 € | +0,58% | 19:31 |
| Stuttgart | 6,578 € | +0,55% | 19:16 |
| Hamburg | 6,592 € | +0,37% | 24.04.26 |
| Xetra | 6,604 € | +0,32% | 17:35 |
| Frankfurt | 6,54 € | +0,31% | 18:36 |
| Hannover | 6,575 € | -0,26% | 08:03 |
| Nasdaq OTC Other | 7,615 $ | -0,33% | 24.04.26 |
| München | 6,581 € | -0,48% | 08:00 |
|
| Antw. | Thema | Zeit |
| 19386 | BP Group | 10:54 |
| 43 | BP im Wandel | 02.08.22 |
| 3606 | Der Doomsday Bären-Thread | 05.12.21 |
| 170 | BP on the long run 850517 | 25.04.21 |
| 143 | Ist BP unterbewertet? | 25.04.21 |









