Zum Auftakt des Nationalen Volkskongresses hat Chinas Führung die Erwartungen an
die eigene Konjunktur spürbar gedämpft. Für 2026 peilt Peking ein Wirtschaftswachstum von 4,5 bis 5 Prozent an – so wenig wie seit über drei Jahrzehnten nicht mehr, wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten. Bemerkenswert: Statt wie bisher einen konkreten
Richtwert zu nennen, formulierte die Regierung erstmals eine Spanne. Regierungschef Li Qiang räumte laut Medienberichten offen ein, dass der Übergang zu neuen Wachstumstreibern schwierig sei und ein spürbares Ungleichgewicht zwischen Produktionskapazitäten
und Nachfrage bestehe.
Belastend wirken zudem der Handelskonflikt mit den USA sowie die geopolitischen Folgen des Iran-Kriegs. Zugleich signalisierte die Führung laut Deutschlandfunk Gesprächsbereitschaft gegenüber Washington, wo für Ende März ein Besuch von US-Präsident Trump in
Peking im Raum steht.
Im neuen Fünfjahresplan rücken Medienberichten zufolge Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz und Robotik ins Zentrum – der Konsum hingegen fiel in der Prioritätenliste gegenüber dem vorherigen Plan um eine Stufe zurück. An den asiatischen Handelsplätzen
reagierten Anleger zunächst abwartend auf die Pekinger Vorgaben, bevor insbesondere in Seoul nach vorangegangenen Kursverlusten gestern eine Erholungsbewegung einsetzte.
Die Top 3 meistgehandelten Auslandsaktien im Fokus
1. NVIDIA investiert Milliarden in Optik-Partnerschaft mit Lumentum
NVIDIA hat eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit dem Optik-Spezialisten Lumentum angekündigt. Kernelemente sind ein Milliarden-schwerer Abnahmevertrag für Laserkomponenten sowie eine Direktinvestition von zwei Milliarden US-Dollar in Lumentum. Die Mittel sollen in Forschung, Entwicklung und den Aufbau einer neuen US-Fertigungsstätte fließen. Laut einer NVIDIA-Pressemitteilung ist die Vereinbarung nicht-exklusiv ausgestaltet, was Lumentum die Möglichkeit lässt, auch andere Abnehmer zu bedienen, NVIDIA im Gegenzug aber langfristige Kapazitätszugangsrechte sichert.
NVIDIA-CEO Jensen Huang bezeichnete das Vorhaben als Schritt zur Entwicklung der „nächsten Generation von Gigawatt-großen KI-Fabriken" mittels Silizium-Photonik.
Optische Verbindungstechnologien gelten als Schlüsselfaktor für die Skalierung von KI-Rechenzentren in Bezug auf Energieeffizienz und Netzwerkresilienz.
An der Börse Stuttgart wurde die Aktie von NVIDIA in den letzten Handelstagen rege gehandelt. Mit 912 Orders war sie die meistgehandelte Auslandsaktie in dieser Woche.
2. Novo Nordisk investiert 432 Millionen Euro in Irland
Novo Nordisk baut seine Produktion von sogenannten GLP-1-Medikamenten in Tablettenform deutlich aus – einer Wirkstoffklasse, die bei Diabetes und starkem Übergewicht eingesetzt wird. Der dänische Pharmakonzern investiert 432 Millionen Euro (rund 3,2 Milliarden Dänische Kronen) in sein bestehendes Werk im irischen Athlone. Die dortige Produktionsanlage für Tabletten soll modernisiert und erweitert werden, um laut Unternehmensangaben als zentraler Produktionsstandort für Märkte außerhalb der USA zu dienen.
Während der Bauphase sollen bis zu 500 Arbeitsplätze entstehen. Die Fertigstellung ist schrittweise von Ende 2027 bis 2028 vorgesehen. Am Standort sind derzeit 260 Beschäftigte tätig. Novo Nordisk bezeichnete die Investition als strategischen Meilenstein, der das langfristige Engagement des Konzerns in Irland bekräftige. Die Bauarbeiten haben dem Unternehmen zufolge bereits begonnen.
An der Börse Stuttgart war die Aktie von Novo Nordisk in dieser Woche mit 572 Orders die am zweithäufigsten gehandelte Auslandsaktie.
3. Microsoft und OpenAI bekräftigen Partnerschaft
Microsoft und OpenAI haben in einer gemeinsamen Erklärung die Kontinuität ihrer seit 2019 bestehenden Zusammenarbeit betont. Anlass war die Ankündigung neuer Finanzierungsrunden und Partnerschaften seitens OpenAI – darunter eine Kooperation mit dem Cloud-Konkurrenten Amazon.
Laut der Erklärung bleiben sämtliche bestehenden Vereinbarungen unverändert: Microsoft behält die exklusive Lizenz und den exklusiven Zugang zu den KI-Modellen von OpenAI. Azure bleibt die einzige Cloud-Plattform, über die Unternehmen Zugang zu diesen Modellen erhalten. Die Amazon-Kooperation betrifft neue Produkte – vor allem die KI-Agenten-Plattform „Frontier" und eigens entwickelte Infrastruktur für Unternehmenskunden.
An der finanziellen Beteiligung Microsofts an OpenAI-Umsätzen ändere sich ebenfalls nichts. Beide Unternehmen betonten, dass die Ankündigungen im bestehenden Rahmen der Partnerschaft zu verstehen seien. Die gemeinsame Erklärung erfolgte am selben Tag, an dem OpenAI unter anderem eine Kooperation mit Amazon bekanntgab.
Die Aktie von Microsoft war in dieser Woche mit 447 Orders die am dritthäufigsten gehandelte Auslandsaktie an der Börse Stuttgart.
Die meistgehandelten Auslandsaktien
|
Aktie |
WKN |
Preisfestellungen |
Rang |
|
|
918422 |
912 |
1 |
|
|
A3EU6F |
572 |
2 |
|
|
870747 |
447 |
3 |
|
|
A2DMAA |
398 |
4 |
|
|
906866 |
382 |
5 |
|
|
A14Y6F |
369 |
6 |
|
|
938914 |
344 |
7 |
|
|
A1JWRE |
315 |
8 |
|
|
852549 |
307 |
9 |
|
|
A414Q8 |
300 |
10 |
* gemessen an der Anzahl der Preisstellungen im Zeitraum vom 26. Februar bis zum 05. März 2026 an der Börse Stuttgart
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 128,70 € | 128,90 € | -0,20 € | -0,16% | 17.04./08:54 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US30231G1022 | 852549 | 153,76 € | 88,81 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
128,70 € | -0,16% | 08:54 |
| Xetra | 128,80 € | +2,01% | 16.04.26 |
| AMEX | 151,69 $ | +1,75% | 16.04.26 |
| Hannover | 128,90 € | +0,51% | 08:03 |
| Hamburg | 128,90 € | +0,08% | 08:03 |
| NYSE | 151,98 $ | 0,00% | 01:00 |
| Nasdaq | 151,84 $ | 0,00% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 128,90 € | -0,02% | 08:31 |
| Düsseldorf | 128,88 € | -0,46% | 08:10 |
| Frankfurt | 128,70 € | -0,69% | 08:02 |
| München | 126,02 € | -0,85% | 16.04.26 |
|
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