Commerzbank-Chef Blessing: Kein Staatsgeld Indes hat Commerzbank-Chef Martin Blessing in einem Interview mit „WELT ONLINE“ betont, die vorgezogene Komplettübernahme des Konkurrenten hänge keineswegs mit den Anfang November in Anspruch genommenen Staatshilfen zusammen. Die Barzahlung von 1,4 Milliarden Euro könne vollständig mit den vorhandenen liquiden Mitteln bezahlt werden. Kritiker hatten zuvor gemutmaßt, die Commerzbank verwende die 8,2 Milliarden Euro an frischem Eigenkapital zum Kauf der 40-prozentigen Beteiligung an der Dresdner Bank. Das Geld hatte zuvor der Rettungsfonds SoFFin dem Frankfurter Institut zur Verfügung gestellt. Blessing geht zudem davon aus, dass die Prüfung der Europäischen Kommission über die gewährten Staatshilfen trotzdem im bislang geplanten Zeitrahmen erfolgen werde. Blessing erklärte, dieser Schritt sei im Interesse aller.
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