Weise sagte der Deutschen Presse-Agentur, Flüchtlinge sollten wie andere Beschäftigte auch von Anfang an den gesetzlich vereinbarten Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde erhalten. Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint E. Gropp, warnte vor Sonderregelungen. „Das würde Flüchtlinge und einheimische Arbeitnehmer gegeneinander ausspielen und zu Konflikten führen.“.
Weise sagte, er habe als Arbeitsmarkt-Experte zu dem Thema eine klare Haltung: „Ich selbst würde in die Richtung denken, Menschen zu befähigen, dass sie so viel leisten, dass sie den Lohn auch verdienen“. Unternehmer sollten sich daher nicht die Frage stellen, „Was kann ich am Mindestlohn drehen?“, sondern fragen, „Was kann ich unter den gegebenen Rahmenbedingungen unternehmen, Menschen in den Arbeitsmarkt zu bringen?““
Konjunkturexperten und Arbeitsagentur-Chef Frank-Jürgen Weise haben sich gegen eine Aufweichung des Mindestlohns bei Flüchtlingen ausgesprochen. |