Die meistgehandelten strukturierten Wertpapiere vom 19.01.26 (Bayer, K+S, Silber)
19.01.26 14:43
EUWAX Trends

Die meistgehandelten Hebelprodukte
1. Optionsschein – Bayer: US Supreme Court prüft Glyphosat-Fall Durnell
Bayer begrüßt die Entscheidung des US Supreme Court, den Glyphosat-Fall Durnell zur Prüfung anzunehmen. In dem Fall hatte der Kläger John Durnell das Unternehmen auf Schadenersatz verklagt, weil auf dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup seiner Ansicht nach ein Warnhinweis zu Gesundheitsrisiken fehlte. Im Fokus steht die Frage, ob bundesstaatliches Recht über dem Bundesrecht der USA steht, insbesondere bei Warnhinweisen zu glyphosathaltigen Produkten.
Das Unternehmen erwartet eine Entscheidung bis Juni 2026. Der oberste Rechtsvertreter der US-Regierung vor dem Supreme Court, der sogenannte Solicitor General, hatte die Annahme explizit befürwortet, um widersprüchliche Urteile verschiedener Berufungsgerichte zur Vorherrschaft von Bundesrecht zu klären. Der Ausgang könnte Signalwirkung für rund 67.000 vergleichbare Fälle haben, die sich in Rückstellungen des Konzerns widerspiegeln. Hintergrund der Streitigkeit ist die Belastung aus der Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 und die daraus resultierenden Klagen wegen Gesundheitsrisiken, die im Zusammenhang mit dem Produkt geltend gemacht werden.
Im Handel an der Börse Stuttgart kaufen Anleger heute überwiegend einen Discount-Optionsschein (Call) auf Bayer. Der Hebel beträgt 4,81, das Aufgeld p.a. 0,15 %. Die maximale Auszahlung ist auf 0,50 EUR begrenzt. Cap und Basispreis liegen bei 46,50 EUR bzw. 41,50 EUR. Die Fälligkeit ist am 25. Juni 2026. Die Bayer-Aktie notiert aktuell bei 44,35 Euro.
2. Optionsschein – K+S: Schwache Zahlen von Mosaic belasten
Die Aktie von K+S ist am Freitag unter Druck geraten. Hintergrund waren die jüngsten Quartalszahlen des US-Konkurrenten Mosaic, die Sorgen um die gesamte Branche schüren. Mosaic meldete für das vierte Quartal 2025 einen deutlichen Nachfragerückgang bei Phosphaten in Nordamerika – die Liefermengen sanken um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Geschäft mit Kali war rückläufig. Ursächlich sind unter anderem ungünstige Witterungsbedingungen sowie ökonomischer Druck auf Landwirte.
Hinzu kommt eine schwächere Marktentwicklung in Brasilien, wo Mosaic von Kreditengpässen und intensivem Preisdruck berichtet. Die Herausforderungen wirken sich auf die gesamte Branche aus und setzen auch K+S unter Druck. Anleger befürchten, dass sich die schwache Nachfrage und das schwierige Marktumfeld negativ auf die Geschäftsentwicklung von K+S auswirken könnten.
An der Börse Stuttgart kaufen die Anleger heute verstärkt einen Discount-Optionsschein (Call) auf den Basiswert K+S. Der Hebel beträgt 31,79, das jährliche Aufgeld 3,15 %. Basispreis und Cap betragen 14,00 EUR bzw. 15,00 EUR. Die Fälligkeit ist am 26. Juni 2026. Die Aktie von K+S notiert aktuell bei 13,36 Euro.
3. Knock-Out-Call – Silber: Geopolitische Unsicherheiten treiben Nachfrage weiter an
Zum Wochenstart hat der Silberpreis erneut neue Höchststände erreicht. Die Eskalation des Grönland-Konflikts zwischen den USA und Europa sowie die von US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle gelten laut Marktbeobachtern als Haupttreiber. Silber stieg im Handel an der Börse Stuttgart zwischenzeitlich auf 94,09 US-Dollar und damit auf Rekordniveau.
Neben seiner Funktion als Edelmetall profitiert Silber aktuell auch von der starken industriellen Nachfrage aus Sektoren wie KI, Robotik und Energie. Marktteilnehmer berichten zudem von anhaltend großer Aktivität privater Investoren, was die Kursschwankungen zusätzlich verstärken kann.
Anleger an der Börse Stuttgart nehmen heute Gewinne mit und verkaufen mehrheitlich einen Open-End Knock-Out Call auf Silber. Der Hebel beträgt 14,18, der absolute Abstand zur Knock-Out-Barriere liegt bei 6,75 US-Dollar (7,24 %). Das jährliche Aufgeld beträgt 0,01 %.
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