Der Ruf des App Stores als unknackbare Festung bekommt Risse. Kurz vor der Vorlage der Quartalszahlen haben Cybersicherheitsforscher eine raffinierte Malware-Kampagne aufgedeckt, die gezielt Krypto-Anleger ins Visier nimmt. Für Apple kommt der Vorfall zur Unzeit.
Sicherheitslücke bei digitalen Wallets
Unter dem Namen "FakeWallet" schleusten Betrüger 26 bösartige Anwendungen an den Kontrollmechanismen des Konzerns vorbei. Die Programme gaben sich als bekannte Dienste wie MetaMask, Coinbase oder Ledger aus. Ihr Ziel war der Diebstahl von Wiederherstellungsphrasen und privaten Schlüsseln.
Einige Varianten nutzten optische Zeichenerkennung, um sensible Daten direkt vom Bildschirm abzugreifen. Die Kampagne konzentrierte sich primär auf den chinesischen Markt. Apple reagierte nach der Entdeckung und entfernte die betroffenen Anwendungen weitgehend aus dem Store.
Hardware-Zyklen und Marktreaktion
Abseits der Software-Probleme durchläuft das Produktportfolio eine ungewöhnliche Phase. Das aktuelle Apple TV 4K wartet seit über drei Jahren auf ein Update. Im Gegensatz dazu sorgt der Mac mini dank Open-Source-Projekten wie "OpenClaw" für eine unerwartet hohe Nachfrage. Auch das kürzlich eingeführte MacBook Neo dürfte erste Spuren in der Bilanz hinterlassen.
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An der Börse reagieren Investoren gelassen auf die Sicherheitslücke. Die Aktie pendelt aktuell um die Marke von 232 Euro und hält damit einen komfortablen Abstand zur 50-Tage-Linie. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein solides Plus von rund 27 Prozent auf der Anzeigetafel.
Hohe Erwartungen an die Quartalszahlen
Der Fokus des Marktes richtet sich nun auf den 30. April. Das Management stellt für das abgelaufene zweite Geschäftsquartal ein Umsatzwachstum von bis zu 16 Prozent in Aussicht. Analysten rechnen mit Gesamterlösen am oberen Ende der Zielspanne von knapp 111 Milliarden US-Dollar.
Die Konsensschätzungen für die wichtigsten Segmente fallen ambitioniert aus:
* Gewinn je Aktie: 1,91 US-Dollar erwartet (Vorjahr: 1,65 US-Dollar)
* iPhone-Umsatz: Prognose liegt bei 56,5 Milliarden US-Dollar
* Services-Sparte: 30 Milliarden US-Dollar erwartet
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Die Wall Street bleibt angesichts dieser Aussichten mehrheitlich optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 295 US-Dollar. Mit Barreserven im dreistelligen Milliardenbereich spekulieren Marktbeobachter auf eine Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms oder eine höhere Dividende. Konkrete Antworten auf diese Kapitalfragen sowie Details zur Bewältigung der Malware-Attacke liefert das Management am kommenden Dienstag beim offiziellen Earnings Call.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 270,94 $ | 273,44 $ | -2,50 $ | -0,91% | 24.04./23:38 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US0378331005 | 865985 | 288,60 $ | 193,25 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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231,15 € | -1,20% | 24.04.26 |
| München | 230,40 € | -0,78% | 24.04.26 |
| AMEX | 271,29 $ | -0,84% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 270,94 $ | -0,91% | 24.04.26 |
| NYSE | 270,98 $ | -0,93% | 24.04.26 |
| Hannover | 231,35 € | -1,01% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 231,55 € | -1,07% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 230,35 € | -1,14% | 24.04.26 |
| Xetra | 231,35 € | -1,22% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 230,70 € | -1,33% | 24.04.26 |
| Hamburg | 230,50 € | -1,37% | 24.04.26 |
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