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Ausblick: Die Märkte am Morgen




10.10.08 08:20
aktiencheck.de

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nach einer erneut heftigen Berg- und Talfahrt haben sich letztendlich einmal mehr die Bären auf dem Frankfurter Parkett durchsetzen können. Der DAX verlor gestern bis Handelsschluss 2,53 Prozent auf 4.887,00 Indexpunkte (XDAX: 4.666,70 Punkte; -6,06 Prozent). Deutlich besser lief es für den MDAX mit einem Aufschlag von 0,12 Prozent auf 5.711,66 Zähler. Der Auftakt der Wall Street war verheißungsvoll. Nach der schwachen Vortagesentwicklung zog der Dow Jones kurz nach Handelsstart in der Spitze um gut 2 Prozent an. Zum Sitzungsende in Deutschland lag das Aktienbarometer allerdings wieder mit 0,7 Prozent im Minus.

Im Finanzsektor gewannen Titel der Commerzbank an der Indexspitze 8 Prozent. Außerdem verfestigten sich die HRE um 7 Prozent und die Deutsche Postbank um 1,9 Prozent. Die zuletzt arg unter die Räder gekommene Aktie des Düngemittelherstellers K+S zog daneben um 3,3 Prozent an. ThyssenKrupp schlossen mit 2,8 Prozent im Plus, nachdem der luxemburgische Mitbewerber ArcelorMittal seine EBITDA-Prognose für das dritte Quartal bekräftigt hat. Mit im oberen Indexdrittel fanden sich außerdem Siemens mit +3,2 Prozent und METRO mit +1,8 Prozent.

Papiere des Energieriesen E.ON brachen um 10,7 Prozent ein. Versorger standen gestern europaweit unter Druck. Zusätzlich hat hier ein Pressebericht belastet, demzufolge der Konzern bei seinem im vergangenen Jahr gefeierten Einstieg in Russlands Strommarkt auf ernste Probleme stößt. Für RWE ging es um 8 Prozent nach unten. Ungeachtet der unerwartet guten Quartalszahlen des Computer-Konzerns IBM verloren Infineon am Indexende 13,7 Prozent. Weitere Verlierer waren mitunter BMW (-5 Prozent) und die Deutsche Bank (-4,4 Prozent). SAP gaben 2 Prozent ab. Einem Zeitungsartikel zufolge hat der Software-Konzern auf die anhaltende Finanzkrise reagiert und ein Sparprogramm angekündigt.

Im MDAX schoss die Premiere-Aktie nach den heftigen Verlusten der vergangenen Tage um 17,7 Prozent nach oben. Das Schlusslicht bildeten gestern Südzucker mit -6,5 Prozent. Im SDAX gewannen Papiere der IKB fast 20 Prozent. Der Finanzkonzern hat seinen Verlust im abgelaufenen Quartal ausgeweitet.

Der Markt heute:

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Verlusten starten. L&S rechnet zu Handelsbeginn mit 4.794 Punkten.

Konjunktur- und Wirtschaftstermine:

In Deutschland stehen heute das DIW Konjunkturbarometer, die Insolvenzen und Rohstahlproduktion zur Veröffentlichung an. Ferner wird in Frankreich und Italien die Industrieproduktion bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Ein- und Ausfuhrpreise, Handelsbilanz sowie der Staatshaushalt gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Quartalszahlen stehen heute bei Audiovox Corp., General Electric Co., Host Hotels & Resorts Inc. und CeoTronics AG an.

Die US-Börsen:

Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Donnerstag mit Verlusten. Während der Dow Jones mit 8.579,19 Punkten um 7,33 Prozent abnahm, ging die NASDAQ um 5,47 Prozent auf 1.645,12 Zähler zurück. Die Futures notieren derzeit im Minus. Gegen 08:00 Uhr tendiert der NASDAQ Future bei 1.251 Punkten (-1,6 Prozent) und der S&P Future bei 891 Zählern (-2,3 Prozent).

Devisen, Gold und Rohstoffe:

Brent Oil: 87,27 Dollar; Euro: 1,3543 Dollar; Gold: 912,75 Dollar

Wichtige Meldungen:

Die amerikanische Prudential Financial Inc. (ISIN US7443201022 / WKN 764959) veröffentlichte am Donnerstag erste Zahlen zum dritten Quartal 2008. Der zweitgrößte Lebensversicherer in den USA geht dabei aufgrund der Finanzmarktkrise von Belastungen aus.

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton S.A. (ISIN FR0000121014 / WKN 853292) gab am Donnerstag seine Umsatzzahlen für das ersten neun Monate 2008 bekannt.

Die Fluggesellschaft Northwest Airlines Corp. (ISIN US6672804084 / WKN A0MTCR) kündigte am Donnerstag eine erneute Senkung der Kerosin-Aufschläge im Frachtgeschäft an.

Der amerikanische Pharmakonzern Mylan Inc. (ISIN US6285301072 / WKN 868270) hat sich günstigere Konditionen zur Refinanzierung gesichert. (10.10.2008/ac/n/m)







 
 
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