Auszug
" „Nach der durch vielfältige Krisen hervorgerufenen Marktveränderung, die seit Mitte letzten Jahres zu beobachten war, zeigt sich der Immobilienmarkt in Nordrhein-Westfalen aktuell robust. Die Verkaufspreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen bewegen sich auf ähnlichem Niveau wie Anfang 2022, die Prognose für die kommenden Monate ist stabil“, analysiert Peter Wallisch, 1. Stellv. Vorsitzender des IVD West, das nun vorgelegte Zahlenwerk. Bedingt durch gestiegene Zinsen und eine generelle Unsicherheit am Markt war laut Wallisch in der zweiten Hälfte des letzten Jahres zwar eine deutliche Zurückhaltung auf der Nachfrageseite zu spüren. Auch gaben beispielsweise in vielen Ruhrgebietsstädten die Verkaufspreise etwas nach. „Allerdings kam es nicht zum vielfach prognostizierten Einbruch der Preise auf breiter Front. Und spätestens seit Karneval stabilisiert sich die Situation zusehends,“ so Peter Wallisch, der als Immobilienunternehmer in Düsseldorf und Bochum tätig ist.
Zwischen Bonn und Düsseldorf liegen die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand (guter Wohnwert) bei 3.700 bis 5.500 EURO. An der Ruhr liegt die Spanne bei vergleichbaren Objekten zwischen 2.000 und 3.100 €/m². In ländlichen Kommunen bleiben die Preise hier meist unterhalb der Schwelle von 2.000 €/m².
Wohnungsmieten steigen wieder
Die Wohnungsmieten hingegen sind in den letzten Monaten in ganz NRW wieder angezogen. „Nach einer zweijährigen Verschnaufpause sind insbesondere in den größten Städten des Landes wieder Mietsteigerungen zwischen 3 und 8 Prozent zu beobachten,“ erläutert Julia Braschoß, Stellv. Vorsitzende des IVD West aus Köln. „Zwei Gründe für die aktuellen Mietsteigerungen sind besonders augenfällig: das knappe Angebot und die lange Verweildauer von Bestandsmietern.“ Aufgrund stark gestiegener Baukosten und Zinsen sei der Neubau eingebrochen und Entlastung laut Braschoß nicht in Sicht. Wegen der Krisen-bedingten Unsicherheiten wagten zudem viele Mieter nicht den Schritt ins Eigentum.
Während in Aachen, Hagen, Krefeld und Unna die Bestandsmieten über die letzten zwölf Monate nahezu unverändert blieben, kam es in Städten wie Leverkusen, Mönchengladbach und Wuppertal zu leichten Steigerungen von 2 bis 3 Prozent. In einigen Großstädten allerdings waren deutlichere Mietanpassungen zu beobachten. So werden beispielsweise in Köln oder in Dortmund um zwischen 5 bis 8 Prozent teurere Wohnungsmieten verzeichnet. Die Mieten für Bestandswohnungen (guter Wohnwert) liegen dort inzwischen bei 14 bzw. 11 €/m².
mehr https://west.ivd.net/stabile-preisentwicklung-bei-nrw-wohnimmobilien/
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Bereits bei Vonovia erwähnt, aber auch für LEG interessant
Analyse der Deutschen Bank zum deutschen Wohnungsmarkt
Preisdelle und Zinsgipfel voraus. Langfristig deutlich höhere Preise wahrscheinlich. Sanierungskosten werden eingerechnet
Auszug
"Mieten könnten trotz des strikten regulatorischen Umfelds kräftig zulegen
Der Mietwohnungsmarkt hat sowohl über eine höhere Einwohnerzahl als auch durch die Umlenkung von potenziellen Käufern in den Mietermarkt zusätzliche Nachfrageimpulse erhalten. Laut vdp erhöhten sich die Neuvertragsmieten von Mehrfamilienhäusern sowohl in den Metropolen als auch bundesweit im vierten Quartal um rund 6 ½% ggü. Vorjahr, der höchste Anstieg seit dem Beginn der Reihe im Jahr 2004. Auch die Bestandsmieten könnten künftig eine höhere Dy- namik aufweisen als in der Vergangenheit. So vergrößerte sich in den Boom- Jahren die Differenz zwischen Neuvermietung und Bestandsmieten, was den Druck erhöhen könnte. Zudem stiegen aufgrund der hohen Inflation die Mieten bei Indexmietverträgen automatisch. Deren Anteil an allen Mietverträgen dürfte klein sein, aufgrund der unten analysierten Engpässe dürften Vermieter diese aber vermehrt durchsetzen können. Die Politik diskutiert eine Deckelung der In- dexmieten. Diese Diskussion ist aber erst jüngst aufgeflammt, im Koalitionsver- trag findet sich dazu keine Absprache. Laut Verbraucherpreisstatistiken legten die Bestandsmieten im März 2023 bereits um 2,0% ggü. Vorjahr zu, dies ist der höchste Wert seit dem Jahr 1998 (Median der Zeitreihe: 1,3%). Zudem erhöht sich der Anteil der Kurzzeitmiete und von möblierten Wohnungen, die nicht von Mietpreisbremsen und -deckeln reguliert werden, wodurch die Mieten kräftiger steigen können. Daher halten wir es für wahrscheinlich, dass die Bestandsmie- ten dauerhaft kräftig zulegen, zumindest dann, wenn die Inflation strukturell hoch bleib.
PDF https://www.dbresearch.de/PROD/RPS_DE-PROD/...smarkt_2023%3A_Pre.PDF?
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Zum Thema Blackrock ETF
Bestand nominal
1. iShares STOXX Europe 600 Real Estate UCITS ETF
37'752 § https://www.blackrock.com/ch/privatanleger/de/...te-ucits-etf-de-fund
2. iShares European Property Yield UCITS ETF
854'814
§ a. Voting rights attached to shares (Sec. 33, 34 WpHG)
Total6761482 § https://www.finanznachrichten.de/...he-objective-of-europe-wi-023.htm |