Der Ukrainekrieg treibt die Preise für Düngemittel in die Höhe.
Davon profitiert K+S, so dass sich auch das Kursziel von JP
Morgan für den Konzern ändert. Bereits vor wenigen Tagen hatte
das Geldhaus seine Empfehlung von "Verkaufen" auf "Kaufen"
geändert und dabei das Kursziel von 12,50 Euro auf 44,50 Euro
erhöht. Während die hohen Energiepreise in vielen Branchen für
einen Gewinneinbruch sorgen, erhält der Bergbaukonzern K+S in
seinem Düngemittelgeschäft durch die gestiegenen Preise
erheblichen Rückenwind. Das Management gab auch bekannt, dass im
laufenden Geschäftsjahr ein deutlich höherer Gewinn als
ursprünglich bekanntgegeben erreicht werden kann. Die
Ebitda-Prognose für das laufende Geschäftsjahr wurde von 1,9
Milliarden Euro auf 2,6 Milliarden Euro angehoben. Dabei beruht
die Prognose auf der Annahme, dass es nicht zu
Produktionsunterbrechungen infolge einer Gasmangellage kommt.
Erdgas macht rund 80 Prozent der Herstellungskosten aus.
.
Zum Chart
.
Der Chart zeigt, dass der moderate Aufwärtstrend beginnend mit
Ende Mai 2021 von einem steileren Aufwärtstrend Anfang Februar
20222 abgelöst wurde. Die Drohkulisse vor dem russischen
Einmarsch in die Ukraine warf dabei schon ihren Schatten voraus.
Durch das gestern nach oben revidierte Ebitda notierte der Kurs
auf einem Niveau, welches schon Ende Juni 2015 bei 36,46 Euro
erreicht wurde. Abhängig davon, wie lange der größte
Düngemittelexporteur Russland vom Markt ausgeschlossen wird,
sollte auch der K+S Kurs weiter nach oben streben und vielleicht
das von JP Morgan postulierte Ziel bei 44,50 Euro erreichen.
Dies würde einem ungehebelten Potenzial von rund 30 Prozent
entsprechen. Versorgungsengpässe und hohe Energiepreise bildeten
ein positives Umfeld für Düngemittelkonzerne, das 2022 prägen
werde und vielleicht auch noch 2023 gute Geschäfte ermöglichen
wird.
| K+S AG (Tageschart in Euro) | Tendenz: ![]() |
|---|---|
|
|
| Wichtige Chartmarken | |
|---|---|
| Widerstände: | 36,46 // 40,01 Euro |
| Unterstützungen: | 28,95 // 23,74 Euro |
Die Aktie des Bergbau-Konzerns und Düngemittelherstellers K+S
hat bis dato einen Lauf hinter sich. Der Ukrainekrieg und der
damit einhergehende Marktausschluss des größten
Düngemittel-Exporteurs Russland treibt die Weltmarktpreise und
beschert K+S ein prognostiziertes Plus des Ebitda von rund 37
Prozent in diesem Jahr. Auch der Aktienkurs von K+S feiert sein
Comeback und wird von JP Morgan gar bei 44,50 Euro gesehen.
.
Mit einem Open End Turbo Long auf die K+S AG (WKN MD27NC)
könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs
erwarten, überproportional durch einen Hebel von 2,39
profitieren. Das Ziel sei bei 41,00 Euro angenommen (1,39 Euro
beim Turbo). Der Abstand zur Knock Out-Barriere beträgt gemessen
vom Schlusskurs 40,10 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative
Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines
risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 28,85 Euro platziert werden. Im
Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,27
Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das
Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.
| Strategie für steigende Kurse | ![]() |
|||
|---|---|---|---|---|
| WKN: | MD27NC | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 14,35 - 14,45 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 20,59 Euro | Basiswert: | K+S AG | |
| KO-Schwelle: | 20,59 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 34,69 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 1,39 Euro | |
| Hebel: | 2,39 | Kurschance: | + 75 Prozent | |
| Quelle: Morgan Stanley | ||||
Urheberrecht / Bildmaterial:
Wir verwenden Bildmaterial von folgenden Anbietern:
www.fotolia.de
www.istockphoto.de
Wir verwenden Charts von folgenden Anbietern:
www.tradesignalonline.de
www.market-maker.de
Interessenkonflikt
Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:
Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Deutschen Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.
Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit
ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von
Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in
den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten
Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit
eines Interessenskonfliktes.
Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung
journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur
wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen
Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.
Haftungsausschluss
Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.










