Amazon greift an. Mit der geplanten Übernahme des Satellitenbetreibers Globalstar beschleunigt der Konzern den Aufbau von Amazon Leo — seinem Satelliten-Internetdienst, der ab Mitte 2026 erste Kunden versorgen soll.

Elon Musks Starlink dominiert den Weltraum mit über 10.000 Satelliten und neun Millionen Kunden weltweit. Amazon Leo hat aktuell gerade mal 241 Satelliten. Globalstars Infrastruktur und Frequenzlizenzen würden diesen Rückstand verkürzen.
Infrastruktur ist das neue Öl
Doch das eigentliche Rennen geht nicht um die Satellitenanzahl. Amazon setzt auf ein anderes Geschäftsmodell: Statt Masse zählt Ökosystem. Leo ist nativ mit Amazon Web Services verknüpft — Unternehmen können Daten direkt via Satelliten in die Cloud übertragen, KI-Analysen laufen ohne Umweg. NASA, Vodafone, Delta Air Lines und AT&T haben bereits unterschrieben. Musk hat die Reichweite — Amazon hat die Cloud. Das Rennen um den Orbit hat gerade erst begonnen.
Kurz und knackig
Zehn Positionen, ein Markt, eine klare Regel: Torsten Fuchs investiert in seinem wikifolio USA TOP 10 ausschließlich in US-amerikanische Aktien aus Nasdaq, Dow Jones, S&P 100 und S&P 500 – und nur in solche, die sowohl im letzten Monat als auch über sechs Monate überdurchschnittliche Renditen erzielt haben. Werte, die zurückfallen, werden ohne Zögern verworfen bzw. ausgetauscht. Entscheidende Signale liefert die Charttechnik; dabei ist der Zeithorizont eher kurz- bis mittelfristig. Purismus als Programm: kein Hebelwerk, keine ETFs, keine Auslandsaktien – nur die aktuelle US-Crème de la Crème. Ein Blick auf den Bestand sagt mehr als tausend Worte: Auf breite Streuung wird nämlich mit Kalkül verzichtet. Zu den lediglich sieben Einzelaktien im Portfolio gehören neben Micron Technology und Palantir Technologies auch Apple, Amazon und Nvidia. Lediglich Musks Tesla sucht man in dieser illustren Runde vergebens. Für spontane Zukäufe müsste die Cash-Quote von 2,4 % etwas erhöht werden. Was simpel klingt, verlangt in der Umsetzung viel Konsequenz und Disziplin. Beides bringt Fuchs anscheinend reichlich mit ein: In einem Jahr, das von heftigen Schwankungen geprägt ist, zahlt sich dieses Prinzip besonders aus – aufgrund seiner Jahresperformance von +52,9 % spielt er ganz oben in der Rangliste mit. Die Gesamtrendite von +1.120 % seit Mai 2013 entspricht einem jährlichen Wertzuwachs von ebenfalls ordentlichen +21,2 %.
Wie ein Uhrwerk
Richard Dobetsberger – nicht nur Urgestein, sondern auch kontinuierlich erfolgreich – hält sich mit seinem wikifolio FuTureUS alle Türen offen. Aktien aus DAX, Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 bilden den Kern, doch auch Titel aus anderen Märkten, Rohstoff-ETFs, Rentenfonds oder Anlagezertifikate können jederzeit Einzug halten – je nach Marktlage und Kurspotenzial. Die Portfoliogröße schwankt dabei zwischen null und rund vierzig Aktien, was dem wikifolio eine ungewöhnlich hohe Anpassungsfähigkeit verleiht: Aktuell sind es 15 Positionen, darunter Tesla, Halliburton, Chevron, Rheinmetall und IBM. 20,9 % Cash in der Kasse geben Dobetsberger ausreichend Spielraum für frische Akquisitionen. Beim Einstieg in einzelne Werte greift er auf ein breites Analysearsenal zurück: RSI, MACD, Bollinger Bänder und SMA200 ergänzen fundamentale und nachrichtenbasierte Einschätzungen. Hinter dem wikifolio steht ficon Vermögensmanagement – ein professionelles Fundament, das dem aktiven Portfoliomanagement zusätzlich einen institutionellen Rahmen gibt. Alpha Strong bescheinigt dem Ansatz eine nachgewiesene Überrendite. Mit einer durchschnittlichen Jahresperformance von sehr starken +27,7 % wurde seit der Auflegung im Juni 2012 ein Plus von +2.876 % erwirtschaftet.
Wenn die Maschine mitdenkt
KI investiert in Künstliche Intelligenz – so lässt sich das Konzept hinter Christoph Gums wikifolio Alpha AI Leaders kurz und sachlich auf den Punkt bringen. Er fokussiert sich auf zehn bis zwanzig globale Aktien führender KI-Unternehmen, zu denen ETFs und Anlagezertifikate als Ergänzung beigemischt werden können. Der eigentliche Clou steckt aber in der Risikosteuerung: Ein selbst entwickeltes KI-System namens CAESAR der Private Alpha Switzerland AG analysiert bis zu 3.000 Indikatoren – von MACD und Bollinger Bändern bis zu Zinskurven, Wechselkursen und Notenbankbilanzen. Basierend auf den Auswertungen wird dann die Asset-Allocation vorgeschlagen. Quartalsweise passt Gum das Portfolio entsprechend an. Die einzelnen Trades werden jedoch manuell ausgeführt. Das Marktexposure kann zwischen null und hundert Prozent schwanken, im Moment machen 1,8 % Cash den Kohl nicht fett. Am stärksten gewichtet unter den 19 Bestandspositionen ist Amazon mit 11,2 %. Es folgen Alphabet A ( Google), Bloom Energy, Microsoft und Micron Technology. Mit über 15 Mio. EUR angelegtem Kapital gehört „Alpha AI Leaders" zu den wikifolios mit den größten Zertifikate-Volumen – das ist Vertrauen, das sich Gum mit seiner eigenwilligen Vorgehensweise seit dem Start im Februar 2023 erarbeitet hat. Im Jahresdurchschnitt legte der noch recht junge Wert um bemerkenswerte +38,4 % zu und summiert sich auf eine Gesamtrendite von +183 %.
Was kommt?
Destatis startet die kommende Berichtswoche mit dem deutschen Erzeugerpreisindex. Am Dienstag geht es hierzulande mit der ZEW-Umfrage zur aktuellen Lage und zu den Konjunkturerwartungen weiter. In den USA werden neue Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen veröffentlicht. Der Mittwoch steht vor allem im Zeichen der dann endenden Waffenruhe im Nahen Osten. Tags darauf, am Donnerstag, präsentiert die Hamburg Commercial Bank (HCOB) u.a. den Einkaufsmanagerindex (EMI) für Deutschland und die Eurozone. Zeitgleich wird in den USA das Pendant zum Industrie-EMI im Dienstleistungssektor vorgelegt. Am Freitag stehen noch folgende Termine auf der Tagesordnung: ifo-Geschäftsaussichten, die Konsumerwartungen der Michigan Universität u.a..
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