Die Welt blutet für Bushs Politik

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neuester Beitrag:  03.05.07 09:58
eröffnet am: 01.05.07 19:41 von: Lavati Anzahl Beiträge: 21
neuester Beitrag: 03.05.07 09:58 von: kiiwii Leser gesamt: 5231
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01.05.07 19:41 #1 Die Welt blutet für Bushs Politik
Die Welt blutet für Bushs Politik



Eine erschütternde Bilanz: Die Zahl der Terroranschläge ist einem Bericht des US-Außenministeriums zufolge im vergangenen Jahr um 25 Prozent gestiegen. Der Bericht beweist endgültig: US-Präsident Bushs "Krieg gegen den Terror" ist gescheitert. Seine Politik ist ein Desaster, unter dem die ganze Welt zu leiden hat.

"Krieg gegen den Terror" hat US-Präsident George W. Bush den Versuch genannt, auf die schrecklichen Anschläge vom 11. September 2001 angemessen zu reagieren. Er hat seine gesamte Präsidentschaft auf das Ziel ausgerichtet, den Terror zu bekämpfen. Doch seine Strategie, seine Politik ist ein Desaster. Wenn es daran noch irgendwelche Zweifel gab, dann wurden sie nun durch einen Bericht seines eigenen Außenministeriums ausgeräumt: Die Zahl der Terroranschläge weltweit ist demnach im vergangenen Jahr um sage und schreibe 25 Prozent auf 14.000 gestiegen, 20.000 Menschen verloren dabei ihr Leben.

Hauptgrund für den Anstieg ist die Gewalt im Irak. Dort sind die Attacken sogar um 91 Prozent hochgeschnellt. Eine unglaubliche Zahl. Das musste selbst das US-Außenministerium zugeben. Kleinlaut wurde eingeräumt, dass die Irak-Invasion von den Terroristen als eine Art Motivationsschub für die Radikalisierung und für extremistische Aktivitäten genutzt wird. Das habe zudem für Instabilität in den benachbarten Ländern gesorgt.


Der Bericht ist eine schallende Ohrfeige für Präsident Bush. Und das genau vier Jahre, nachdem er medienwirksam auf einen Flugzeugträger landete und sich vor einem Plakat mit der Aufschrift "Mission accomplished"- Mission erfüllt - als großer Feldherr feiern ließ. Obwohl alle Welt weiß - und es der Bericht des Außenministeriums aufs neue beweist - dass von einer Verbesserung der Lage im Irak heute keine Rede sein kann, beharrt Bush stur wie ein texanisches Rind auf seinem Standpunkt: Der Sturz von Saddam Hussein war ein wichtiger Sieg im Krieg gegen den Terror, und der Sieg im Irak ist mit zusätzlichen US-Truppen noch zu erreichen. Diese absurde Haltung hat Bush auch bekräftigt, nachdem ihm der Kongress schon vor einigen Tagen eine ebenfalls schmerzhafte Ohrfeige erteilt hatte. Sowohl das Repräsentantenhaus als auch der Senat stimmten da für ein Gesetz, dass den Wehretat mit einer Abzugsklausel für alle US-Soldaten verbindet.

Doch Bush hat sofort sein Veto angekündigt. Er will sich nicht von seinem Kurs abbringen lassen. Weder von ausländischen Regierungen, noch von der heimischen Opposition. So wie er es seit dem 11. September 2001 getan hat. Damals hat er Afghanistan angegriffen. Um Terrorfürst Bin Laden zu fangen, die Taliban zu schwächen und Afghanistan aus einem Rückzugsgebiet für Islamisten in ein ruhiges Land zu verwandeln. Der Erfolg bleib aus: Bin Laden ist über alle Berge, die Taliban erobern sich das Land nach und nach zurück, und nach Angaben des Berichts des Außenministerium sind die Anschläge dort im vergangen Jahr um gut 50 Prozent gestiegen.


Mehr zum Thema
US-Außenministerium : Anschläge töteten 20.000 MenschenUSA: Senat stimmt endgültig für Irak-AbzugAnschläge in Algier: Warnung für Algerien-TouristenDoch nicht nur die Menschen im Irak oder in Afghanistan haben unter der verheerenden Amtszeit von George W. Bush zu leiden. Ob die tödlichen Terrorattacken in Indonesien, London, Algerien oder die geplanten Anschläge in Deutschland: Zwar kann niemand sagen, wie die Welt unter einem moderateren US-Präsidenten aussehen würde. Sicher ist aber, dass dieser Präsident mit seiner Sturheit, seiner schwarz-weiß-Weltsicht und seiner Schießen-statt-Reden-Politik dazu beigetragen hat, die ganze Welt unsicherer zu machen. Der Bericht des US-Außenministeriums hat das Scheitern des amerikanischen "Krieges gegen den Terror" endgültig festgestellt.

