Mit Spannung waren die US-Arbeitsmarktdaten am
vergangenen Freitag erwartet worden. Immerhin hat die US-Notenbank
in diesem Jahr die Zinswende eingeleitet und entzieht damit
Liquidität. Dies hat natürlich Folgen für die wirtschaftliche
Entwicklung, da mit höheren Zinsen auch die
Investitionsbereitschaft schwindet. Die Unternehmen treten auf die
Bremse und stellen weniger ein. Insofern war der
US-Arbeitsmarktbericht besser als erwartet. Besonders interessant
dabei ist allerdings, dass der Aktienmarkt dies mit einem Anstieg
quittierte!
Fallende Aktien mit steigenden Zinsen?
Mehr Arbeitsplätze bedeuten auch mehr Freiraum für die
US-Notenbank. Nach anfänglichen Anhebungen um 25 bzw. 50
Basispunkte folgten im weiteren Jahresverlauf bislang vier üppige
Zinsschritte um jeweils 75 Basispunkte. Damit werden erste Stimmen
laut, die eine allmähliche Abkehr von der aktuell sehr
restriktiven Zinspolitik fordern. Da sich die Geldverknappung
bislang noch nicht bei den Arbeitsplätzen durchgeschlagen hat,
könnten die FED die Zinsen vorerst weiter in größeren Schritten
anheben. Dies würde aber nur sinnvoll sein, wenn die Inflation
weiterhin sehr hoch bleibt. Da weiter steigende Zinsen auch von
den Aktionären nicht gerne gesehen werden, war der Anstieg am
Freitag durchaus überraschend!
Hintergrund der freundlichen Bewegung vom Wochenausklang war die Möglichkeit, dass die US-Wirtschaft trotz steigender Zinsen nicht in eine längere Rezession abgleitet. Vielmehr würde der konjunkturelle Verlauf zwar gebremst, bleibt aber noch im positiven Bereich. Dies stellt ein durchaus wünschenswertes Szenario dar und würde einem weiteren Abschwung am Aktienmarkt entgegenwirken. Aus Sicht der Saisonalität ist bis zum Jahreswechsel ein Abschnitt steigender Aktienkurse zu erwarten. Sollten sich dabei die Ängste um eine Rezession verflüchtigen, würde dies den Aufschwung am Aktienmarkt weiter unterstützen!
Viel Erfolg in der kommenden Börsenwoche
Stephan Feuerstein
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