AVZ Minerals steht vor wegweisenden Wochen. Mit einer frischen Kapitalspritze im Rücken bereitet sich das Unternehmen auf das Ende einer entscheidenden rechtlichen Stillhaltefrist Ende Februar vor. Können die neuen Mittel den Weg für eine Lösung im langwierigen Streit um das Manono-Projekt ebnen?
Die wichtigsten Eckpunkte der aktuellen Lage:
* 20 Millionen US-Dollar Finanzierung vollständig erhalten.
* 27. Februar 2026: Ablauf der Aussetzung des ICSID-Schiedsverfahrens.
* 70 % Beteiligung am Manono-Projekt durch ICC-Urteil bestätigt.
* Laufende ASIC-Verfahren wegen Verletzung von Offenlegungspflichten.
Finanzierung der Rechtsstreitigkeiten
Am 15. Januar bestätigte das Unternehmen den vollständigen Erhalt einer Finanzierungsfazilität über 20 Millionen US-Dollar von seinem Partner Suzhou CATH Energy Technologies. Diese Kapitalspritze basiert auf einer Vereinbarung vom Vorjahr und sichert das Betriebskapital für die kommenden zwölf Monate.
Die Mittel sind primär für die laufenden Betriebskosten und die erheblichen Rechtsausgaben vorgesehen. Da sich das Unternehmen in mehreren juristischen Auseinandersetzungen um das Manono-Projekt in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) befindet, signalisiert dieser Zufluss ein anhaltendes Vertrauen der Kerninvestoren trotz der langwierigen Verfahren.
Fristen und Urteile
Ein zentraler Termin für die weitere Entwicklung ist der 27. Februar. An diesem Tag läuft die Aussetzung des Verfahrens beim Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) ab. Diese Pause wurde gewährt, um Raum für Vergleichsgespräche und Verhandlungen über die Projektfinanzierung zu schaffen.
Rückblickend konnte AVZ Minerals im Jahr 2025 bereits wichtige juristische Teilerfolge verbuchen. Im Juli bestätigte die Internationale Handelskammer (ICC) den rechtmäßigen Erwerb eines 10-Prozent-Anteils an Dathcom Mining, was den Anspruch auf eine Mehrheitsbeteiligung von mindestens 70 % am Gesamtprojekt festigte. Bereits im März 2025 wurde dem staatlichen kongolesischen Unternehmen Cominière auferlegt, Schadensersatz in Höhe von 39,1 Millionen Euro nebst Zinsen zu leisten, da gegen die Joint-Venture-Vereinbarung verstoßen wurde.
Regulatorischer Druck und Wettbewerb
Trotz der Erfolge vor Schiedsgerichten bleibt das regulatorische Umfeld schwierig. Die australische Aufsichtsbehörde ASIC hat im November 2025 ein Verfahren vor dem Bundesgericht eingeleitet. Dabei geht es um den Vorwurf, das Unternehmen habe seine kontinuierlichen Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit den Rechtsstreitigkeiten in der DRK verletzt.
Zudem verschärft sich die Situation vor Ort in Afrika. Der Wettbewerber Zijin Mining, der Ende 2024 eine Bergbaulizenz für einen Teil des umstrittenen Geländes erhielt, verfolgt ambitionierte Ziele. Das Unternehmen hat den Produktionsstart für das laufende erste Quartal 2026 angekündigt.
Da AVZ Minerals bereits im Mai 2024 von der australischen Börse (ASX) gestrichen wurde, konzentriert sich die Unternehmensführung aktuell vollständig auf die Sicherung der Vermögenswerte und die rechtliche Klärung. Mit dem Ablauf der ICSID-Frist am 27. Februar wird sich zeigen, ob eine außergerichtliche Einigung erzielt wurde oder die juristische Auseinandersetzung in eine neue Phase tritt.
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