Euwax Trends: BAE Systems steigert Gewinn und Auftragsbestand - Erholung bei Gold nach turbulentem März
01.04.26 15:07
EUWAX Trends

Die meistgehandelten Hebelprodukte
1. Knock-Out-Call – BAE Systems steigert Gewinn und Auftragsbestand
Der britische Verteidigungskonzern BAE Systems hat für das Geschäftsjahr 2025 Rekordzahlen vorgelegt.
Der Umsatz stieg laut einer Unternehmensmeldung um 10 Prozent auf 30,7 Milliarden Pfund, das bereinigte operative Ergebnis legte um 12 Prozent auf 3,3 Milliarden Pfund zu. Das organische Wachstum betrug 9 Prozent, die Umsatzrendite verbesserte sich von 10,6
auf 10,8 Prozent. Der Free Cashflow lag bei 2,2 Milliarden Pfund.
Der Auftragsbestand wuchs um 5,8 Milliarden Pfund auf den Rekordwert von 83,6 Milliarden Pfund. Allein im Berichtsjahr gingen Neuaufträge über 36,8 Milliarden Pfund ein. Großbritannien und die Türkei vereinbarten die Lieferung von 20 Typhoon-Kampfflugzeugen
samt Waffenpaket – erwartetes Volumen für BAE Systems: 4,6 Milliarden Pfund. Norwegen wählte die Type-26-Fregatte für sein künftiges Kriegsschiffprogramm. Das zwischenstaatliche Abkommen über 10 Milliarden Pfund ist laut BAE Systems das wertmäßig größte britische
Kriegsschiff-Exportgeschäft aller Zeiten. Hinzu kommt ein 1,2-Milliarden-US-Dollar-Vertrag mit der US Space Force: BAE Systems soll als Hauptauftragnehmer eine Satellitenkonstellation zur weltraumgestützten Raketenverfolgung entwickeln und bauen.
Die Dividende wurde um 10 Prozent auf 36,3 Pence je Aktie angehoben. Zusammen mit Aktienrückkäufen über 502 Millionen Pfund flossen insgesamt 1,5 Milliarden Pfund an die Anteilseigner zurück. Für 2026 stellt BAE Systems ein Umsatzwachstum von 7 bis 9 Prozent
und ein EBIT-Plus von 9 bis 11 Prozent in Aussicht.
An der Börse Stuttgart kaufen Anleger heute verstärkt einen Knock-Out-Call
auf BAE Systems.
2. Knock-Out-Call – Gold: Erholung nach turbulentem März
Der Goldpreis notiert am Dienstagnachmittag bei rund 4.760 US-Dollar je Feinunze – ein Plus von rund 1,4 Prozent zum Vortag. Rückenwind liefern ein nachgebender US-Dollar und rückläufige Marktzinsen. Auslöser sind Signale einer möglichen Deeskalation im Irankonflikt – US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, die USA könnten ihren Militäreinsatz im Iran in zwei bis drei Wochen beenden. Der Greenback, der wochenlang als Fluchtwährung gefragt war, verliert damit an Stärke.
Die leichte Erholung folgt auf einen Rücksetzer im März: Ende Januar hatte Gold noch ein Allzeithoch bei 5.417,60 US-Dollar auf Schlusskursbasis markiert – im Tagesverlauf waren es sogar 5.594,70 US-Dollar. Doch im März verlor das Edelmetall mehr als 800 US-Dollar, ein Rückgang von rund 15 Prozent.
Die Rally des Goldes endete ausgerechnet zu Beginn des Irankriegs Anfang März – obwohl Gold gemeinhin die Rolle des sicheren Hafens zugeschrieben wird. Doch mehrere Faktoren drehten die Marktdynamik: Steigende Ölpreise lösten einen Inflationsschock aus und verschoben die Zinserwartungen. Da Gold keine laufenden Erträge abwirft, sinkt seine Attraktivität in einem Umfeld steigender Zinsen. Gleichzeitig trennten sich Marktteilnehmer von ihren Goldbeständen, um anderweitige Verluste zu decken oder Nachschusspflichten an den Terminmärkten zu bedienen. Auch auf Seiten der Notenbanken gibt es Bewegung: Die türkische Zentralbank etwa reduzierte ihre Goldreserven binnen zwei Wochen um fast 60 Tonnen.
An der Börse Stuttgart verkaufen die Anleger heute verstärkt einen Knock-Out-Call auf Gold.
3. Optionsschein – Eni investiert in Indonesiens größte Tiefsee-Gasfelder
Der italienische Energiekonzern Eni hat die finalen Investitionsentscheidungen für zwei große Tiefsee-Gas-Hubs vor der Küste Ost-Kalimantans in Indonesien getroffen – nur 18 Monate nach Genehmigung der Entwicklungspläne. Das Projekt umfasst die Felder Gendalo und Gandang (South Hub) sowie Geng North und Gehem (North Hub) in Wassertiefen zwischen 1.000 und 2.000 Metern.
Die kombinierten Gasvorkommen belaufen sich laut Eni auf knapp 10 Billionen Kubikfuß mit 550 Millionen Barrel mitgefördertem Kondensat. Die Förderung soll 2028 beginnen. Bei voller Förderleistung, die für 2029 erwartet wird, sollen bis zu 2 Milliarden Kubikfuß Gas pro Tag und 90.000 Barrel Kondensat täglich gefördert werden.
Eni nutzt dabei bestehende Infrastruktur, darunter die schwimmende Jangkrik-Produktionseinheit und die Bontang-Verflüssigungsanlage, deren derzeit stillgelegte Produktionslinie F reaktiviert werden soll. Beide Projekte sollen in die geplante Geschäftskombination mit Petronas einfließen, aus der bis 2029 ein neues Unternehmen mit einer Produktion von über 500.000 Barrel Öläquivalent pro Tag entstehen soll.
Anleger an der Börse Stuttgart kaufen heute verstärkt einen Optionsschein auf Eni.
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