Warburg Research sieht bei 2G Energy den Übergang vom Nischenanbieter zum Wachstumswert. Grundlage sind zwei Kräfte: eine jetzt konkret geplante Ausschreibung neuer Gaskraftwerke und ein erwarteter Nachfrageboom aus Rechenzentren. Kann der kombinierte Effekt die angekündigten Umsatzsprünge tatsächlich liefern? Die kommenden Monate werden entscheidend sein.
- Warburg prognostiziert zusätzliches Umsatzpotenzial von 500–1.000 Mio. EUR (2027–2030).
- Bundesregierung/EU: Ausschreibung von 12 GW in 2026, weitere 21–26 GW für 2027 geplant; Bereitstellung bis 2031.
- Data-Center-Segment: Erste „Big Ticket“-Orders >100 MW erwartet; erste Erlöse sollen Q4 2026 wirksam werden.
Was Warburg erwartet
Die Kernaussage von Warburg ist klar: Politische Planungssicherheit verwandelt Nachfrage in Auftragspotenzial. Die 12-GW-Ausschreibung, die 2026 starten soll, eröffnet konkrete Chancen für Hersteller von KWK-Anlagen. Warburg rechnet deshalb mit einem zusätzlichen Umsatzvolumen im hohen dreistelligen Millionenbereich zwischen 2027 und 2030.
2G bringt einen klaren Vorteil mit: Die Anlagen sind bereits „H2-ready“ und lassen sich später auf grünen Wasserstoff umstellen. Das entspricht genau dem Wunsch vieler Entscheidungsträger, Gaskraftwerke als Brückentechnologie mit langfristiger Perspektive zu fördern.
Rechenzentren als zweiter Treiber
Parallel dazu wächst der Bedarf großer Rechenzentren nach dezentraler Eigenstromversorgung. Betreiber suchen häufig Lösungen außerhalb des überlasteten öffentlichen Netzes. Marktteilnehmer erwarten daher Bestellungen im Bereich von Hunderten Megawatt, konkret erstmalig Aufträge über 100 MW.
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Warburg verweist darauf, dass erste nennenswerte Erlöse aus diesem Segment bereits im vierten Quartal 2026 auftauchen könnten. Kommen diese Großaufträge, würde das die Umsatzbasis deutlich verbreitern und die Abhängigkeit von reinen Förderzyklen reduzieren.
Kurzer Blick auf die Marktlage und Ausblick
Aktueller Kurs: 33,10 €; YTD: -10,66 %. Das zeigt, dass die Marktpreise die von Warburg skizzierte Neubewertung noch nicht vollständig eingepreist haben.
Entscheidend bleibt die Realisierung der Ausschreibungen und der Abschluss der erwarteten Data-Center-Aufträge. Bestätigen sich beides in den nächsten Quartalen, stützt das die Prognose von 500–1.000 Mio. EUR Zusatzumsatz und rechtfertigt eine Neubewertung des Titels. Bleiben Großaufträge aus oder verzögert sich die Ausschreibung, dürfte die Neubewertung ausbleiben.
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| 48,56 € | 46,78 € | 1,78 € | +3,81% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0HL8N9 | A0HL8N | 49,26 € | 24,90 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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48,00 € | +4,17% | 17.04.26 |
| Hamburg | 48,98 € | +4,84% | 17.04.26 |
| München | 48,04 € | +4,71% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 47,72 € | +4,47% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 47,52 € | +3,94% | 17.04.26 |
| Xetra | 48,56 € | +3,81% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 48,00 € | +3,23% | 17.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
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