Die Zeiten sind unsicher. Diese Weisheit
entfaltet sich nicht nur im Rückblick auf das sich dem Ende
zuneigenden Börsenjahr. Auch im kommenden Jahr soll es ruppig
bleiben. So geht Larry Fink, Chef des weltweit größten
Anlageverwalters „BlackRock“ davon aus, dass die Unsicherheit auch
im kommenden Jahr weiter anhalten wird und verweist unter anderem
darauf, dass die Folgen der Anleihekaufprogramme der US-Notenbank
noch nicht absehbar sind. Entsprechend rechnet Fink auch mit einer
erhöhten Schwankungsbreite.
Klare Verlierer der steigenden Zinsen
Keinen Bereich belastet die Zinswende so sehr wie die
Immobilienbranche. Dies lässt sich unschwer an den Einbrüchen
hiesiger Immobilienunternehmen erkennen. Die Sorge um fallende
Immobilienpreise führt allerdings auch dazu, dass Immobilienfonds
mit Mittelabflüssen zu kämpfen haben. Beim Blackstone Real Estate
Income Trust wurde nun die Rückgabe aufgrund zu hoher
Mittelabflüsse limitiert. Was die Ängste von Immobilienanlegern
sicherlich nicht mindert. Sollten die Zinsen weiter klettern,
dürfte der Immobiliensektor weiterhin zu leiden haben, was die
Notierungen der Immobilienunternehmen weiter belasten dürfte. Dies
sollte allerdings keine wirkliche Überraschung sein, war dieser
Bereich doch lange von den extrem niedrigen Zinsen verwöhnt
worden. Mit den geänderten Rahmendaten seitens der Notenbanken
findet am Immobilienmarkt eine korrigierende Bewegung statt, die
sich auch noch deutlich in das kommende Jahr ziehen dürfte.
Fuß auf das Bremspedal?
Viel Erfolg in der kommenden Börsenwoche
Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
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