Nun wird es noch fast zwei quälend lange Jahre dauern, bis George W. Bush endlich das Weiße Haus räumen muss. Leider werden in diesen zwei Jahren noch viele Menschen einen blutigen Preis für seine verfehlte Politik bezahlen müssen. Wahrscheinlich nicht nur im Irak und Afghanistan.  
Spiegel Artikel vom 01. Mai 2007

Eure Meinung
Was meinen Ihr: Ist US-Präsident Bush Schuld an dem Anstieg des weltweiten Terrors?
 
01.05.07 19:44 #2 und die Merkel hält ihm dabei die Stange :-(
01.05.07 20:06 #3 Sicher ist er Schuld daran
davon rede ich schon seit Jahren !!


 
01.05.07 20:08 #4 nein, ist er nicht
MfG
kiiwii

 
01.05.07 20:20 #5 Bush stur wie ein texanisches Rind
Selbst Vorlagen Des Senats interessieren ihn nicht. Vielleicht zeigt diese Situation den Ami`s auf, das ein Vetorecht des Präsidenten auch nicht unbedingt etwas positives ist.

MfG Lavati  
01.05.07 20:24 #6 du hast leider das amerikanische politische Syste.
nicht begriffen...


MfG
kiiwii

 
01.05.07 20:28 #7 kann man aber nachlesen
01.05.07 20:28 #8 Der Krieg gegen den Terror
vernebelt die Wirklichkeit: Es ging Bush immer nur ums Oel & das Europa & z.B. China stillhalten, hat damit zu tun das jeder der genannten Länder (und weitere) davon profitieren.

Der Irak mag zu großen Teilen zerstört sein, die Ölquellen sind es nicht (die wurden übrigens beim Einmarsch als erstes besetzt!).


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Ich reg mich nicht mehr auf!  
01.05.07 20:30 #9 Bush
ist nicht stur, Bush ist dumm, sehr dumm!


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Ich reg mich nicht mehr auf!  
01.05.07 20:33 #10 Noch etwas
Gerhard Schröder hält W. Putin für einen Lupenreinen Demokraten; Angela Merkel dagegen hält G.W. Bush für einen Demokraten.

Beide sind es nicht!



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Ich reg mich nicht mehr auf!  
01.05.07 20:39 #11 Bush ignorant und erfolglos
Zentral dabei ist die Stellung zwischen Präsident und Kongress. Anders als in parlamentarischen Demokratien geht die Exekutive nicht aus dem Parlament hervor, sondern befindet sich in einer operativen Gegnerschaft zum Parlament. So hat der Präsident keine formalen Initiativrechte im Gesetzgebungsprozess. Stattdessen manifestiert sich der innenpolitische „Erfolg“ eines Präsidenten durch seine Fähigkeit, den Kongress in Gesetzesfragen informell auf seine Linie zu bringen, zum Beispiel durch die „State of the Union Address“.

Ein Präsident sollte schon die Fähigkeit besitzen ins eigene Land hinein hören zu können. Diese vermisse ich bei Herr`n Bush.  
03.05.07 09:25 #12 kuckst du mal hier
03.05.07 09:38 #13 Korrigiere die Überschrift:

Die Welt blutet für die US-Politik

Seien wir doch ehrlich, der Nachfolger wird bestimmt kein Gandhi sein! Die Waffenlobby stellt seine zwei Kandidaten auf, das Volk darf dann zwischen wählen...  
03.05.07 09:40 #14 "It's a free world..."
...die älteste funktionierende Demokratie der Welt.



MfG
kiiwii

 
03.05.07 09:46 #15 "it's a flat world..."
...die älteste funktionierende Scheibe ist die Welt.

gell, kiiwii...  
03.05.07 09:49 #16 "Die beste Demokratie
die man sich für Geld kaufen kann."

hat mal ein prominenter Amerikaner gesagt..  
03.05.07 09:49 #17 hoffentlich schleudern dich die Zentrigfugalkräfte
nicht vom Hocker...


...immer gut festhalten !


MfG
kiiwii

 
03.05.07 09:50 #18 Wäre es eine Demokratie .wäre Bush nicht
Präsident.  
03.05.07 09:52 #19 # 15 - bevor du zustimmend diesen "prominente.
Amerikaner" zitierst, solltest du dich mit römischer Geschichte befassen...


MfG
kiiwii

 
03.05.07 09:56 #20 Wenn ich zum Ausdruck bringen will
dass eine Aussage nicht von mir stammt, brauche ich dazu keine Geschichte - auch keine römische.  
03.05.07 09:58 #21 eben - auch eine Form der Ignoranz
MfG
kiiwii

 
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