Kolumnist: EUWAX Trends

Die meistgehandelten strukturierten Wertpapiere vom 17.03.26 (K+S, WTI Light, Hannover Rück)




17.03.26 16:40
EUWAX Trends


Die meistgehandelten Hebelprodukte


1. Optionsschein – K+S erreicht oberes Ende der EBITDA-Prognose


K+S hat die Geschäftszahlen für das Jahr 2025 vorgelegt. Das EBITDA – das operative Ergebnis vor Abschreibungen – erreichte mit 613 Mio. Euro laut Unternehmensangaben das obere Ende der ursprünglichen Prognosespanne. Der bereinigte freie Cashflow lag mit 29,1 Mio. Euro über den Erwartungen der Analysten (22,8 Mio. Euro), jedoch deutlich unter dem Vorjahreswert von 62,4 Mio. Euro. 
Das bereinigte Konzernergebnis lag bei -1,13 Mrd. Euro. Grund dafür war eine rein buchhalterische Wertkorrektur in Höhe von 1,575 Mrd. Euro im Bereich Kali- und Magnesiumprodukte – tatsächliche Geldabflüsse waren damit nicht verbunden. Ohne diesen Sondereffekt hätte das bereinigte Konzernergebnis laut K+S bei +125,5 Mio. Euro gelegen. 
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 7 Cent je Aktie vor. Für 2026 erwartet K+S ein EBITDA zwischen 600 und 700 Mio. Euro sowie einen mindestens ausgeglichenen bereinigten freien Cashflow. Das Unternehmen rechnet mit steigender weltweiter Nachfrage nach Kali und verweist auf bereits leicht gestiegene Preise in Brasilien zu Jahresbeginn.
An der Börse Stuttgart kaufen die Anleger heute vermehrt einen Discount-Optionsschein (Call) auf K+S. 


 


2. Knock-Out-Call – WTI Light: IEA setzt größte Ölreserven-Freigabe der Geschichte um


Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ein Update zur größten jemals koordinierten Freigabe strategischer Ölreserven gegeben. Laut IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol ist die aktuelle Versorgungsstörung durch den Konflikt im Nahen Osten die größte in der Geschichte des globalen Ölmarktes – sie übertrifft laut IEA sogar den Ölschock von 1973. Die IEA-Mitgliedsländer stellen rund 400 Millionen Barrel aus ihren strategischen Ölreserven bereit: rund 196 Millionen aus Nord- und Südamerika, über 100 Millionen aus dem asiatisch-pazifischen Raum und eine ähnlich hohe Menge aus Europa. Die Maßnahme habe laut Birol eine beruhigende Wirkung auf die Märkte gezeigt. Allerdings betonte er, dass die Freigabe keine dauerhafte Lösung darstelle – entscheidend sei die Wiederaufnahme des Transits durch die Straße von Hormus. Auch nach der Freigabe verblieben noch über 1,4 Milliarden Barrel in den Notfallreserven. 
Birol zufolge sind besonders Schwellen- und Entwicklungsländer in Süd- und Südostasien von Versorgungsengpässen und Preisanstiegen betroffen – dort seien bereits Notmaßnahmen auch für Kochbrennstoffe ergriffen worden. Zusätzlich zur koordinierten Aktion der IEA-Mitgliedsländer signalisierten Indien, Kolumbien, Singapur, Thailand und Vietnam Unterstützung für die Maßnahmen.
An der Börse Stuttgart kaufen die Anleger heute vermehrt einen Knock-Out-Call auf einen Future-Kontrakt auf das US-Leichtöl WTI Light Sweet Crude Oil, der an der Warenterminbörse New York Mercantile Exchange (NYMEX) gehandelt wird. 


Zum Knock-Out-Call


 


3. Optionsschein – Hannover Rück hebt Dividende um 39 Prozent an


Die Hannover Rück hat für das Geschäftsjahr 2025 einen Nettokonzerngewinn von 2,6 Mrd. Euro erzielt – ein Anstieg um 13,4 % gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 5,7 % auf 3,5 Mrd. Euro. Die Eigenkapitalrendite erreichte 21,4 % und lag damit über dem strategischen Zielwert von mehr als 14 %. 
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 12,50 Euro je Aktie vor, was einem Anstieg von 39 % entspricht. Die Ausschüttungsquote steigt auf 57 % und folgt damit der neuen Dividendenpolitik. Die Belastung durch Großschäden blieb mit 1,725 Mrd. Euro unter dem erwarteten und budgetierten Wert von 2,1 Mrd. Euro, wobei die Waldbrände in Kalifornien Anfang 2025 mit 595 Mio. Euro den größten Einzelschaden darstellten. 
Die Hannover Rück übertrifft die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen: Die Kapitalbedeckungsquote lag bei 256 % und damit über dem unternehmenseigenen Schwellenwert von mehr als 200 %. Für 2026 erwartet das Unternehmen einen Nettokonzerngewinn von mindestens 2,7 Mrd. Euro.
An der Börse Stuttgart kaufen die Anleger heute vermehrt einen Optionsschein (Call) auf die Hannover Rück. 


Zum Optionsschein


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