...Inzwischen geht die Staatsanwaltschaft Berlin dem Vorwurf der Veruntreuung von Steuergeldern nach. Bis nach Brüssel hat sich der Subventionsskandal herumgesprochen. Berlin steht vor einem Wahljahr. Der Skandal um das taz-Gebäude kommt dem Senat ziemlich ungelegen. Daß es dazu gekommen ist, daran ist die taz selbst schuld.
Sie veröffentlichte im September 2014 einen Blogbeitrag, in dem sie ihren Lesern das Bauprojekt vorstellte, um Spenden zu sammeln. Darin heißt es, die taz erhalte das Grundstück (1.321 Quadratmeter) in der Friedrichstraße 21/22 „vergünstigt“ per Direktvergabe für 2.042.048 Euro. Und weiter: „Hätte das Land das Grundstück stattdessen im Bieterverfahren vergeben, wäre das Grundstück an den Höchstbietenden gegangen.“ ...
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