Das hat die Ratsmehrheit aber ganz sauber abgebügelt...
Mal etwas Relativierendes zu den Anzeigen des Herrn Maschmeyer:
"Der Verleger hält die Finanzierung der Anzeigenkampagne durch Maschmeyer für unproblematisch. "Das ist in der Verlagsbranche üblich und ein absolut normaler Vorgang", sagte Manfred Bissinger, der im Verlag Hoffmann und Campe den Bereich Corporate Publishing leitet, am Dienstag zu "Spiegel Online". "Wir haben damals verschiedene Unternehmer, unter anderem Carsten Maschmeyer, angesprochen, ob sie sich an der Vermarktung des Buchs beteiligen würden." [...] Die Finanzierung von Anzeigen durch Privatpersonen ist laut Bissinger "kein Geheimnisgeschäft, da gab es nichts zu verbergen". Wulff, der für das Buch kein Honorar erhalten habe, habe nicht nach der Finanzierung gefragt - "warum auch?", fragt Bissinger. Der Buchvertrag sei mit Wulffs Interviewer Hugo-Müller Vogg geschlossen worden." Allerdings auch "Das Interview-Buch spielte nach Angaben des Blattes im CDU-Landtagswahlkampf eine wichtige Rolle. Die Partei habe einige tausend Exemplare gekauft und sie als Wahlwerbung für den damaligen Ministerpräsidenten Wulff verschenkt." http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/wulff773.html
Auf NDR Info gabs vorhin auch einen schönen Überblick über die Verquickung Politiker/Unternehmer der letzten Jahre, leider noch nicht online. Von Lothar Spät über Cem Özdemir zu Rudolf Scharping. Und eben auch Gerhard Schröder. Dem hat Maschmeyer damals in der entscheidenden Niedersachsenwahl, durch die Schröder zum SPD-Kanzlerkandidaten wurde, Wahlkampfmittel für schmale 650 000 € (oder DM?) bezahlt. Für Schröders Biographie ne ganze Million (in welcher Form, wurde nicht gesagt). Der Maschmeyer ist ein echter, guter Freund... ----------- Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht. |