Wir Holsten-Brauerei zerschlagen ?
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neuester Beitrag: 20.01.04 10:09
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| eröffnet am: | 15.11.03 12:58 von: | Nassie | Anzahl Beiträge: | 4 |
| neuester Beitrag: | 20.01.04 10:09 von: | Nassie | Leser gesamt: | 3506 |
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15.11.03 12:58
#1 Wir Holsten-Brauerei zerschlagen ?
Ein Komplettverkauf an einen großen internationalen Wettbewerber scheint damit unwahrscheinlich, abgesprungen ist bereits der belgische Großbrauer Interbrew. Bis zum Jahresende will Holsten-Großaktionär Christian Eisenbeiss den Verkauf perfekt machen. Die Unternehmen wollten sich dazu nicht äußern. Der US-Investor verhandelt den Informationen zufolge nur noch mit einem kleinen Kreis von Interessenten. Hauptproblem sei die Preisvorstellung des New Yorker Großaktionärs, heißt es. An der Börse ist Holsten derzeit 509 Mio. Euro wert - nach Einschätzung von Analysten ein überhöhter Preis. Auf der Brauerei lasten Bankschulden von etwa 300 Mio. Euro sowie Pensionsverpflichtungen von mindestens 200 Mio. Euro.
nic
Morgenpost.de
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15.11.03 18:11
#2 Brau und Brunnen ist auch dran
Das geht aus einem internen Schreiben hervor, das der "Welt am Sonntag" vorliegt. Demnach werden die Brinkhoff-Brauerei (Dortmund), die Schlösser-Brauerei (Düsseldorf), die Kölner Verbund- Brauereien (Sion, Gilden, Küppers, Sester) und die Hanseatische Brauerei (Rostock) künftig als Betriebsstätten der Brau und Brunnen Brauereien GmbH geführt. Sitz der neuen Gesellschaft ist Dortmund.
Darüber hinaus würden die Vertriebsaktivitäten der Jever Brauerei und von Tivoli Brands & Drinks zum 1. Januar in der neuen GmbH zusammengefasst. Die Maßnahmen sollen die vertriebliche Neuausrichtung des Geschäftsfeldes Bier unterstützen, hieß es weiter. Mit dem Unternehmen vertraute Kreise gehen davon aus, dass diese Struktur bereinigenden Maßnahmen mit dem offenbar bevorstehenden Verkauf von Brau und Brunnen an den US-Finanzinvestor One Equity Partners in Zusammenhang steht.
rpo.de
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17.11.03 09:38
#3 Neues von Holsten
Getränke: Droht der Hamburger Brauerei jetzt die Zerschlagung? Hamburg
Die Gerüchteküche brodelt. Um die Suche nach einem neuen Großaktionär für den Hamburger Getränkekonzern Holsten AG ranken sich immer weitere Spekulationen. Die Neueste: Holsten droht möglicherweise die Zerschlagung. Ein Komplettverkauf an einen großen internationalen Wettbewerber scheint dagegen unwahrscheinlicher zu werden.
So verhandelt Holsten nach einem Bericht der "Welt" mit dem Konkurrenten Bitburger über einen Verkauf seiner Tochtergesellschaften König und Lich. Zugleich sei der Verkauf des Mineralwassergeschäftes an den Markenhersteller Gerolsteiner im Gespräch, an dem Bitburger wiederum mit 51 Prozent beteiligt ist. Für die weiteren Holsten-Marken wie Holsten, Feldschlößchen oder Lübz gelte unterdessen die Carlsberg-Gruppe als Favoritin.
Die Holsten-Brauerei mag die laufenden Spekulationen nicht kommentieren. Fakt sei, sagte Unternehmenssprecher Udo Franke gestern zum Abendblatt: "Wir suchen Partner. Die Gespräche dauern an." Dabei stehe das Unternehmen nicht unter Zeitdruck. Der Großaktionär, die Familie Eisenbeiss, die gut 48 Prozent an Holsten hält, hatte im Juli ihr Aktienpaket zum Kauf angeboten. Holsten-Chef Andreas Rost hatte damals angekündigt, einen starken Finanzpartner zu suchen, um die damalige Marktführerschaft von Holsten - mit etwa 20 Prozent Anteil am deutschen Biermarkt - zu sichern.
Mittlerweile wurde Holsten jedoch bereits von Platz eins der deutschen Bierbrauer verdrängt: Die belgische Interbrew (Beck's, Diebels, Gilde) - und zugleich weltweit drittgrößte Brauerei - übernahm im September die Brauereien Spaten, Franziskaner und Löwenbräu und setzte sich damit an die Spitze. Interbrew, die angeblich ebenfalls zu den Holsten-Kaufinteressenten zählte, hat sich laut "Welt" nun endgültig aus dem Interessentenkreis für die Hamburger Brauerei zurückgezogen. Als weiterer Interessent galt auch die weltweit größte Brauerei Anheuser-Busch (USA).
Hauptproblem bei den Verkaufsverhandlungen sollen die Preisvorstellung des Großaktionärs Eisenbeiss sein. An der Börse ist Holsten rund 509 Millionen Euro wert. Auf der Brauerei lasten jedoch laut "Welt" Bankschulden von etwa 300 Millionen Euro sowie Pensionsverpflichtungen von mindestens 200 Millionen Euro. Holsten setzte 2002 insgesamt 834 Millionen Euro um, der Jahresüberschuss lag bei 10,4 Millionen Euro. bk/HA
Abendblatt.de
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20.01.04 10:09
#4 Carlsberg schluckt Holsten
Überraschungs-Coup gelungen: Der dänische Brauereikonzern Carlsberg will die Holsten Brauerei schlucken. Nach eigenen Angaben hält Carlsberg bereits mehr als 50 Prozent an Holsten.
Damit hatte wohl kaum jemand noch gerechnet. Erst im Dezember hatte Holsten noch erklärt, nicht länger nach einem starken Partner zu suchen, da sich kein geeignetes Unternehmen gefunden habe. Und nun das!
Über seine deutsche Tochter die Carlsberg Deutschland bietet der dänische Konzern allen Aktionären der Holsten Brauerei 38 Euro je Aktie an. Die Holsten-Aktie schloss gestern bei 34,50 Euro, nachdem sie im Tagesverlauf mehr als zehn Prozent zugelegt hatte. Auffällig beim Holsten-Kurs der vergangenen Tage ist, dass der Kurs innerhalb von zehn Tagen um mehr als 40 Prozent hinzugewann. Das macht stutzig und wirft die Frage auf, wer bereits vorher etwas von dem Deal wusste.
Übernahme-Karussell dreht sich wieder
Wie Carlsberg weiter mitteilt, hat der Konzern über seine Tochter bereits Vereinbarungen mit Aktionären der zweitgrößten deutschen Brauerei getroffen und sich dadurch 50 Prozent der Aktien des Unternehmens gesichert. Carlsberg muss seit Dezember im Verborgenen mit dem Hamburger Konzern verhandelt haben. Denn am Markt kursierten zuletzt Gerüchte, dass Holsten die Gespräche mit Carlsberg und der Bitburger Brauerei abgebrochen habe, da die beiden Unternehmen die Hamburger Brauerei zerschlagen wollten.
Die Übernahme heizt die Übernahme-Fantasien im deutschen Biermarkt wieder an. Zeitgleich mit Holsten hatte der Getränkehersteller Brau und Brunnen erklärt, der Mehrheitsaktionär HypoVereinsbank habe die Suche nach einem passenden Käufer für das Unternehmen auf Eis gelegt.
rum
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