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Kolumnist: EUWAX Trends

Fed dämpft die Zinshoffnungen




02.02.24 12:57
EUWAX Trends


In den USA läuft die Berichtssaison allmählich auf Hochtouren. Reihenweise präsentieren die Unternehmen ihre Quartalszahlen. Allerdings fallen die bisherigen Ergebnisse durchwachsen aus. Dennoch konnten zahlreiche große US-Techs auf neue Rekordmarken klettern, wie etwa Nvidia oder Microsoft, das inzwischen auch das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt geworden ist - vor Apple. Auch der Dow Jones und der S&P 500 klettern in dieser Woche erneut auf neue Rekordstände, zuvor war es auch der Nasdaq 100. Einen Dämpfer erfuhren die US-Börsen allerdings zur Wochenmitte durch den Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, der die Euphorie um eine schnelle Leitzinssenkung enttäuschte. Die Fed hatte am Mittwoch die Leitzinsen auch unverändert gelassen. Perspektivisch bleiben Zinssenkungen aber auf der Investorenagenda 2024, denn es scheint so, dass es der Fed gelungen ist, die Inflation abzuschwächen. Dadurch ergeben sich Spielräume für eine expansivere Geldpolitik.


Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:

Tesla


An der Spitze im Handel mit Auslandsaktien steht diese Woche die Tesla-Aktie mit 464 ausgeführten Orders. Der Titel steht seit Jahresanfang mächtig unter Druck und verliert mehr als 20 Prozent. Abhilfe konnten auch die jüngsten Quartalszahlen nicht schaffen. Wachstumsraten von 30 oder gar 50 Prozent bei Umsatz oder Gewinn gehören bei Tesla wohl der Vergangenheit an. Das zeigen zumindest die 2023er-Geschäftszahlen. Die Konkurrenz wächst, vor allem in und aus China. Der Umsatz legte 2023 zwar zu, doch das operative Ergebnis ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Tesla-Chef Elon Musk nannte außerdem kein konkretes Volumenziel für das laufende Jahr.


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LVMH


Die zweitmeistgehandelte Auslandsaktie der Woche ist LVMH mit 439 Preisausführungen. Der Luxusgüterhersteller schnitt beim Umsatz 2023 mit einem Zuwachs von 9 Prozent besser als erwartet ab, allerdings lag die Gewinnsteigerung von 8 Prozent für das vergangene Jahr etwas unter den Analystenerwartungen. Trotz des aktuell schwierigen Umfelds geht LVMH von weiteren Zuwächsen für 2024 aus und gibt damit eine zuversichtliche Prognose ab. Anleger honorieren diese Entwicklung und kaufen die Aktie. Seit Jahresbeginn kann LVMH um mehr als zehn Prozent zulegen.


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