Im Vorfeld der voraussichtlichen Zinswende in Europa, auf welche EZB-Chefin Christine Lagarde die Marktteilnehmer für Juni vorbereitet hat, konnte der DAX zum Ende der vergangenen Woche auf ein neues Allzeithoch klettern. Schließlich gehen die Anleger davon aus, dass es nicht bei einer Zinssenkung bleiben wird. Mit nachgebenden Zinsen gewinnt der Aktienmarkt an Attraktivität. Es verwundert daher nicht, dass die Anleger bereits im Vorfeld der Zinswende in Europa bei den Dividendentiteln zugegriffen haben und den DAX seit dem vergangenen Herbst um fast 30 Prozent nach oben getrieben haben. Nun stellt sich die Frage, ob die Rally nicht allmählich ermüdet und die Aktien von den „starken“ in die „schwachen“ Hände wechseln, wie es André Kostolany einst so treffend beschrieben hat!
Am Dienstag wird es spannend!
Der Weg zur besseren Rendite
In Europa sind die Währungshüter offenbar zuversichtlicher, was die weitere Abschwächung der Inflation angeht. Schließlich ist davon auszugehen, dass nach dem ersten Zinsschritt nach unten weitere folgen werden. Sollte dieses Szenario wahrscheinlicher werden, ist auch davon auszugehen, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar schwächer tendiert. Schließlich sucht sich das Geld bekanntlich immer den Weg zur besseren Rendite, so dass der Weg vom Euro in den US-Dollar den Greenback stärken und den Euro schwächen würde.
Viel Erfolg in der kommenden Börsenwoche
Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
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