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Kolumnist: Martin Utschneider

DAX zeigt sich weiter angeschlagen




04.09.25 09:40
Martin Utschneider

Der DAX unterstrich gestern mit einer "Bearish-Harami"-Tageskerze seine kurzfristige Schwächetendenz. Damit blieb er auch unterhalb der charttechnisch wichtigen Linie bei 23.785 Indexpunkten. Die kurzfristige charttechnische Bandbreite bleibt damit weiterhin sehr eng und die Supportlinie bei 22.863 Zählern weiter im unmittelbaren Fokus. Seitens der Markttechnik ergeben sich noch keine eindeutigen Kaufsignale.


  • Nächste charttechnische Widerstände: 23.813, 23.991, 24.064
  • Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 23.275, 22.863, 22.765
  • Oberes Bollinger-Band: 24.622, Mittleres Bollinger-Band: 24.129, Unteres Bollinger-Band: 23.637
  • 100-Tage-Linie: 23.692, 200-Tage-Linie: 22.479, 38-Tage-Linie: 24.107
  • MACD: fallend | Slow-Stochastik: überverkauft | Momentum: negativ
  • Ichimoku Kinko Hyo: negativ | Volumen: durchschnittlich | RSI: neutral
  • Die Eröffnung um 09:00 Uhr wird wieder bei rund 23.580 erwartet
  • (Trailing-) Stopp-Loss: 23.275, 22.863, 22.765 (je nach persönlicher Risikoaffinität)

Der Blick beim DAX geht auch am heutigen Donnerstag „eine Etage tiefer“. Der deutsche Leitindex bleibt dennoch wohl in seinem übergeordneten Seitwärtstrend. Allerdings nach wie vor mit Fokus in Richtung 22.863 Indexzähler. Solange diese Marke hält, ist der DAX weiter als übergeordnet seitwärts einzustufen.


Die Markttechnik bleibt vorerst negativ: Der Trendfolgeindikator MACD zeigt sich fallend und unterhalb der Nulllinie. Der zweite Trendfolger, der Ichimoku-Indikator, ist ebenfalls auf negativ gewechselt. Genau wie das Momentum. Die Slow-Stochastik zeigt sich überverkauft. Sie generiert allerdings noch immer kein kurzfristiges Kaufsignal. Das Mittlere Bollinger-Band (24.129) hat sich zusammen mit der 38-Tage-Linie (24.107) als kurzfristiger „Deckel“ bewahrheitet. Auch heute muss sich zeigen, ob der DAX seine übergeordnete Seitwärtsstruktur halten kann. Das Untere Bollinger-Band (23.637) war ja gestern erwartungsgemäß schon schwierig zu überhandeln. Die Volatilität könnte sich aufgrund dessen noch etwas ausweiten.


Der DAX testet weiterhin Seitwärtsspanne am unteren Level: Nach dem Bruch der Unterstützung bei 23.785 Punkten bleibt der Blick auf die 22.863 gerichtet. Der DAX befindet sich zwar nach wie vor in einer übergeordneten Seitwärtstendenz, die allerdings von der gestrigen „Bearish-Harami“-Tageskerze spürbar geschwächt, aber noch nicht unterschritten wurde. Sollte der DAX auch diesen Test der 22.863 nicht erfolgreich meistern, könnte dies anschließende Verkaufsszenarien nach sich ziehen. Hält die Marke bei 22.863 Punkten allerdings nachhaltig, wären sogar wieder Kurse in Richtung 24.000 Indexzähler möglich. Vorausgesetzt, auch die Markttechnik liefert kurzfristige Kaufsignale. Die Tagesbandbreite lässt sich heute zwischen 23.803 und 23.380 beziffern.


Fazit:


  • Übergeordneter Seitwärtstrend ist noch intakt
  • Heutige Tagesbandbreite: 24.803 bis 23.380

 



 


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